Sachsen 19.06.2017

27. Sächsischer Ärztetag: Ärzte wollen Standards für Notfallsanitäter

Dresden - Für eine exakte außerklinische Notfallmedizin sind Notfallsanitäter auf einheitliche, allgemeingültige, aber auch regional angepasste, SOP (Standard operating procedures), angewiesen. Anlässlich ihres heutigen 27. Sächsischen Ärztetages empfiehlt daher die sächsische Ärzteschaft den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst (ÄLRD) solche standardisierten Handlungsmuster zu verwenden. Für die notwendige ärztliche Beratung und Unterstützung steht die Sächsische Landesärztekammer gern bereit.
 
SOP geben die Handlungsmuster für Notfallsanitäter bei Abwesenheit des Notarztes vor. Verantwortlich für die Umsetzung sind die beim Träger des Rettungsdienstes angestellten Ärztlichen Leiter Rettungsdienst. Bei der Erarbeitung dieser SOP begleitet der Ausschuss Notfall- und Katastrophenmedizin der Sächsischen Landesärztekammer. „Mit unserer Empfehlung wollen wir vermeiden, dass ein Flickenteppich unterschiedlicher SOP entsteht. Als fachliche Grundlage kann das vom Ausschuss entwickelte und beschlossene Musterhandbuch dienen“, so der Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck.

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