Berlin, 25.09.2014 Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe , Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen. Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden. „Für den Aufbau der Krankenstationen werden dringend freiwillige Helfer gebraucht“, sagte  Gröhe. Er betonte, die Ebola-Epidemie gefährde nicht nur die Sicherheit und Stabilität in Westafrika. Sie nehme globale Dimensionen an. ...
Berlin, 24.09.2014 Barrieren und Hindernisse tauchen im Alltag an vielen Stellen auf und finden sich auch in Arztpraxen. Hierzu zählen beispielsweise Stufen, fehlende Beschilderung oder auch Schwierigkeiten bei der Verständigung. Um selbstbestimmt am Leben teilhaben zu können, benötigen daher viele Menschen Unterstützung. Dies trifft nicht nur auf Personen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, sondern beispielsweise auch auf Ältere, Eltern mit Kinderwagen oder Patienten mit vorübergehenden Einschränkungen wie einem Gipsbein zu. Von einer Arztpraxis mit wenigen oder keinen Barrieren profitieren also viele. Ein Hauptanliegen der Ärzte ist es daher, möglichst allen Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihrer Praxis zu ermöglichen. Aus diesem Grund hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) jetzt eine Kurzinformation zu diesem wichtigen Thema herausgebracht. Unter der Überschrift „Woran Sie eine...
Berlin, 24.09.2014 Mitglieder des türkischen Ärzteverbandes müssen sich am 30. September 2014 in einer Voranhörung vor einem türkischen Gericht verantworten. Sie hatten verletzte Demonstranten bei den Gezi-Park-Protesten im vergangenen Jahr in improvisierten Notstationen ärztlich versorgt, da offenbar die offizielle Notversorgung nicht gewährleistet war. Im Nachgang der Proteste hatte die türkische Regierung ein Gesetz erlassen, das die notärztliche Versorgung von Verletzten ohne zuvor erteilte staatliche Lizenz verbietet. Bereits im Januar diesen Jahres hatte  die Bundesärztekammer gemeinsam mit acht weiteren internationalen ärztlichen Organisationen, wie dem Weltärztebund und dem Ständigen Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME), die Gesetzesänderung kritisiert. Der damalige türkische Staatspräsidenten, Abduallah Gül, wurde aufgefordert, dieses Gesetz nicht zu unterschreiben. In der nachfolgenden gemeinsamen...
Sterbehilfe-Debatte bei... 19.09.2014

