Pressemitteilungen

121. Deutscher Ärztetag 09.05.2018

Eine Minute Applaus: 121. Deutscher Ärztetag unterstützt Mitarbeiter in Pflegeberufen

Erfurt - Mit einem sechzig Sekunden langen Applaus hat der 121. Deutsche Ärztetag seine Solidarität mit den Mitarbeitern in den Pflegeberufen bekundet. „Die Mitarbeiter in der Pflege sind unsere wichtigsten Partner im Gesundheitssystem. Und sie haben die selben Probleme wie wir: zu viel Arbeit, zu wenige Kollegen, zu wenig Anerkennung. Das wollen wir ändern“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Das Ärzteparlament beteiligte sich mit dem Applaus an der Aktion „1min.care“, die der Pflege die ihr gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit geben soll.  Ziel ist es, mindestens 24 Stunden Applaus in einer Videodokumentation zu sammeln. Die Solidaritätsbekundung der Ärzteschaft wurde auf Video aufgezeichnet und auf dem Youtube-Kanal der Pflege-Initiative veröffentlicht. Zu 1min.care geht es hier: https://1min.care/
121. Deutscher Ärztetag 08.05.2018

121. Deutscher Ärztetag in Erfurt eröffnet

Erfurt - Mit Kritik in der Sache, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der Politik, hat heute Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery den 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt eröffnet. Montgomery betonte die Bereitschaft der Ärzteschaft, bei den anstehenden Reformen Verantwortung zu übernehmen und reklamierte eine Beteiligung der Ärzteschaft an den vorgesehenen Expertenkommissionen zur Sektorenübergreifenden Versorgung sowie zu Gebührenordnungsfragen. „Wir brauchen hier die Expertise derjenigen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Gemeinsam mit der Politik können wir viel bewegen“, sagte Montgomery in seiner Eröffnungsrede vor rund 1.000 Delegierten und Gästen des Ärztetages. Der Bundesärztekammer-Präsident begrüßte die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation in der Pflege, insbesondere die vorgesehene Refinanzierung von Tarifsteigerungen. Dieser Schritt sei jedoch nicht nur für die Pflege dringend erforderlich, sondern für alle Beschäftigten in den Kliniken, auch für die „jungen Ärztinnen und Ärzte, die unter die arztspezifischen Tarifverträge fallen“, stellte Montgomery klar. Angesichts des Fachkräftemangels müsse ein so reiches Land wie Deutschland mehr unternehmen, damit die Berufe im Gesundheitswesen wieder attraktiver werden. 
Dialogforum 07.05.2018

Junge Ärztinnen und Ärzte diskutieren über Berufszufriedenheit

Erfurt - Wie zufrieden sind junge Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Beruf? Und welche Verbesserungen wünschen sie sich? Darum ging es bei der Dialogveranstaltung „Berufszufriedenheit junger Ärztinnen und Ärzte“ im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetags in Erfurt. Das Dialogforum der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Im Mittelpunkt standen die beruflichen Erfahrungen und Erwartungen der jungen Ärztegeneration. Im Video von der Veranstaltung erläutern junge Ärztinnen und Ärzte eindrucksvoll, wie diese aussehen und an welchen Stellen dringend nachgebessert werden muss. Außerdem im Video-Interview: Dr. Ellen Lunderhausen, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen und Moderatorin des Dialogforums.
121. Deutscher Ärztetag 04.05.2018

Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Erfurt gemacht

Berlin - Am 8. Mai 2018 beginnt der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt. Zu diesem Anlass kommen 250 ärztliche Abgeordnete aus ganz Deutschland für vier Tage in die Thüringische Landeshauptstadt, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag in der Multifunktionsarena "Steigerwaldstadion", unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Andreas Bausewein. Einen Schwerpunkt der Beratungen bilden die ersten gesetzgeberischen Initiativen der neuen Bundesregierung sowie weitere im Koalitionsvertrag von Union und SPD angekündigte gesundheitspolitische Maßnahmen. Daneben wird der Ärztetag weitere Fragen der gesundheitlichen Versorgung in den Blick nehmen. Dazu zählen die Möglichkeiten und Grenzen ausschließlicher ärztlicher Fernbehandlung sowie in einem weiteren Themenschwerpunkt Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Versorgung psychisch kranker Patienten. Ebenfalls auf der Agenda des Deutschen Ärztetages stehen wichtige innerärztliche Themen wie die Novellierung der (Muster-)Weiterbildungsordnung und die Reform der Gebührenordnung für Ärzte. Pressekonferenzen zu den Themen der Arbeitssitzungen im Pressezentrum des 121. Deutschen Ärztetages in der Messe Erfurt, Congress Center, Raum Christian Reichart, Gothaer Straße 34, Erfurt Mittwoch, 09. Mai 2018, ca. 12.30 UhrDonnerstag, 10. Mai 2018, ca. 12.30 Uhr Druckfähige Fotos von der Eröffnungsveranstaltung des 121. Deutschen Ärztetages stehen am 08. Mai 2018 ab ca. 15.00 Uhr unter http://www.aerzteblatt.de/bildservice zum kostenlosen Download zur Verfügung. Weitere Informationen zum 121. Deutschen Ärztetag entnehmen Sie bitte der Internetseite der Bundesärztekammer unter www.baek.de. Ebenfalls auf der BÄK-Internetseite können Sie während des Ärztetages Presseinformationen und Video-Beiträge zu ausgewählten Themen der Plenumssitzungen abrufen. Folgen Sie dem 121. Deutschen Ärztetag auch auf Twitter (#daet2018). Während des Ärztetags erreichen Sie die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft in Erfurt auch unter: Tel.: 0361 / 400 701 0Fax: 0361 / 400 701 3E-Mail: presse@baek.de
Internationales 02.05.2018

