Berlin, 19.01.2015 Als „potentiell zielführend“ bezeichnet Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer,den ersten Entwurf für ein E-Health-Gesetz. Wichtig sei die eindeutige Festlegung auf die Nutzung der Telematikinfrastruktur über die elektronische Gesundheitskarte und ihre Anwendungen hinaus, sagte Bartmann in der Ärztezeitung  (10.01.2015) mit Blick auf die telemedizinische Patientenversorgung. Der Deutsche Ärztetag hatte dies bereits 2010 gefordert.   Bedenken äußerte er in Bezug auf die geplante Vergütung elektronisch versendeter Arztbriefe. Sie soll die Investitionen von Ärzten und Kliniken in die Anpassung ihrer IT-Infrastruktur abfedern. „Ob die Pauschale von 55 Cent ausreicht, hängt sicher von der Ausgangslage der jeweiligen Institution ab“, so Bartmann. Auf die endgültige Höhe werde man sich „nach zwei Jahren im Wirkbetrieb einigen.“
Berlin, 05.01.2015 Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich für einen Abbau unnötiger staatlicher Vorgaben im Gesundheitswesen ausgesprochen. „Wir sind längst hoffnungslos überreguliert“, sagte Montgomery in einem gemeinsamen Interview mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 1-2, 2015). Man müsse in vielen Bereichen „den Reset-Knopf drücken und bei Null anfangen, um auf dem Weg des reinen Denkens zu einfachen und vernünftigen Lösungen zu kommen“. Konkret ging Montgomery auf das geplante Versorgungsstärkungsgesetz ein. Der Entwurf  konterkariere das klare Bekenntnis des Koalitionsvertrages zur ärztlichen Freiberuflichkeit. Unter anderem sei die in dem Gesetz angelegte Aufkaufregelung für Vertragsarztsitze falsch. Die Regelung gehöre komplett gestrichen. Immerhin seien mittlerweile mehr Ausnahmetatbestände...
Berlin,19.12.2014 Zum Jahresende kommt noch einmal Bewegung in die Gesundheitspolitik. So stellte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe den Referentenentwurf seines Versorgungsstärkungsgesetzes vor. BÄKground, der Informationsdienst der Bundesärztekammer, beschäftigt sich in seiner neuen Ausgabe ausführlich mit diesem zentralen gesundheitspolitischen Projekt der Großen Koalition. Die Ärzteschaft begrüßt zwar einige positive Ansätze, spart aber insgesamt nicht mit Kritik. Besonders umstritten sind die Pläne zum Aufkauf von Arztpraxen in überversorgten Regionen, die Terminservicestellen und der Kompetenzzuwachs des Gemeinsamen Bundesausschusses. Nach langen Verhandlungen stellte die Bund-Länder-Arbeitsgruppe nun auch die Eckpunkte für einen Umbau der Krankenhauslandschaft vor. Im BÄKground-Interview kritisiert BÄK-Präsident Prof. Dr. Montgomery den Mangel an konzeptionellen Lösungsvorschlägen. Auch ein Langzeitprojekt...
Gemeinsame Pressemitteilung... 15.12.2014

