Bundesärztekammer / 2019-05-27T09:21:25+02:00 https://www.bundesaerztekammer.denews-2127.atom Niedersachsen: Ärztliche Fortbildung mit rund 500 Teilnehmern 2019-05-27T09:17:56+02:00 2019-05-27T09:15:52+02:00 Hannover - „Ärztliche Fort- und Weiterbildung ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme der ärztlichen Behandlung“, betont Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). „Ich freue mich sehr, dass die ÄKN bereits seit so vielen Jahren pharmaunabhängige und qualitativ hochwertige Fortbildungsveranstaltungen auf der Nordseeinsel Langeoog anbieten kann“, so Wenker.

Hannover - „Ärztliche Fort- und Weiterbildung ist eine Qualitätssicherungsmaßnahme der ärztlichen Behandlung“, betont Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). „Ich freue mich sehr, dass die ÄKN bereits seit so vielen Jahren pharmaunabhängige und qualitativ hochwertige Fortbildungsveranstaltungen auf der Nordseeinsel Langeoog anbieten kann“, so Wenker.

Im Rahmen der Praktischen Woche der Medizin vom 3. bis 7. Juni 2019 werden vielfältige Themen behandelt. Thematischer Schwerpunkt der Woche ist in diesem Jahr „Medizinethik und praktische Medizin“. Prof. Dr. med. Giovanni Maio vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in Freiburg eröffnet die Woche mit dem Vortrag: „Welche Ethik für den ärztlichen Alltag? Eine Grundreflexion auf Werte für die Medizin“. 

Weitere spannende Themen: „Änderung des Therapieziels als ethischer Entscheidungsprozess“ (Prof. Dr. med. Friedemann Nauck, Direktor der Klinik für Palliativmedizin der Universitätsmedizin Göttingen), „Medizin hinter Gittern – Die ärztliche Versorgung niedersächsischer Gefangener“ (Dr. med. Kerstin Ebbecke, Nds. Justizministerium), „Demenz – Aktuelles und Wissenswertes aus 28 Jahren Gedächtnissprechstunde“ (Prof. Dr. Klaus Hager, Chefarzt des Zentrums für Medizin im Alter des Henriettenstifts in Hannover). 

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2126.atom Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Münster gemacht 2019-05-24T13:05:15+02:00 2019-05-24T12:57:57+02:00

Berlin – Am 28. Mai 2019 beginnt der 122. Deutsche Ärztetag in Münster. Zu diesem Anlass kommen 250 ärztliche Abgeordnete aus ganz Deutschland für vier Tage nach Westfalen, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag in der Großen Halle des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland, unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe.

In der gesundheits- und sozialpolitischen Generalaussprache werden sich die Abgeordneten unter anderem mit dem kürzlich in Kraft getretenen Terminservice- und Versorgungsgesetz befassen. Vor diesem Hintergrund wird der Deutsche Ärztetag die grundsätzliche Frage diskutieren, wie mit den zunehmenden Eingriffen des Staates in die Arbeitsgestaltung von Ärztinnen und Ärzten sowie mit der damit einhergehenden Aushöhlung der Kompetenzen der Selbstverwaltungsorgane umzugehen ist. Zwei Tage nach der Europawahl wird aber auch die wachsende Einflussnahme aus Brüssel in die gesundheitspolitischen Kompetenzen der Mitgliedsstaaten Thema der Beratungen sein.

Zudem befassen sich die Abgeordneten des Deutschen Ärztetages im Rahmen ihres diesjährigen Schwerpunktthemas „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“ mit der Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten und entwickeln gemeinsam mit hochkarätigen Referenten Strategien, wie diese geschützt und erhalten werden kann.
Darüber hinaus wird sich der Deutsche Ärztetag mit einer Reihe wichtiger medizinisch-ethischer Themen befassen. Dazu zählen unter anderem die derzeit intensiv diskutierte Neuregelung der Organspende in Deutschland sowie die Debatte über vorgeburtliche genetische Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Trisomien.

Für Donnerstag, den 30. Mai 2019, sind die Wahlen unter anderem des Präsidiums der Bundesärztekammer sowie der zwei weiteren Vorstandsmitglieder vorgesehen.

Pressekonferenzen zu den Themen der Arbeitssitzungen im Pressezentrum des 122. Deutschen Ärztetages in der MCC Halle Münsterland, Weißer Saal 2, EG, Albersloher Weg 32, 48155 Münster:
-    Mittwoch, 29. Mai 2019, ca. 12.30 Uhr
-    Donnerstag, 30. Mai 2019, im Anschluss an die Wahlen

Druckfähige Fotos von der Eröffnungsveranstaltung des 122. Deutschen Ärztetages stehen am 28. Mai 2019 ab ca. 15.00 Uhr unter https://www.aerzteblatt.de/bildservice zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Presseinformationen und Videos zu ausgewählten Themen der Plenumssitzungen  können während des Deutschen Ärztetages ebenfalls auf der BÄK-Internetseite abgerufen werden.

Auf Twitter können Sie dem 122. Deutschen Ärztetag unter dem Hashtag #daet2019 folgen.

Telefonisch erreichbar ist die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft während des 122. Deutschen Ärztetages in Münster auch unter: (0251) 66 00 211.