Weltärztebund fordert Verbot von Atomwaffen

Riga - Mit dem Verweis auf die ärztliche Pflicht, Leben zu bewahren und der Menschheit zu dienen, hat der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) auf seiner Sitzung in Riga nachdrücklich ein Verbot von Atomwaffen gefordert.In der  Resolution verweist der Weltärztebund auf die Ankündigung verschiedener Staaten, ihre atomaren Arsenale bewahren und modernisieren zu wollen sowie auf das Fehlen von Fortschritten beim Abbau von Atomwaffenbeständen. “Die Gefahr eines Einsatzes dieser Waffen wird so immer größer”, warnte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Mit der Unterstützung des Vertrages zum Verbot von Atomwaffen sieht sich der Weltärztebund im Einklang mit anderen Organisationen, wie dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond, der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges, der Internationalen Kampagne zur Vernichtung von Atomwaffen und der Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen.Der Weltärztebundes tagte vom 26. bis 28.April 2018 in Riga. Weitere Informationen: https://www.wma.net/policies-post/council-resolution-on-the-prohibition-of-nuclear-weapons/
Thüringen 26.04.2018

121. Deutscher Ärztetag in Erfurt: Thüringer Landeshauptstadt Mittelpunkt der Gesundheitspolitik

Jena, Erfurt - Vom 8. bis zum 11. Mai 2018 ist Erfurt Mittelpunkt der Gesundheitspolitik. Dann tagt der 121. Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzteschaft, in der Thüringer Landeshauptstadt. 250 abgeordnete Ärztinnen und Ärzte aus den 17 Ärztekammern in Deutschland kommen zusammen, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Aus Thüringen nehmen neben der Präsidentin, Dr. Ellen Lundershausen, sieben Delegierte am Ärztetag teil.
Internationaler Tag gegen Lärm 24.04.2018

Henke: Über Folgen von Freizeitlärm aufklären

Berlin – „Obwohl lärmbedingte Hörstörungen vermeidbar sind, ist das öffentliche Bewusstsein hierfür noch viel zu gering.“ Das sagt Rudolf Henke, Vorsitzender des Ausschusses „Prävention und Bevölkerungsmedizin“ der Bundesärztekammer, zum Internationalen Tag des Lärms (25.04.2018). Der Tag steht unter dem Motto "Laut war gestern!". „Besonders Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden. Deshalb sollte schon in Kindertagesstätten und Schulen früh über die Konsequenzen von Freizeitlärm aufgeklärt werden“, fordert Henke.  Lautes Kinderspielzeug, Feuerwerkskörper, elektro-akustische Verstärkung von Musik könnten dem Gehör ebenso schaden wie auch Verkehrs- und Fluglärm. „Geringere Lärmbelästigung kann die Lebensqualität der Menschen steigern und die Krankheitslast in der Bevölkerung verringern.“ Ein Gehörschaden behindert in hohem Maße die zwischenmenschliche Kommunikation. Erworbene Hörstörungen können bereits bei Kindern und Jugendlichen auftreten. Darauf weist die Empfehlung der Bundesärztekammer „Zur Frage der Vermeidung von Hörstörungen durch Freizeitlärm im Kindes- und Jugendalter“ hin. Ein chronischer Hörverlust ist nicht mehr reversibel und kann mit der Entstehung von Ohrgeräuschen (Tinnitus) verbunden sein. Empfehlung zur Frage der Vermeidung von Hörstörungen durch Freizeitlärm im Kindes- und Jugendalter [PDF] 
Europäische Impfwoche 20.04.2018

