Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2016 um 4.117, das entspricht 9,7 Prozent, auf 46.721 gestiegen. Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2016 bei 10,0 Prozent (Vorjahr 9,1 Prozent). Damit besitzen 11,0 Prozent der in Deutschland berufstätigen Ärztinnen und Ärzte eine ausländische Staatsbürgerschaft. Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 9,6 Prozent (Vorjahr 9,2 Prozent).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 1.959 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten und aus Asien mit 1.601. Wobei bei den Ärztinnen und Ärzten aus der Europäischen Union ein Rückgang um - 1.430 zu vermelden ist, dies entspricht – 6,5 Prozent. Der größte Zustrom konnte aus Syrien (+ 746) verbucht werden, es folgen Rumänien (+ 223), Serbien (+ 218), die Ukraine (+ 160), Russland (+ 109) und Aserbaidschan (+ 108).

Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (4.285), Griechenland (3.118) und Syrien (2.895) gefolgt von Österreich (2.600).

Damit kommen 68,6 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 21,3 Prozent aus Asien, 6,4 Prozent aus Afrika und 3,1 Prozent aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte [PDF]

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in der Bundesrepublik Deutschland am 31.12.2016 [PDF]

Tabelle 12: Erstzugang an Ärztinnen und Ärzten aus der Europäischen Union im Jahr 2016 [PDF]