Berufstätige Ärzte

Ohne die 110.326 nicht ärztlich Tätigen waren im Jahre 2012 im Bundesgebiet 348.695 Ärztinnen und Ärzte ärztlich tätig, dies waren 6.632 mehr als im Vorjahr. Die Zuwachsrate betrug damit 1,9 Prozent.

Auch der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der berufstätigen Ärzte ist im Jahre 2012 wiederum leicht angestiegen und hat jetzt 44,3 Prozent der Gesamtzahl (2011: 43,8 Prozent) erreicht. Der Anteil der Ärztinnen an den berufstätigen Ärztinnen und Ärzten lag 1991 noch bei rund einem Drittel (33,6 Prozent). Seitdem hat sich der Frauenanteil um 32 Prozent erhöht.

Die Verteilung der berufstätigen Ärzte auf die Altersgruppen hat sich weiter zu den höheren Altersjahren verschoben. Der Anteil der unter 35-jährigen Ärzte ist um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 17,2 Prozent gesunken. Der Anteil der über 59-Jährigen ist auf 15,4 Prozent angestiegen (Vorjahr: 14,3 Prozent). Gleichzeitig ist der Anteil der 40- bis 49-Jährigen von 29,6 Prozent auf 27,9 Prozent zurückgegangen und der Anteil der 50-bis 59-Jährigen von 27,5 Prozent auf 28,1 Prozent gestiegen. Damit gibt es erstmals seit der Wiedervereinigung mehr 50- bis 59-jährige als 40- bis 49-jährige Ärzte.

Bei den einzelnen Arztgruppen fallen die Zuwachsraten recht unterschiedlich aus. Die höchsten Steigerungsraten sind bei den Gebieten Neurochirurgie (+ 6,1 Prozent), Neurologie (+ 5,8 Prozent) und Strahlentherapie (+ 5,4 Prozent) zu finden.

Rückgänge gab es bei den Ärzten folgender Gebietsbezeichnungen: Biochemie (– 9,4 Prozent), Nervenheilkunde (– 2,9 Prozent), Öffentliches Gesundheitswesen (– 1,0 Prozent) und Pharmakologie (– 0,2 Prozent).

Abbildung 3: Berufstätige Ärztinnen und Ärzte nach Arztgruppen zum 31.12.2012 [PDF]

Abbildung 4: Berufstätige Ärztinnen nach Arztgruppen zum 31.12.2012 [PDF]

Tabelle 5: Berufstätige Ärztinnen und Ärzte nach Gebietsbezeichnungen und Altersgruppen am 31.12.2012

Tabelle 6: Berufstätige Ärztinnen nach Gebietsbezeichnungen und Altersgruppen am 31.12.2012 [PDF]