Ergebnisse der Ärztestatistik zum 31. Dezember 2000

Ärzte in Behörden / Körperschaften und in sonstigen Bereichen

Fasst man die Tätigkeitsfelder bei Behörden / Körperschaften und in sonstigen Bereichen zusammen, so waren dort 3,7 % Ärztinnen und Ärzte weniger tätig als im Vorjahr.

Fasst man die Tätigkeitsfelder bei Behörden / Körperschaften und in sonstigen Bereichen zusammen, so waren dort 3,7 % Ärztinnen und Ärzte weniger tätig als im Vorjahr. Die Ursache hierfür liegt zum Einen im bereits erwähnten Programmwechsel in Baden-Württemberg, der zu einer Korrektur der Zuordnung der ambulant tätigen angestellten Ärztinnen und Ärzte führte. Es kam dadurch hier aber auch noch zu weiteren Zuordnungsänderungen. Rechnet man diese Zuordnungsänderung von rund 1 450 Ärztinnen und Ärzten heraus, kommt man in den sonstigen Bereichen zu einer Steigerung von etwa 700 Ärztinnen und Ärzten. Zum Zweiten kam es bei Behörden / Körperschaften im Bereich der meisten Landesärztekammern zu einem Absinken der Arztanzahl. Bundesweit ergibt sich hier ein Minus von 274 Ärztinnen und Ärzten oder 2,7 %. Somit setzt sich hier die Entwicklung der letzten Jahre fort, die in diesem Bereich seit 1995 zu einem Rückgang um 765 Ärztinnen und Ärzte oder 7,1 % führte.

Bei den in sonstigen Bereichen tätigen Ärztinnen und Ärzten nehmen die zahlenmäßig stärksten Arztgruppen, nämlich die Allgemeinmediziner / Praktischen Ärzte, die Arbeitsmediziner und die Internisten, einen Anteil von 73,3 % ein. Im Bereich Behörden / Körperschaften stellen die Arztgruppen Allgemeinmedizin / Praktische Ärzte, Arbeitsmedizin, Internisten, Kinderärzte und Öffentliches Gesundheitswesen 75,7 % aller in Behörden und Körperschaften tätigen Ärztinnen und Ärzte dar.