Presse 08.05.2014

Patienteninformation: Was hat Diabetes mit Ihren Nerven zu tun?

Berlin, 08.05.2014

Die neuerschienene Kurzinformation für Patienten „Was hat Diabetes mit Ihren Nerven zu tun?“ informiert über Nervenschädigungen bei Diabetes. Diese diabetische Neuropathie kann verschiedene Beschwerden verursachen und die Funktion von inneren Organen beeinträchtigen. Wenn Nervenschäden rechtzeitig entdeckt und behandelt werden, lassen sich die Beschwerden jedoch lindern und ihr Fortschreiten verzögern. Die Patienteninformation gibt Auskunft darüber, welche Anzeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem werden Beratungsstellen und weitere Informationsquellen genannt. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK) Kurzinformationen für Patienten.

Durch Schäden an den Nerven werden Reize nicht mehr richtig übertragen: Ihre Funktion ist gestört. Warum es bei Diabetes zu Nervenschäden kommen kann, ist bislang nicht eindeutig geklärt. Sicherlich wirken mehrere Faktoren zusammen. Zum Beispiel können erhöhte Blutzuckerwerte dazu führen, dass kleine Blutgefäße verstopfen, welche die Nerven versorgen. Regelmäßiger Alkoholkonsum oder andere   Krankheiten können die Funktionsstörung verstärken.

Was hat Diabetes mit Ihren Nerven zu tun? [PDF]

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