Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2011 um 3.039, das entspricht 12 %, auf 28.355 gestiegen.

Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2011 bei 13,6 % (Vorjahr 9,1 %). Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 16,6 % (Vorjahr 12,2 %).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 2.383 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten – insbesondere aus der Europäischen Union mit 2.148. Der größte Zustrom konnte aus Rumänien (+ 610) verbucht werden, es folgen Ungarn (+ 239), Griechenland (+ 208), Österreich (+ 190) und die Tschechische Republik (+ 188). Größere Abwanderungen aus einzelnen Ländern waren im Jahr 2011 nicht zu verzeichnen.

Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Österreich (2.363), Griechenland (2.224) und Rumänien (2.105) gefolgt von Polen (1.636).

Damit kommen 73,5 % aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 17,8 % aus Asien, 4,8 % aus Afrika und 3,0 % aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte [PDF]

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland am 31.12.2011 [PDF]