Für eine Verstärkung des interprofessionellen Lernens in der Ausbildung und in der Fortbildung von Gesundheitsberufen haben sich die über 40 Mitgliedsverbände der Fachberufekonferenz bei der Bundesärztekammer ausgesprochen. In gemeinsamen Veranstaltungen könnten die Sichtweisen der verschiedenen Disziplinen und Berufe bei der Behandlung und Betreuung zusammengeführt werden. Die Kommunikation in multiprofessionellen Teams oder bei der Fallbegleitung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern und ihren Angehörigen ließe sich in gemeinsamer Aus- und Fortbildung besser erlernen. Das koordinierte Zusammenwirken werde selbstverständlicher und effektiver, je früher es z.B. bereits in der Ausbildung thematisiert und eingeübt werde. "Gemeinsames Lernen schärft das Bewusstsein für den Beitrag anderer Berufsgruppen in der Patientenbetreuung und -behandlung und trägt damit zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei",...
Berlin, 19.03.2015 Für eine Verstärkung des interprofessionellen Lernens in der Ausbildung und in der Fortbildung von Gesundheitsberufen haben sich die über 40 Mitgliedsverbände der Fachberufekonferenz bei der Bundesärztekammer ausgesprochen. In gemeinsamen Veranstaltungen könnten die Sichtweisen der verschiedenen Disziplinen und Berufe bei der Behandlung und Betreuung zusammengeführt werden. Die Kommunikation in multiprofessionellen Teams oder bei der Fallbegleitung von Patienten mit komplexen Krankheitsbildern und ihren Angehörigen ließe sich in gemeinsamer Aus- und Fortbildung besser erlernen. Das koordinierte Zusammenwirken werde selbstverständlicher und effektiver, je früher es z.B. bereits in der Ausbildung thematisiert und eingeübt werde. "Gemeinsames Lernen schärft das Bewusstsein für den Beitrag anderer Berufsgruppen in der Patientenbetreuung und -behandlung und trägt damit zu einer Verbesserung der...
Berlin, 17.03.2015 Zur Ankündigung der Bundesregierung, ein Hospiz- und Palliativgesetz auf den Weg zu bringen, erklärt Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer: „Der Ausbau palliativmedizinischer Angebote ist richtig und wichtig und wäre vor dem Hintergrund der aktuellen Sterbehilfe-Debatte ein wichtiges Signal. Denn die Erfahrung zeigt: Schwerkranke Menschen kommen von ihrem Sterbewunsch ab, wenn sie sich geborgen und gut versorgt fühlen. Was wir dringend brauchen, sind mehr ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgungsstrukturen. Wir brauchen eine Verbesserung der medizinischen, ethischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Wir brauchen mehr Wissenschaft, Lehre und Forschung. Und für all das brauchen wir eine auskömmliche Finanzierung. Leider hat die Politik hier viel Zeit verstreichen lassen. Umso wichtiger ist es, dass ein solches Gesetz jetzt zügig umgesetzt wird.“ ...
Berlin, 04.03.2015 „Das Gesetz zur Herstellung einer Tarifeinheit ist völlig überflüssig. Es ist schädlich für die deutsche Gewerkschaftslandschaft. Und es ist in meinen Augen verfassungswidrig.“ So kommentiert Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery (in einem Videostatement) das von der Großen Koalition geplante Tarifeinheitsgesetz. Die Ärzteschaft werde gegen dieses Gesetz kämpfen und das Recht aller Arbeitnehmer auf eine unabhängige und eigenständige Tarifpolitik verteidigen, sagte der BÄK-Präsident einen Tag vor der ersten Beratung des Gesetzentwurfs im Deutschen Bundestag. Die häufig beschworenen Ängste vor ausufernden Streiks hält der Ärzte-Chef für unbegründet: „Es gibt kaum ein ähnlich streikarmes Land wie Deutschland. In unseren Nachbarländern wird sehr viel mehr gestreikt. Wer für Deutschland englische Verhältnisse vorhersagt, versucht Stimmung zu machen und Ängste zu schüren, die...
Berlin, 02.03.2015 „Wir haben einen echten Ärztemangel.“ Das stellte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) im Interview mit dem Magazin „Focus“ (28.02.) klar. Besondere Sorge bereitet Montgomery der Nachwuchsmangel: „Die 10.000 Medizinstudienplätze reichen nicht. Wir brauchen mindestens zehn Prozent mehr. Aber weder der Bund noch die Länder sind bereit, sich finanziell zu engagieren.“ Darüber hinaus forderte er eine Ausweitung der Investitionshilfen in unterversorgten Gebieten. „Solche Investitionshilfen brauchen wir nicht nur für Hausärzte, sondern zum Beispiel auch für Augenärzte und Neurologen. Und: Man sollte für eine Landarztstelle gleich zwei Kollegen suchen, damit die Arbeitszeiten im erträglichen Rahmen bleiben.“ Die von der Großen Koalition beschlossenen Servicestellen für Facharzttermine hält Montgomery für falsch. „Das Versprechen der Politik wird nicht aufgehen. Wer denkt,...
