Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2012 um 4.193, das entspricht 14,8 Prozent, auf 32.548 gestiegen.

Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2012 bei 15,1 Prozent (Vorjahr 13,6 Prozent). Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 15,8 Prozent (Vorjahr 16,6 Prozent).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 3.015 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten – insbesondere aus der Europäischen Union mit 2.580. Der größte Zustrom konnte aus Rumänien (+ 805) verbucht werden, es folgen Griechenland (+ 332), Ungarn (+ 301), Bulgarien (+ 184) und die Slowakei (+ 163). Größere Abwanderungen aus einzelnen Ländern waren im Jahr 2012 nicht zu verzeichnen. Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (2.910), Griechenland (2.556) und Österreich (2.491), gefolgt von Polen (1.759). Damit kommen 73,3 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 18,1 Prozent aus Asien, 4,9 Prozent aus Afrika und 2,9 Prozent aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte [PDF]

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland am 31.12.2012 [PDF]