Montgomery: „Pille für den Exit ist der falsche Weg“

Berlin, 19.09.2014 „Der Weg zum Arzt, um sich die Pille für den Exit zu holen, ist in meinen Augen der falsche Weg. Wir wollen den Menschen Alternativen bieten, und die gibt es in den meisten Fällen.“ Mit diesen Worten wandte sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in der ARD-Sendung „Beckmann“ (18.09.) gegen die Forderung nach einem ärztlich assistierten Suizid. „Wenn wir Patienten über die modernen Therapiemöglichkeiten aufklären, verlieren sehr viele von ihnen ihren Suizidwunsch. Einem großen Teil kann mit Schmerztherapie, Palliativmedizin und Hospizen geholfen werden“, so Montgomery weiter.Der BÄK-Präsident warnte vor den negativen Auswirkungen einer technisierten und ärztlich administrierten Sterbehilfe für das Patienten-Arzt-Verhältnis. „Wir Ärzte haben eine Garantenstellung für das Leben und die Gesundheit der Menschen. Für den Patienten wäre es dramatisch, wenn er nicht mehr...
Berlin, 08.09.2014 „Das Berufsethos verpflichtet den Arzt, Hilfe zum Leben zu leisten, nicht Hilfe zum Sterben.“ Darauf verweist der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, in einem Gastbeitrag im Berliner Tagesspiegel (07.09.2014). Leider seien gute medizinische Möglichkeiten zur Begleitung Sterbender wie Schmerztherapien, Palliativmedizin oder Hospize zu wenig bekannt. „Unsere ärztliche Erfahrung sagt: Sehr viele Schwerkranke, die nur noch den Tod als Ausweg sehen, entscheiden sich für das Leben, wenn ein Arzt ihnen diese Alternativen aufzeigt.“Montgomery begrüßt die gegenwärtige Debatte über eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids. Ablehnend äußert sich der BÄK-Präsident zu dem kürzlich von einer Gruppe von Medizinern und Juristen vorgelegte Gesetzentwurf zur Neuregelung des assistierten Suizids. Nach dem Entwurf soll es Ärzten in streng geregelten Ausnahmefällen erlaubt sein,...
Berlin, 05.09.2014 Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat davor gewarnt, die im Koalitionsvertrag angekündigte Initiative für eine weitreichende Finanzreform im Kliniksektor „versanden“ zu lassen. „Eine große Reform wäre für alle Beteiligten etwas Gutes. Wir befürchten aber, dass am Ende nur ein kleines Reförmchen herauskommen wird“, sagte er in einem Interview mit der Ärzte Zeitung (05.09.2014). Der BÄK-Präsident nannte drei zentrale Herausforderungen: „Der erste Punkt ist der gravierende Personalmangel und die damit verbundene enorme Belastung der Beschäftigten im Krankenhaus. Wir brauchen konkrete Personalentwicklungs-Konzepte.“ Zudem sei eine kontinuierliche Anpassung der Klinikfinanzierung an die tatsächlichen Kosten der Häuser notwendig. Das betreffe insbesondere auch nicht vorhersehbare und beeinflussbare kurzfristige Ereignisse, wie etwa eine Erhöhung der Energiekosten....
Berlin, 04.09.2014 In einer gemeinsamen Resolution an die Politik in Bund und Ländern fordern Deutsche Krankenhausgesellschaft, Bundesärztekammer und Deutscher Pflegerat sowie weitere Verbände, die „…Finanzierung der Krankenhäuser auf eine bedarfsgerechte und berechenbare Grundlage zu stellen…“. Zur Begründung führen die drei Spitzenverbände der Träger und Berufe des Krankenhauswesens an, dass die „…Ansprüche an die medizinische Leistungsfähigkeit in den Kliniken, die Qualität und die Patientensicherheit wachsen, aber immer mehr Krankenhäuser ihre laufenden Kosten nicht decken können und mit absolut unzureichenden Investitionsmitteln konfrontiert sind.“ Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, nennt die gemeinsame Resolution einen „…Not- und Weckruf, der die Politik darin bestärken soll, die Finanzierung der Kosten der Kliniken insbesondere der Personalkosten zu verbessern und die...
Berlin, 19.08.2014 „Sie kamen in Gruppen herein, fünf, zehn oder 15 Männer mit Waffen. Sie sagten, wenn wir ihnen nicht alles geben, Handys, Geld, Wasser, würden sie uns erschießen. Uns alle, alle die im Krankenhaus waren. Und einige wurden erschossen.“ Ronyo Adwok war Patient im Krankenhaus von Malakal im Südsudan, als dieses im Februar angegriffen und geplündert wurde. 14 Tote fanden die Helfer von Ärzte ohne Grenzen später auf dem Gelände, elf Patienten waren in ihren Betten erschossen worden. In einer Titelgeschichte (Heft 33/34) geht das Deutsche Ärzteblatt der stetigen Zunahme von Gewalt gegen humanitäre Helfer in Kriegs- und Krisenregionen nach. Die Ursachenforschung gestaltet sich dabei so komplex wie die Konflikte, in denen die Helferinnen und Helfer arbeiten. Geplünderte Kliniken, bedrohte, misshandelte oder getötete Ärzte, Pfleger und Patienten und nicht zuletzt Entführungen von Mitarbeitern internationaler...
Berlin, 11.08.2014 Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich in zwei Interviews entschieden gegen eine Erlaubnis der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord ausgesprochen. „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst (11.08.). Statt den klinisch sauberen, qualitätsgesicherten Tod zu vermitteln, sollten Ärztinnen und Ärzte aufklären und ein würdevolles Sterben in Kliniken und Hospizen ermöglichen. Wäre die Beihilfe zum Suizid eine ärztliche Aufgabe, dann müsse sie nach den Regeln der ärztlichen Kunst erledigt werden. Die damit verbundenen Konsequenzen wolle er sich gar nicht ausmalen, erklärte der BÄK-Präsident in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (09.08.): „Am Ende gäbe es noch eine Abrechnungsziffer für Beihilfe zum Selbstmord. Nein, das ist Tötung auf Verlangen, und die ist falsch, sie verstößt...
Berlin, 05.08.2014  Die revidierte Fassung der Deklaration von Helsinki liegt nun in einer deutschen Übersetzung vor. Sie war im Herbst letzten Jahres von der 64. Generalversammlung des Weltärztebundes auf seiner Jahrestagung im brasilianischen Fortaleza verabschiedet worden. Die Neufassung, an der die Bundesärztekammer federführend beteiligt war, fordert einen besseren Schutz und mehr Rechte für Studienteilnehmer. Zudem sollen in Zukunft nicht nur klinische, sondern alle medizinischen Studien am Menschen registriert werden. Für die Mitglieder von Ethikkommissionen gelten strengere Qualifikationsanforderungen. Auch die Regeln für die Sammlung von Daten und Materialien wurden verschärft. Die 1964 erstmals veröffentlichte Deklaration von Helsinki ist das wichtigste Dokument des Weltärztebundes. Sie definiert die ethischen Prinzipien der medizinischen Forschung am Menschen. Geregelt wird in der Deklaration unter...

Health Technology Assessment

Zum Vorhaben der EU-Kommission zur Zentralisierung medizinischer Nutzenbewertungen (HTA)Fachliche Einschätzung der Bundesärztekammer vom 20.04.2018

Bundesweite Fortbildungssuche

Pilotprojekt für eine Übersicht aller in Deutschland von einer Landesärztekammer anerkannten Fortbildungsmaßnahmen www.baek-fortbildungssuche.de

Fortbildungsveranstaltungen der AkdÄ

Aktuelle Termine und Vorträge

Karriere trotz Teilzeit? Karriere in Teilzeit!

Zur Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten, die trotz Teilzeittätigkeit eine Leitungsfunktion im Krankenhaus anstreben oder nach Erreichen einer Leitungsfunktion eine solche planen, beabsichtigt die Bundesärztekammer, eine Übersicht erfolgreicher Modelle aufzubauen.

Bitte melden Sie uns positive Beispiele unter Nennung der Fachrichtung und der Klinik an: karriere-in-teilzeit@baek.de.

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