Montgomery: „Verantwortung für sich und für andere übernehmen“

„Wer sich impfen lässt, übernimmt nicht nur Verantwortung für sich, sondern für die gesamte Gesellschaft. Bei hohen Durchimpfungsraten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional und sogar weltweit zu eliminieren. Leider ist diese Botschaft noch immer nicht bei allen Bürgerinnen und Bürgern angekommen." Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery vor der Europäischen Impfwoche (23. bis 29.04.). Die Initiative steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Impfung ist ein individuelles Recht und eine gemeinsame Verantwortung“. Derzeit gehört Deutschland zu den Ländern, die wichtige globale Impfziele noch nicht erreicht haben.
Telematik 16.04.2018

BÄK: Akzeptanz und Praxistauglichkeit von eGK-Anwendungen sicherstellen

Berlin - Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich entschieden gegen eine Aufhebung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gewandt. Mit der vom Bundesgesundheitsministerium geplanten Aufhebung soll unter anderem ein Beschluss der Gesellschafterversammlung der gematik vom 01.09.2017 legitimiert werden. Dieser hatte zum Inhalt, dass die Durchführung der Erprobung aller Hard- und Softwarekomponenten für die medizinischen Anwendungen der eGK in der Verantwortung der gematik durch eine eigenverantwortliche Testung in der Verantwortung der jeweiligen Konnektorhersteller abgelöst wird.  Als Gesellschafter der gematik hatten die Bundesärztekammer und die Bundesvereinigung der Apothekerverbände gegen den damaligen Beschluss gestimmt. In ihrer Stellungnahme warnt die BÄK vor Interoperabilitätsproblemen im Wirkbetrieb durch den Verzicht auf ein geplantes und koordiniertes Erprobungsvorgehen und eine Beschränkung der Tests auf technische Aspekte . Die BÄK weist darauf hin, dass die Verordnung eine Reihe grundlegender Anforderungen für die Einführung der eGK beinhalte. Dass die Erprobung der medizinischen Anwendungen der eGK wie Notfalldatenmanagement, eMedikationsplan, ePatientenakte/ePatientenfach vor der Einführung in den Wirkbetrieb unter der Verantwortung der gematik erfolgt, trage zur Praxistauglichkeit der Anwendungen und der Akzeptanz bei Versicherten und Leistungsanbietern bei.  Die Bundesärztekammer bittet das Bundesministerium für Gesundheit, die in der Verordnung angelegten Zielsetzungen und Anforderungen nicht aufzugeben und deren Umsetzung auf geeignetem Wege sicherzustellen. Stellungnahme der Bundesärztekammer zum Entwurf einer Verordnung zur Aufhebung der Verordnung über Testmaßnahmen für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte [PDF]
Patienteninformation 13.04.2018

Neue Patienteninformation zur seltenen Erkrankung Mastozytose

Berlin - Auf zwei Seiten informiert das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) in der neu erschienenen Patienteninformation zur „Mastozytose“ über Auslöser, Anzeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Betroffene und Angehörige finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Mastzellen gehören zum körperlichen Abwehrsystem und entwickeln sich im Knochenmark. Befinden sich sehr viele oder veränderte Mastzellen in der Haut, im Knochenmark oder in anderen Organen, kann dies auf eine Mastzell-Erkrankung hinweisen – eine Mastozytose. Sie tritt in verschiedenen Formen auf. Bei Kindern äußert sich eine Mastozytose oft durch Hautbeteiligung (kutane Mastozytose). Innere Organe sind eher bei Erwachsenen betroffen (systemische Mastozytose). Auslöser wie beispielsweise Infekte, Insektenstiche, körperliche Anstrengung oder bestimmte Nahrungsmittel können Krankheitszeichen hervorrufen oder verschlechtern. Schlimmstenfalls kann es zu einem lebensbedrohlichen Schock kommen. Daher sollten Menschen mit Mastozytose bekannte Auslöser, so gut es geht, meiden. Körperliche Beschwerden wie rötliche Hautstellen, Juckreiz, Bauchkrämpfe oder Durchfall lassen sich gezielt behandeln. Eine Mastozytose ist nicht heilbar und kann manchmal zu erheblichen Alltagseinschränkungen führen. In der Regel verläuft sie aber gutartig.  Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt im Auftrag von Bundesärztekammer (BÄK)  und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) Kurzinformationen für Patienten. In einem Kooperationsprojekt erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e. V. Kurzinformationen für Patienten zu ausgewählten seltenen Erkrankungen, um die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erhöhen. Mastozytose - zu viele Mastzellen im Körper [PDF] Weitere Patienteninformationen

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