Ergebnisse der Ärztestatistik zum 31.12.2003

Berufstätige Ärzte

Ohne die 84.084 nicht ärztlich Tätigen waren im Bundesgebiet 304.117 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig, dies sind 3.057 mehr als im Vorjahr. Die Zuwachsrate von 1% im Jahr 2003 ist damit wiederum geringer als im Vorjahr.

Ohne die 84.084 nicht ärztlich Tätigen waren im Bundesgebiet 304.117 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig, dies sind 3.057 mehr als im Vorjahr. Die Zuwachsrate von 1 % im Jahr 2003 ist damit wiederum geringer als im Vorjahr. Damit setzt sich der Abschwächungstrend der letzten Jahre fort. Die Zuwachsraten der letzten drei Jahre betrugen 1,1 % (2002), 1,2 % (2001) und 1,5 % (2000). Diese aggregierten Daten verdecken allerdings, dass es regionale Unterschiede gibt. So ist in Westfalen-Lippe die Zahl der berufstätigen Ärzte um 0,2 % gesunken.

Auch der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der berufstätigen Ärzte ist im Jahre 2003 wiederum leicht angestiegen und hat jetzt 38,2 % der Gesamtzahl (2002: 37,9 %) erreicht. Der Anteil der Ärztinnen an den berufstätigen Ärztinnen und Ärzte lag 1991 noch bei rund einem Drittel (33,6 %). Seitdem hat sich der Frauenanteil um 13,7 % erhöht.

Auf Grund des geringen Zuganges an jungen Ärzten verschiebt sich die Alterstruktur weiter zu den älteren Jahrgängen. So verringerte sich der Anteil der unter 35-Jährigen von 17 % im Jahre 2002 auf jetzt 16,5 %. Im Jahre 1991 betrug dieser Wert noch 27,4 %. Seit dieser Zeit ist der Anteil der jungen Ärzte um dramatische 40 % gesunken. Gleichzeitig betrug der Anteil der über 59-Jährigen im Jahre 2002 10,6 %. Im Jahre 1991 lag dieser Wert noch bei 7,5 %.

Bei den einzelnen Arztgruppen fallen die Zuwachsraten recht unterschiedlich aus. Sehr große Steigerungsraten sind bei den Gebieten Herzchirurgie (+18,7 %), Plastische Chirurgie (+17 %), Psychiatrie und Psychotherapie (15,2 %) sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (+10,8 %) zu finden.

Die größten Rückgänge gab es bei Ärzten folgender Gebietsbezeichnungen: Pathologische Physiologie (-7,1 %), Biochemie (-5,2 %) sowie Lungen- und Bronchialheilkunde (-2,6 %).

Abbildung 3: Berufstätige Ärztinnen nach Arztgruppen zum 31.12.2003 [PDF]

Tabelle 5: Berufstätige Ärztinnen / Ärzte nach Altersgruppen (Stand: 31.12.2003) [PDF]

Tabelle 6: Berufstätige Ärztinnen nach Bezeichnungen und Altersgruppen
(Stand: 31.12.2003) [PDF]


Abbildung 2: Berufstätige Ärztinnen und Ärzte nach Arztgruppen zum 31.12.2003 [PDF]