Wissenschaftlicher Beirat 13.12.2016

Prof. Dr. Peter C. Scriba erneut zum Vorsitzenden gewählt

Berlin - Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer hat in seiner 93. Plenarsitzung am 10. Dezember 2016 Prof. Dr. med. Dr. h. c. Peter C. Scriba als Vorsitzenden bestätigt. Scriba, Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie in München, wird das Amt damit für weitere drei Jahre ausüben. Neu im Beiratsvorstand ist Prof. Dr. med. Dr. h. c. Manfred Dietel. Der Pathologe aus Berlin wurde zum 1. stell-vertretenden Vorsitzenden gewählt. Als 2. stellvertretenden Vorsitzenden bestätigte der Beirat den Medizinhistoriker Prof. Dr. phil. Robert Jütte aus Stuttgart.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. med. Dr. h. c. Norbert Haas und Prof. Dr. rer. nat. Heyo Kroemer. Weitere Mitglieder sind Prof. Dr. Rolf Kreienberg, Prof. Dr. med. Wilhelm-Bernhard Niebling und Prof. Dr. med. Fred Zepp. Sie hatten bereits dem bisherigen Vorstand angehört.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer ist interdisziplinär aus Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete der Medizin zusammengesetzt. In seiner aktuellen Zusammensetzung ist der Beirat ein Forum der wissenschaftlichen wie gesundheitspolitischen Diskussion und des Austausches, dessen Erfolg in seinem vernetzten Kreis von ehrenamtlich tätigen Fachexperten wurzelt. Seinem Statut gemäß berät der Beirat die Bundesärztekammer zu medizinisch-wissenschaftlichen und Forschungsfragen, die ihm vom Vorstand der Bundesärztekammer vorgelegt werden. Der Beirat kann auch zur Beratung von Grundsatz- und Einzelfragen hinzugezogen werden, so insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung von Gesetzen. Im Auftrag des Vorstands der Bundesärztekammer erarbeitet der Beirat derzeit unter anderem Stellungnahmen zu den Themen „Biobanken“, „Alzheimer Risikodiagnostik“ und „Bedeutung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls als sicheres Todeszeichen“ ebenso wie Neufassungen von Richtlinien gemäß Transfusions- und Transplantationsgesetz, u. a. zu den Themenbereichen assistierte Reproduktion, Augenhornhaut und hämatopoetische Stammzellen.