Ergebnisse der Ärztestatistik zum 31.12.2003

Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland tätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2003 um 1.158, das sind 7,2 % auf 17.318 gestiegen. Die Zuwachsrate ist höher als im letzten Jahr (6,7 %) und liegt auch drastisch über der der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte insgesamt.

Die Zahl der in Deutschland tätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2003 um 1.158, das sind 7,2 % auf 17.318 gestiegen. Die Zuwachsrate ist höher als im letzten Jahr (6,7 %) und liegt auch drastisch über der der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte insgesamt. Besonders ausgeprägt stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte dar, die im Krankenhaus tätig sind, sie beträgt 12,3 %.

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 1.100 Ärzten die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten. Der größte Zustrom konnte aus Polen (+185), Österreich (+166), der Ukraine (+115), sowie Russland/ehemalige Sowjetunion (+98) verbucht werden. Die größte Abwanderung erfolgte, wie bereits im Jahr zuvor, durch iranische Ärztinnen und Ärzte (-85).

Die größte Anzahl ausländischer Ärzte kommt aus Russland/ehemalige Sowjetunion (1.696), gefolgt vom Iran (1.316) und von Griechenland (1.162).

Damit kommen 68,2 % aller ausländischen Ärzte in Deutschland aus Europa, 21,8 % aus Asien, 4,5 % aus Afrika und 3,7 % aus Amerika.

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen / Ärzte in Deutschland (Stand: 31.12.2003) [PDF]