Berlin, 24.02.2015 „Die Finanzierung der Weiterbildung muss endlich die sektorale Ungleichbehandlung überwinden. Nur so kann der Ärztenachwuchs für eine Weiterbildung im ambulanten Bereich gewonnen und für eine spätere ambulante Tätigkeit und Niederlassung begeistert werden“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann bei der Eröffnung einer gemeinsamen Fachtagung von KBV und Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin. Hierfür sei eine eigene Finanzierungsgrundlage nötig, wie sie die KBV zum Beispiel mit dem Stiftungsmodell Weiterbildung vorschlägt. Damit ist ebenfalls eine Gleichbehandlung von ambulanter und stationärer Weiterbildung gewährleistet. Insgesamt müsse die Finanzierung transparenter und sachgerechter werden. Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundesärztekammer, begrüßte, dass mittlerweile auch die Politik Reformbedarf in der ärztlichen Ausbildung erkannt hat. Neben einer optimierten Auswahl der...
Berlin, 24.02.2015 „Spätestens der tragische Todesfall in Berlin sollte Anlass sein, jetzt zu einer Impfpflicht gegen Masern zu kommen.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), der Passauer Neuen Presse (24.02.). „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos. Auf die Impfung zu verzichten, ist auch verantwortungslos gegenüber der gesamten Gesellschaft“, so Montgomery. Erst bei einer Durchimpfungsrate von 95 Prozent sei „das Risiko epidemischer Ausbrüche gleich Null.“ Das Risiko der Impfung bei Masern sei deutlich geringer als das der durchgemachten Infektion. „Aus medizinischen Gründen spricht alles für eine solche Pflicht“, betonte der BÄK-Präsident gegenüber der Rheinischen Post (24.02.). Auch zahlreiche Landesärztekammern sprachen sich für die Impfpflicht aus und appellierten gleichzeitig an das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein...
Berlin, 24.02.2015 Zu Medienberichten über mögliche Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten erklärt Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer: "Die bekannt gewordenen möglichen Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten der Firma gemalto für den Mobilfunk müssen vollständig aufgeklärt werden, um insbesondere Sicherheitslücken für die elektronische Gesundheitskarte auszuschließen. Als ein Auftragnehmer für die Herstellung von elektronischen Gesundheitskarten kommt gemalto eine besondere Verantwortung für die Einhaltung der strengen Sicherheitsvorgaben der gematik zu. Individuelle Patientendaten brauchen einen vertrauenswürdigen Schutz, um den Kommunikationsanforderungen einer modernen medizinischen Versorgung gerecht zu werden".
Berlin, 20.02.2015 Die Bundesärztekammer und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) wollen dem Bundesgesundheitsministerium bis zum 31. März 2015 ein erstes Informationspaket für einen abgestimmten Entwurf einer neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übergeben. Das sagte der Vorsitzende des Bundesärztekammer-Ausschusses „Gebührenordnung“, Dr. Theodor Windhorst, in einem gemeinsamen Interview mit dem Direktor des PKV-Verbandes, Volker Leienbach, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 8/2015). Wenn alles planentsprechend verlaufe, könne die neue privatärztliche Gebührenordnung am 1. Oktober 2016 in Kraft treten, so Windhorst. Er wies aber darauf hin, dass auch die Zustimmung der Beihilfe notwendig sei. Kernstück des Informationspaketes ist eine sogenannte „TOP-400-Liste“, die weitgehend mit dem PKV-Verband konsentiert ist. Dabei handelt es sich um Leistungen, die besonders häufig abgerechnet werden: Sie machen...
Berlin, 03.02.2015 „Wenn jemand wirklich krank ist und Hilfe braucht, dann kann er das nicht mit Google oder einer App lösen. Dann geht er zum Arzt.“ Das sagte Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer, in einem Beitrag über Medizin-Apps in den Kieler Nachrichten (03.02.). Das Internet könne weder die jahrelange ärztliche Ausbildung und Erfahrung, noch eine individuelle Beratung ersetzen, so Bartmann. Daher teile er auch nicht die Sorge, dass Ärzte durch solche Angebote überflüssig würden. Den Trend zur lückenlosen Selbstvermessung sieht Bartmann kritisch: „Ich halte es für denkbar, dass Einzelne durch diese ständige Selbstkontrolle hypochondrische Züge annehmen. Wenn sie ängstlich alle Parameter beobachten, machen sie sich schnell Sorgen.“ Sinnvoller sei ein kontinuierliches Monitoring bei chronischen Krankheiten. Mit Hilfe entsprechender Apps könnten Daten schneller an den...
