Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2013 um 3.345, das entspricht 10,3 Prozent, auf 35.893 gestiegen.

Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2013 bei 10,3 Prozent (Vorjahr 15,1 Prozent). Wie bereits in den Vorjahren, stellt sich die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, als besonders ausgeprägt dar, sie beträgt 12,2 Prozent (Vorjahr 15,8 Prozent).

Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 2.445 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten – insbesondere aus der Europäischen Union mit 2.134. Der größte Zustrom konnte aus Rumänien (+ 544) verbucht werden, es folgen Griechenland (+ 291), Ungarn (+ 195), Syrien (+ 172) und Bulgarien (+ 166). Größere Abwanderungen aus einzelnen Ländern waren im Jahr 2013 nicht zu verzeichnen.

Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (3.454), Griechenland (2.847) und Österreich (2.611), gefolgt von Polen (1.830).

Damit kommen 73,3 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 17,9 Prozent aus Asien, 5,1 Prozent aus Afrika und 2,9 Prozent aus Amerika.

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte

Abbildung 9: Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärzte

Tabelle 10: Ausländische Ärztinnen und Ärzte in Deutschland am 31.12.2013 [PDF]