Berlin, 28.10.2014 Bereits zum vierten Mal trafen sich am 28.10.2014 Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der Bundesoberbehörden, der Verbände der Softwareindustrie, der Bundesvereinigungen deutscher Apothekerverbände und der Krankenhausapotheker, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Vertreter der Länder, Vertreter von Krankenkassen, Patientenvertreter sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu einem Workshop, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: den bundeseinheitlichen patientenorientierten Medikationsplan technisch und inhaltlich weiter zu entwickeln. Das BMG fördert mittlerweile den dritten „Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland“, der mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog und Forschungsprojekten die AMTS in Deutschland verbessern will. Die Umsetzung des Aktionsplans AMTS wird durch eine Koordinierungsgruppe bei der...
Hartmannbund-Stiftung ... 22.10.2014

Arztkinder in Not – Jede Spende hilft!

Berlin, 22.10.2014 Seit mehr als einem halben Jahrhundert kümmert sich die Hartmannbundstiftung „Ärzte helfen Ärzten“* um in Not geratene Arztfamilien mit einem zentralen Gedanken – kollegiale Hilfe zu leisten. Die Unterstützung von Arztkindern, deren Eltern sich auf Grund von Notsituationen oder persönlichen Schicksalsschlägen in finanziell prekärer Lage befinden ist der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Insbesondere die Zahl der Halbwaisen und Waisen aus Arztfamilien, die auf eine Unterstützung durch die Stiftung angewiesen sind, hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Oft sind es ganz persönliche Einzelschicksale mit vielen Sorgen und Nöten. Aber auch die Hilfestellung bei der Berufseingliederung von Ärztinnen und Ärzten sowie die schnelle und unbürokratische Unterstützung bei Schicksalsschlägen und Notlagen als Hilfe zur Selbsthilfe sind ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit. Helfen Sie mit, diese...
Berlin, 22.10.2014 „Die Normung von Gesundheitsdienstleistungen auf europäischer Ebene greift in die Kompetenz der Mitgliedstaaten zur Festlegung und Gestaltung ihrer Gesundheitssysteme ein. Sie ist daher unzulässig und deshalb zu unterlassen!" Das fordern zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen in einem gemeinsamen Positionspapier zur „Normung heilkundlicher Dienstleistungen“, das im Ausschuss Europäische Union der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. (GVG) entwickelt wurde. Der für das Thema zuständige EU-Ausschuss der GVG, in dem auch die Bundesärztekammer mitwirkt, befasst sich mit sozialpolitischen Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sozialpolitik. Europäische Normen für Gesundheitsdienstleistungen seien nicht kompatibel mit den nationalen Gesundheitssystemen, würden die individuelle Behandlung der Patienten bedrohen und in...
Berlin, 17.10.2014 Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2014 auf Einladung der Bundesärztekammer Maßnahmen im Kampf gegen Ebola beraten. Gemeinsam haben sie zu einer internationalen Kraftanstrengung zur Eindämmung der Epidemie in Westafrika aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigen, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren. Im Kampf gegen Ebola sind deshalb kurz-, mittel- und langfristig wirksame Interventionen notwendig. Die ärztlichen Spitzenverbände bitten Ärztinnen und Ärzte mit einschlägigen Ausbildungs- und Erfahrungskompetenzen und guten Englischkenntnissen um Unterstützung bei der Ebola-Bekämpfung vor Ort. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind aufgerufen, hierfür Kontakt mit dem Deutschen Roten Kreuz oder anderen...
Berlin, 25.09.2014 „Die geplante Ressortverteilung in der EU-Kommission lässt auf eine Strategie schließen, die vor allem marktgesteuert ist. Es entsteht der Eindruck, dass Patientenschutz und Patientensicherheit wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.“ So kommentiert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, das Vorhaben des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, die Verantwortung für Arzneimittel und Gesundheitstechnologien in die Hände des Kommissariats für Binnenmarkt und Industrie zu legen. „Damit sendet die EU-Kommission ein falsches Signal an die europäischen Bürgerinnen und Bürger“, warnt Montgomery. In einem Schreiben an Jean-Claude Juncker spricht sich Montgomery entschieden gegen die neue Kompetenzverteilung aus: „Arzneimittelbelange und Fragen der Gesundheitstechnologien gehören in die Hände des Gesundheitskommissars.“ Dies gelte insbesondere in...
Berlin, 25.09.2014 Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe , Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden. „Für den Aufbau der Krankenstationen werden dringend freiwillige Helfer gebraucht“, sagte  Gröhe. Er betonte, die Ebola-Epidemie gefährde nicht nur die Sicherheit und Stabilität in Westafrika. Sie nehme globale Dimensionen an. ...
Berlin, 24.09.2014 Barrieren und Hindernisse tauchen im Alltag an vielen Stellen auf und finden sich auch in Arztpraxen. Hierzu zählen beispielsweise Stufen, fehlende Beschilderung oder auch Schwierigkeiten bei der Verständigung. Um selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können, benötigen daher viele Menschen Unterstützung. Dies trifft nicht nur auf Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, sondern beispielsweise auch auf Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Patienten mit vorübergehenden Einschränkungen wie einem Gipsbein zu. Von einer Arztpraxis mit wenigen oder keinen Barrieren profitieren also viele. Ein Hauptanliegen der Ärzte ist es daher, möglichst allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihrer Praxis zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt eine Kurzinformation zu diesem wichtigen Thema herausgebracht. Unter der Überschrift „Woran Sie eine...
Berlin, 24.09.2014 Mitglieder des türkischen Ärzteverbandes müssen sich am 30. September 2014 in einer Voranhörung vor einem türkischen Gericht verantworten. Sie hatten verletzte Demonstranten bei den Gezi-Park-Protesten im vergangenen Jahr in improvisierten Notstationen ärztlich versorgt, da offenbar die offizielle Notversorgung nicht gewährleistet war. Im Nachgang der Proteste hatte die türkische Regierung ein Gesetz erlassen, das die notärztliche Versorgung von Verletzten ohne zuvor erteilte staatliche Lizenz verbietet. Bereits im Januar diesen Jahres hatte  die Bundesärztekammer gemeinsam mit acht weiteren internationalen ärztlichen Organisationen, wie dem Weltärztebund und dem Ständigen Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME), die Gesetzesänderung kritisiert. Der damalige türkische Staatspräsidenten, Abduallah Gül, wurde aufgefordert, dieses Gesetz nicht zu unterschreiben. In der nachfolgenden gemeinsamen...
Sterbehilfe-Debatte bei... 19.09.2014