Berlin, 26.02.2015 Zur Veranstaltung des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes „Drei Jahre IGeL-Monitor“ erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: "Mit dem IGeL-Monitor unternehmen die Krankenkassen den Versuch, Nutzen und Risiken von ausgewählten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) nach wissenschaftlichen Methoden zu prüfen und zu bewerten. Wenn es den Kassen aber wirklich darum geht, ihre Versicherten seriös und umfassend zu informieren, müssen sie für mehr Transparenz bei der Bewertung und bei den daran beteiligten Personen sorgen. Problematisch sind vor allem die offenbar rein politisch motivierte Auswahl der bewerteten IGeL und die nicht kommunizierten Kriterien, nach denen IGeL zur Bewertung ausgewählt werden. Wichtig ist es, Patienten und Ärzten seriöse Informationen zum richtigen Umgang mit IGeL an die Hand zu geben. Die Bundesärztekammer informiert in...
Berlin, 25.02.2015 Vor dem Hintergrund des aktuellen Masern-Ausbruchs in Berlin und des tragischen Falls eines an Masern verstorbenen Kleinkindes hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr.  Frank Ulrich Montgomery, seine Forderung nach einer Impfpflicht gegen Masern bekräftigt. „Wir haben eine wirklich epochale Chance, die Masern ein für alle Mal auszurotten. Das geht nur, wenn in der Bevölkerung ein ganz umfassender Impfschutz vorhanden ist“, sagte er im Deutschlandfunk (23.02.2015). Auch Erwachsene mit unvollständigem Impfschutz sollten eine fehlende Immunisierung möglichst bald nachholen. Den von der Bundesregierung geplanten Nachweis einer ärztlichen Impfberatung vor Aufnahme eines Kindes in eine Kita hält Montgomery für nicht ausreichend. In den USA sei man weiter. Man müsse sich vergegenwärtigen, dass man mit der Masernimpfung nicht nur Verantwortung für das eigene Kind übernehme, sondern auch für die...
Berlin, 24.02.2015 „Die Finanzierung der Weiterbildung muss endlich die sektorale Ungleichbehandlung überwinden. Nur so kann der Ärztenachwuchs für eine Weiterbildung im ambulanten Bereich gewonnen und für eine spätere ambulante Tätigkeit und Niederlassung begeistert werden“, erklärte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann bei der Eröffnung einer gemeinsamen Fachtagung von KBV und Bundesärztekammer (BÄK) in Berlin. Hierfür sei eine eigene Finanzierungsgrundlage nötig, wie sie die KBV zum Beispiel mit dem Stiftungsmodell Weiterbildung vorschlägt. Damit ist ebenfalls eine Gleichbehandlung von ambulanter und stationärer Weiterbildung gewährleistet. Insgesamt müsse die Finanzierung transparenter und sachgerechter werden. Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundesärztekammer, begrüßte, dass mittlerweile auch die Politik Reformbedarf in der ärztlichen Ausbildung erkannt hat. Neben einer optimierten Auswahl der...
Berlin, 24.02.2015 „Spätestens der tragische Todesfall in Berlin sollte Anlass sein, jetzt zu einer Impfpflicht gegen Masern zu kommen.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), der Passauer Neuen Presse (24.02.). „Die eigenen Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen, ist verantwortungslos. Auf die Impfung zu verzichten, ist auch verantwortungslos gegenüber der gesamten Gesellschaft“, so Montgomery. Erst bei einer Durchimpfungsrate von 95 Prozent sei „das Risiko epidemischer Ausbrüche gleich Null.“ Das Risiko der Impfung bei Masern sei deutlich geringer als das der durchgemachten Infektion. „Aus medizinischen Gründen spricht alles für eine solche Pflicht“, betonte der BÄK-Präsident gegenüber der Rheinischen Post (24.02.). Auch zahlreiche Landesärztekammern sprachen sich für die Impfpflicht aus und appellierten gleichzeitig an das gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein...
Berlin, 24.02.2015 Zu Medienberichten über mögliche Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten erklärt Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer: "Die bekannt gewordenen möglichen Sicherheitslücken im Produktionsprozess von SIM-Karten der Firma gemalto für den Mobilfunk müssen vollständig aufgeklärt werden, um insbesondere Sicherheitslücken für die elektronische Gesundheitskarte auszuschließen. Als ein Auftragnehmer für die Herstellung von elektronischen Gesundheitskarten kommt gemalto eine besondere Verantwortung für die Einhaltung der strengen Sicherheitsvorgaben der gematik zu. Individuelle Patientendaten brauchen einen vertrauenswürdigen Schutz, um den Kommunikationsanforderungen einer modernen medizinischen Versorgung gerecht zu werden".

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

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Karriere trotz Teilzeit? Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

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