Berufstätige Ärzte

Ohne die 114.516 nicht ärztlich Tätigen waren im Jahre 2015 im Bundesgebiet 371.302 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig, dies waren 6.055 mehr als im Vorjahr. Die Zuwachsrate betrug damit 1,7 Prozent.

Auch der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der berufstätigen Ärzte ist im Jahre 2015 weiter angestiegen und hat jetzt 46,0 Prozent der Gesamtzahl (2014: 45,5 Prozent) erreicht. Der Anteil der Ärztinnen an den berufstätigen Ärztinnen und Ärzten lag 1991 noch bei rund einem Drittel (33,6 Prozent). Seitdem hat sich der Frauen­an­teil um 37,0 Prozent erhöht.

Die Verteilung der berufstätigen Ärzte auf die Altersgruppen hat sich weiter zu den höheren Altersjahren verschoben. Der Anteil der unter 35-jährigen Ärzte ist zwar um 0,2 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent gestiegen, aber gleichzeitig ist der Anteil der über 59-Jährigen auf 17,3 Prozent angewachsen (Vorjahr: 16,4 Prozent). Weiterhin ist der Anteil der 40- bis 49-Jährigen von 25,2 Prozent auf 24,1 Prozent zurückgegangen und der Anteil der 50-bis 59-Jährigen von 28,5 Prozent auf 28,6 Prozent gestiegen. Damit gibt es viel mehr 50- bis 59-Jährige als 40- bis 49-Jährige.

Bei den einzelnen Arztgruppen fallen die Zuwachsraten recht unterschiedlich aus. Die höchsten Steigerungsraten sind bei den Gebieten Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (+ 6,3 Prozent), Neurochirurgie (+ 6,1 Prozent), Humangenetik (+ 5,9 Prozent), Neurologie (+ 5,8 Prozent) sowie Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (+ 5,1 Prozent) zu finden.

Rückgänge gab es bei den Ärzten folgender Gebietsbezeichnungen: Öffentliches Gesundheitswesen (– 3,9 Prozent), Physiologie (– 2,9 Prozent), Pharmakologie (– 2,8 Prozent), Nervenheilkunde (– 2,0 Prozent) sowie bei den Ärzten ohne Gebietsbezeichnung (– 0,6 Prozent).