Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2015 um 2.943, das entspricht 7,4 Prozent, auf 42.604 gestiegen. Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2015 bei 9,1 Prozent (Vorjahr 11,1 Prozent). Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 9,2 Prozent (Vorjahr 11,6 Prozent).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 1.421 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten und aus Asien mit 1.079. Der größte Zustrom konnte aus Syrien (+ 493) verbucht werden, es folgen Serbien (+ 206), Rumänien (+ 205), Russland (+ 159), Bulgarien (+ 127) und  Ägypten (+ 125). Einen größeren Rückgang gab im Jahr 2015 lediglich bei Ärzten aus Österreich (- 122).

Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (4.062), Griechenland (3.017) und Österreich (2.573), gefolgt von Syrien (2.149).

Damit kommen 70,6 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 19,6 Prozent aus Asien, 6,1 Prozent aus Afrika und 3,0 Prozent aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte

 

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte [PDF]

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland am 31.12.2015 [PDF]

Tabelle 12: Erstzugang an Ärztinnen und Ärzten aus der Europäischen Union im Jahr 2015 [PDF]