Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2014 um 3.768, das entspricht 10,5 Prozent, auf 39.661 gestiegen. Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2014 bei 11,1 Prozent (Vorjahr 10,3 Prozent). Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 11,6 Prozent (Vorjahr 12,2 Prozent).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 2.361 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten – insbesondere aus der Europäischen Union mit 1.692. Der größte Zustrom konnte aus Rumänien (+ 403) verbucht werden, es folgen Syrien (+ 319), Ägypten (+ 198), Ungarn (+ 174) und Griechenland (+ 164). Größere Abwanderungen aus einzelnen Ländern waren im Jahr 2014 nicht zu verzeichnen.

Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (3.857), Griechenland (3.011) und Österreich (2.695), gefolgt von Polen (1.936).

Damit kommen 72,3 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 18,4 Prozent aus Asien, 5,7 Prozent aus Afrika und 2,9 Prozent aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte


Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte [PDF]  

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland [PDF]