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

Berlin, 19.09.2014 „Der Weg zum Arzt, um sich die Pille für den Exit zu holen, ist in meinen Augen der falsche Weg. Wir wollen den Menschen Alternativen bieten, und die gibt es in den meisten Fällen.“ Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in der ARD-Sendung „Beckmann“ (18.09.) gegen die Forderung nach einem ärztlich assistierten Suizid. „Wenn wir Patienten über die modernen Therapiemöglichkeiten aufklären, verlieren sehr viele von ihnen ihren Suizidwunsch. Einem großen Teil kann mit Schmerztherapie, Palliativmedizin und Hospizen geholfen werden“, so Montgomery weiter.Der BÄK-Präsident warnte vor den negativen Auswirkungen einer technisierten und ärztlich administrierten Sterbehilfe für das Patienten-Arzt-Verhältnis. „Wir Ärzte haben eine Garantenstellung für das Leben und die Gesundheit der Menschen. Für den Patienten wäre es dramatisch, wenn er nicht mehr...
Berlin, 08.09.2014 „Das Berufsethos verpflichtet den Arzt, Hilfe zum Leben zu leisten, nicht Hilfe zum Sterben.“ Darauf verweist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in einem Gastbeitrag im Berliner Tagesspiegel (07.09.2014). Leider seien gute medizinische Möglichkeiten zur Begleitung Sterbender wie Schmerztherapien, Palliativmedizin oder Hospize zu wenig bekannt. „Unsere ärztliche Erfahrung sagt: Sehr viele Schwerkranke, die nur noch den Tod als Ausweg sehen, entscheiden sich für das Leben, wenn ein Arzt ihnen diese Alternativen aufzeigt.“Montgomery begrüßt die gegenwärtige Debatte über eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids. Ablehnend äußert sich der BÄK-Präsident zu dem kürzlich von einer Gruppe von Medizinern und Juristen vorgelegte Gesetzentwurf zur Neuregelung des assistierten Suizids. Nach dem Entwurf soll es Ärzten in streng geregelten Ausnahmefällen erlaubt sein,...

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

Aktuelle Termine und Vorträge

Karriere trotz Teilzeit? Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

Evaluation der Weiterbildung

Medizinische Fachangestellte

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Liste der Ausschüsse und Ständigen Konferenzen

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