Hessen 30.01.2018

Steigende Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen

Frankfurt - In  Deutschland  gibt es 330 Ausbildungsberufe; zu den zehn beliebtesten gehört  die Ausbildung zum bzw. zur Medizinischen Fachangestellten (Quelle:Bundesinstitut  für Berufsbildung). Auch in Hessen ist das Interesse an dem Beruf  ungebrochen  -  trotz  sinkender Schülerzahlen und eines allgemeinen Rückgangs der Nachfrage nach Ausbildungsstellen. Die Ausbildungsbereitschaft  von Ärztinnen und Ärzten bewegt sich ebenfalls auf hohem  Niveau. So sind die Ausbildungszahlen in hessischen Arztpraxen zum 31.12.2017 mit 1.057 gegenüber 1.039 zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres nochmals leicht gestiegen.

Als „lebendigen und verantwortungsvollen Beruf mit Zukunft“ charakterisiert der  hessische   Ärztekammerpräsident  Dr.  med.  Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach  den Beruf des bzw. der Medizinischen Fachangestellten (MFA): „Die erfreuliche  Entwicklung  der Ausbildungszahlen bestätigt die Attraktivität des Berufsbildes: Medizinische Fachangestellte sind die „rechte Hand“ einer Ärztin  oder  eines  Arztes.  Sie  unterstützen Ärzte bei komplexen und sich verändernden  Versorgungsaufgaben und entlasten diese, indem sie delegierte Aufgaben  in  Praxen  und bei Hausbesuchen übernehmen. Für eine angemessene Vergütung  sorgt  der  neue  Gehaltstarifvertrag  vom 1.8.2017 (gültig seit 1.4.2017). Auch die Ausbildungsvergütung wurde  erhöht."

Die  Voraussetzungen für die verantwortungsvolle Tätigkeit des bzw. der MFA schaffe  die  qualitativ   hochwertige  Ausbildung,  die  jungen Menschen in hessischen   Arztpraxen geboten  werde, betont der    Präsident der Landesärztekammer   Hessen   (LÄKH).  Dabei  stehe  die  LÄKH  –  nach  dem Berufsbildungsgesetz   zuständige  Stelle  für  den  staatlich  anerkannten Ausbildungsberuf  –Ärzten  und   künftigen  MFAs  zur Seite: Die Ärztekammer überwacht die Durchführung der Ausbildung, berät Ärzte und  Auszubildende in Ausbildungsfragen und führt Prüfungen durch.

www.laekh.de