Evaluation des vierten Berichts zur Weiterbildung vorgelegt

Berlin, 16. Dezember 2014 Die Zahl der geförderten Allgemeinmediziner in Weiterbildung ist im vergangenen Jahr angestiegen. Eine solche Weiterbildungsinitiative allein reicht jedoch nicht aus, um eine ausreichende Anzahl von Hausärzten für die Versorgung im ländlichen Raum zu erhalten. Im ambulanten Bereich haben im Jahr 2013 im Vergleich zum Start des Programms im Jahr 2010 etwa 32 Prozent mehr Ärzte eine Förderung erhalten (gestiegen von 3.258 auf 4.299 Ärzte). Von diesen waren rund 29 Prozent in Teilzeit tätig. Im stationären Bereich waren im Jahr 2013 insgesamt 2.408 Ärzte im Förderprogramm registriert. Dies entspricht einem Zuwachs von über 25 Prozent im Vergleich zum Start des Förderprogramms im Jahr 2010. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl der registrierten Ärzte im stationären Bereich um neun Prozent an. Dies sind Ergebnisse des vierten Evaluationsberichts zur Weiterbildung in der Allgemeinmedizin, der...
Berlin, 15.12.2014 Der Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesärztekammer, Dr. Ulrich Clever, hat bessere Bedingungen für die ärztliche Versorgung von Flüchtlingen in Deutschland gefordert. Es sei problematisch, wenn Flüchtlinge in bereits medizinisch unter­versorgte Regionen untergebracht werden, zum Beispiel in abgelegen Industriegebieten. „Hier kann nicht optimal versorgt werden“, sagte Clever in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (12.12.2014). Bedarf bestünde für alle Facharztbereiche. Die Krankheiten, bedingt durch Entbehrungen jeglicher Art und das über einen meist langen Zeitraum, seien vielzählig. „Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allem auch Dolmetscher. Ideal wäre, wenn auch mit Blick auf psychotherapeutische Behandlungen Muttersprachler für die Übersetzung zur Verfügung stünden.“ Verbesserungsbedarf sieht Clever auch bei der...
Berlin, 12.12.2014 (Foto: axentis.de) Die Berufsordnungen der Ärztekammern formulieren einheitlich und bundesweit, dass es die Aufgabe von Ärzten ist, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern und Sterbenden Beistand zu leisten (§ 1(2) MBO). Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die gegenwärtige Debatte über eine mögliche gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland bekräftigen die Ärztekammern, dass die Tötung des Patienten, auch wenn sie auf dessen Verlangen erfolgt, sowie die Beihilfe zum Suizid nicht zu den  Aufgaben des Arztes gehören. Die Ärztekammern begrüßen ausdrücklich die in Politik und Öffentlichkeit geführte Diskussion über Sterbebegleitung und die damit verbundenen Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen. Denn sie schärft auch den Blick für die vielfältigen  Möglichkeiten der Palliativmedizin und...
Berlin, 04.12.2014 Patienten und Ärzte stärker für die Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu sensibilisieren, ist das Ziel einer gemeinsamen Aufklärungskampagne von BARMER GEK, Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und Bundesärztekammer (BÄK). In Deutschland sind rund 1,2 Millionen Menschen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln abhängig. „Vielen Menschen ist das Suchtpotenzial der zur Wirkstoffgruppe der sogenannten Benzodiazepine gehörenden Präparate nicht bewusst. Mitunter reicht es schon, die Medikamente drei bis vier Wochen einzunehmen, um eine Abhängigkeit zu entwickeln“, so Andrea Jakob-Pannier, Suchtpräventionsexpertin bei der BARMER GEK. „Schon nach zwei Wochen beginnt der Körper, sich an ein Medikament zu gewöhnen. Viele haben dann das Gefühl, das Medikament sei nicht mehr stark genug und erhöhen die Dosis“, erläutert Dr. Raphael Gaßmann von der DHS. Deshalb fordert Dr. Christoph von...
Pressemitteilung der... 30.11.2014

Welt-AIDS-Tag: Aufklärung gibt Vertrauen

Berlin, 01.12.2014 Anlässlich des Welt-AIDS-Tags rufen Bundesärztekammer (BÄK) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zu einem vorurteilsfreien Umgang mit HIV-Infizierten auf. „Aufgabe von Ärzten ist es, ihre Patienten nach einer Diagnose aufzufangen und sie medizinisch zu betreuen. Ärzte wirken aber auch präventiv und klären über Ansteckungsrisiken auf. So gehen sie gegen Verharmlosung und gesellschaftliche Vorurteile an“, erklärt Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer. „Etliche Ängste vor einer HIV-Übertragung im Alltag sind unbegründet“, ergänzt der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die gesamtgesellschaftliche Aufklärung diesbezüglich ist wichtig, damit Ausgrenzung und Diskriminierung Betroffener keine Chance haben.“ „In den (Zahnarzt-)Praxen in Deutschland gelten sehr hohe Hygienestandards für jeden Patienten. HIV-Patienten nehmen hier keine Sonderrolle ein....
Berlin, 01.12.2014 Für eine Weiterentwicklung des Fallpauschalensystems hat sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, ausgesprochen. „Krankenhäuser und Kostenträger brauchen bei ihren Budgetverhandlungen mehr Ermessensspielräume, damit die Sicherstellung der wohnortnahen Krankenhausbehandlung in strukturschwachen Gebieten ebenso berücksichtigt werden kann, wie die Finanzierung von Extremkostenfällen. Und der Orientierungswert muss endlich methodisch sauber ermittelt werden, damit die Personal- und Sachkostenentwicklungen im Krankenhausbereich realistisch widergespiegelt werden können", sagte er in einem Interview mit der B.Z. am Sonntag (30.11.2014). Mit Blick auf die Diskussion über mögliche Fehlanreize durch das DRG-System warnte Montgomery vor Pauschalverurteilungen. „Ob eine Operation notwendig sei oder nicht, müsse immer im konkreten Fall bewertet werden. „Kritiker verweisen...
Berlin, 27.11.20014 Vor einer weiteren Verschärfung des Ärztemangels hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, gewarnt. Speziell bei der hausärztlichen Versorgung und bei den grundversorgenden Fachärzten wie Augenärzten und Gynäkologen zeichneten sich Engpässe ab, sagte er in der Rheinischen Post (27.11.2014). Montgomery forderte eine Reform des Medizinstudiums: "Vor allem brauchen wir mehr Studienplätze in der Humanmedizin, um wieder ausreichend Ärzte für die Patientenversorgung zur Verfügung zu haben." Notwendig seien auch angemessenere Auswahlverfahren bei der Studienplatzvergabe, die dafür sorgten, dass diejenigen ausgewählt werden, die hinterher auch in der Versorgung der Bevölkerung arbeiten wollen. Montgomery forderte zudem, dass die Studenten schon zu Beginn ihres Studiums an die Tätigkeit von Hausärzten herangeführt werden. "Voraussetzung dafür ist, dass bis 2017 an allen...

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

Aktuelle Termine und Vorträge

Karriere trotz Teilzeit? <br />Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

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