Berlin, 23.01.2015 Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ihre grundsätzliche Kritik an dem von der Bundesregierung geplanten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz bekräftigt. „Statt die freiheitliche ärztliche Berufsausübung zu sichern und zu fördern, setzt der Entwurf in vielen Bereichen auf mehr staatliche Regulierung sowie auf eine weitere Kompetenzausweitung des Gemeinsamen Bundesausschusses“, moniert die BÄK in ihrer Stellungnahme zu dem Regierungsentwurf für das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz. Bereits nach Bekanntwerden des Referentenentwurfs hatte die Ärzteschaft im November letzten Jahres gewarnt, die Pläne würden das deutliche Bekenntnis des Koalitionsvertrages zur ärztlichen Freiberuflichkeit konterkarieren. Daran hat sich für die Bundesärztekammer trotz einigen Nachbesserungen der Koalition bei Detailregelungen nichts geändert. Als Beispiele nennt sie die vorgesehene Verschärfung der ärztlichen Zulassungsbeschränkungen,...
Berlin, 22.01.2015 Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat den Aufruf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu mehr Organspenden unterstützt. In der Neuen Osnabrücker Zeitung (21.01.2015) sagte er, die von Selbstverwaltung und Gesetzgeber nach dem Transplantationsskandal veranlassten Maßnahmen für mehr Kontrolle und Transparenz bei der Organvergabe greifen. Dies habe jüngst auch die Bundesregierung in einem Bericht bescheinigt. Danach sei es „durch die Reformen gelungen, für mehr Sicherheit und Klarheit in den Transplantationszentren und den Entnahmekrankenhäusern zu sorgen“, erklärte der Ärztepräsident. „Unter anderem haben wir das Mehraugenprinzip bei der Anmeldung von Wartelisten-Patienten eingeführt und eine unabhängige Vertrauensstelle ‚Transplantationsmedizin‘ zur Meldung von Auffälligkeiten und Verstößen gegen das Transplantationsrecht eingerichtet“, erläuterte...
Berlin, 22.01.2015 Auf zwei Seiten vermittelt die Patienten-Kurzinformation Wissenswertes zu erblichem Eierstockkrebs und klärt über die Möglichkeit auf, seine Gene untersuchen zu lassen. Frauen, die einen Gentest erwägen, erfahren außerdem, was bei der Entscheidung zu bedenken ist, und finden wichtige Fakten sowie praktische Tipps. Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten" entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin im Auftrag der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Etwa drei von 100 bösartigen Tumoren der Frauen betreffen die Eierstöcke. Davon ist ungefähr jeder zehnte Eierstockkrebs erblich bedingt. Frauen mit familiärem Eierstockkrebs haben ein deutlich erhöhtes Risiko, sowohl Eierstock- als auch Brustkrebs zu bekommen. Sie erkranken häufig früher als üblich – also vor dem 50. Lebensjahr. Mit einem Gentest kann festgestellt werden, ob eine veränderte Erbanlage...
Berlin,20.01.2015 Die Bundesärztekammer (BÄK) setzt sich dafür ein, dass das bisher erreichte gesundheitliche Schutzniveau für Frauen bei der Anwendung der „Pille danach“ trotz der Entlassung des Präparates aus der Verschreibungspflicht möglichst wenig abgesenkt wird. Nicht selten handele es sich bei den betroffenen Frauen um Jugendliche, unterstrich die BÄK in ihrer Stellungnahme zu der entsprechenden Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung. Insbesondere müssten die Packungsbeilagen die Empfehlung enthalten, sich bei Fragen zur Indikation, Wirkung und Nebenwirkung sowie zur Sexualität und Kontrazeption ärztlich beraten zu lassen. Auch Apotheker müssten beim Verkauf des Medikaments auf diese Möglichkeit hinweisen. Im Sinne des Gesundheitsschutzes empfiehlt die BÄK außerdem, die Auswirkungen der Neuregelung über einen Zeitraum von fünf Jahren zu evaluieren. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und...
Berlin, 21.01.2015 Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ihre Forderung nach einer stärkeren strukturellen Einbindung der Ärzteschaft in die Leistungen des geplanten Präventionsgesetzes bekräftigt. In ihrer Stellungnahme zu dem Regierungsentwurf des Gesetzes weist die BÄK auf die zentrale Rolle der Ärztinnen und Ärzte bei der Prävention hin. Sie erreichten Patienten aller gesellschaftlichen Schichten gleichermaßen. Daher solle die Bundesregierung die Chance nutzen und die Kompetenzen der Ärzte im Rahmen der Primärprävention stärken. Die BÄK begrüßt den im Präventionsgesetz verfolgten Ansatz, die Gesundheitsuntersuchungen in Zukunft stärker auf die Erfassung und Bewertung gesundheitlicher Risiken und Belastungen auszurichten und diese bereits ab dem 18. Lebensjahr anzubieten. Sie warnt jedoch davor, ihre zukünftige Ausgestaltung allein dem Gemeinsamen Bundesausschuss zu überlassen und unter Erprobungsvorbehalt zu stellen....

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

Aktuelle Termine und Vorträge

Karriere trotz Teilzeit? <br />Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

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