Notfalldatensatz 28.07.2015

Validierung des Notfalldatensatzes

Berlin - Die in Workshopreihen und Gremienabstimmungen definierte inhaltliche Zusammensetzung des Notfalldatensatzes wurde 2014 erstmals in der ärztlichen Praxis validiert. Hierzu wurde am Universitätsklinikum Münster mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Ärztekammer Westfalen-Lippe ein entsprechendes Projekt aufgesetzt.

In dem Projekt wurden von Hausärzten für "echte" Patienten "echte" Notfalldatensätze angelegt und dann in anonymisierter Form von Notärzten und Rettungsassistenten in verschiedenen Notfallszenarien begutachtet. Den Notärzten stand dabei die zugehörige anonymisierte Patientenakte ebenfalls zur Verfügung, um den Notfalldatensatz hinsichtlich 

  • der Sensivität (Werden von den anlegenden Ärzten alle notfallrelevanten Daten dokumentiert?)
  • der Selektivität (Werden von den anlegenden Ärzten nur notfallrelevante Daten dokumentiert?) und
  • des erwarteten Nutzens für die behandelnden Ärzte

zu beurteilen. 

Das IGES Institut, Berlin, hat das Studiendesign für das Projekt entwickelt und während seiner Laufzeit wissenschaftlich begleitet. 

Die Ergebnisse der Studie finden Sie zusammengefasst im Deutschen Ärzteblatt
"Notfalldatenmanagement: Was genau soll auf die Karte?" [PDF]