Weitere Informationen zum 122. Deutschen Ärztetag

https://www.bundesaerztekammer.denews-2125.atom 122. Deutscher Ärztetag: Sächsische Delegierte reisen nach Münster 2019-05-23T12:58:42+02:00 2019-05-23T12:56:19+02:00 Dresden - In diesem Jahr tagt der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzte, vom 28. bis 31. Mai in Münster. Zum 122. Deutschen Ärztetag reisen rund 1.000 Gäste aus allen Bundesländern an. Aus Sachsen werden 12 Delegierte teilnehmen.

Dresden - In diesem Jahr tagt der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzte, vom 28. bis 31. Mai in Münster. Zum 122. Deutschen Ärztetag reisen rund 1.000 Gäste aus allen Bundesländern an. Aus Sachsen werden 12 Delegierte teilnehmen.
 
In Münster werden insbesondere die Auswirkungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes für Ärzte und die damit einhergehenden Eingriffe des Staates in die Arbeit der Selbstverwaltung genauso diskutiert, wie die zunehmende Konzernbildung in der ambulanten Versorgung. Auch die Weiterentwicklung der Patientenversorgung durch Digitalisierung wird in Münster debattiert. Zwei Tage nach der Europawahl wird die Generalaussprache des 122. Deutschen Ärztetages sicher auch von europäischen Themen geprägt werden.
 
Ein Aspekt, der im Rahmen der Beratungen des Schwerpunktthemas des 122. Deutschen Ärztetages genauer betrachtet wird, lautet „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“. Mit diesem Tagesordnungspunkt hat der Vorstand der Bundesärztekammer eine Anregung aus dem Kreis der Abgeordneten des Deutschen Ärztetages aufgegriffen, sich mit den Auswirkungen belastender Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen auf Gesundheit und Berufszufriedenheit von Ärztinnen und Ärzten bei einem Ärztetag zu befassen.
 
Am 30. Mai finden dann die Wahl des Präsidenten und die Wahl der Vizepräsidenten statt.
 
Der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzteschaft, ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer und findet einmal jährlich an wechselnden Orten statt. Die 17 deutschen Ärztekammern entsenden insgesamt 250 Delegierte zum Deutschen Ärztetag. Sie erarbeiten und verabschieden länderübergreifende Regelungen zum Berufsrecht (z. B. Muster-Berufs- und Muster-Weiterbildungsordnung) und veröffentlichen Positionen zu aktuellen gesundheits- und sozialpolitischen Themen.
 
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https://www.bundesaerztekammer.denews-2124.atom Hessische Landesärztekammer verteilt AzubiCard Hessen an MFA-Auszubildende 2019-05-23T12:50:26+02:00 2019-05-23T12:45:44+02:00 Frankfurt - Die AzubiCard Hessen wurde von der Hessischen Landesärztekammer mittlerweile an sämtliche hessische Auszubildende zur/m Medizinischen Fachangestellten (MFA) verteilt.

Frankfurt - Die AzubiCard Hessen wurde von der Hessischen Landesärztekammer mittlerweile an sämtliche hessische  Auszubildende zur/m Medizinischen Fachangestellten (MFA) verteilt.

Wie die Ärztekammer bereits Anfang März in einer Pressemitteilung informiert hatte, erhalten in diesem Jahr alle Auszubildenden  die Karte, die ihre Ausbildung in den Jahren 2016, 2017 bzw. 2018 aufgenommen, aber noch nicht beendet haben. Damit werde  sichergestellt, dass alle drei aktuellen Ausbildungsjahrgänge von der Einführung der Karte profitierten, die Vergünstigungen u.a.  beim Eintritt für Schwimmbäder oder Sportveranstaltungen biete, so Roswitha Barthel, Leiterin der Abteilung „Medizinische  Fachangestellte“ der Ärztekammer.

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2123.atom Niedersachsen: Wichtiger Erfolg für gesunde Ärzte 2019-05-23T12:42:32+02:00 2019-05-23T12:40:42+02:00 Hannover - „Endlich ist der Weg frei für verlässliche Rahmenbedingungen und eine Verringerung der Gesamtbelastung der Ärztinnen und Ärzte“, freut sich Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Anlass ist die Einigung in der Tarifauseinandersetzung, die der Marburger Bund (MB) und der Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) gestern erzielt haben – unter Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien beider Seiten.

Hannover - „Endlich ist der Weg frei für verlässliche Rahmenbedingungen und eine Verringerung der Gesamtbelastung der Ärztinnen und Ärzte“, freut sich Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Anlass ist die Einigung in der Tarifauseinandersetzung, die der Marburger Bund (MB) und der Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) gestern erzielt haben – unter Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien beider Seiten.

Wenker, selbst langjähriges Mitglied des Marburger Bunds, begrüßt die ausgehandelten Eckpunkte wie weniger Wochenenddienste, eine bessere Arbeitszeiterfassung und mehr Gehalt in drei Stufen: „Die Einigung ebnet den Weg, die Arbeitsbedingungen in Klinken endlich nachhaltig zu verbessern.“ 

In den letzten Wochen haben zehntausende angestellte Ärztinnen und Ärzte aus kommunalen Kliniken bei zahlreichen Warnstreiks mit beeindruckender Einigkeit bundesweit ein Zeichen gesetzt. „Nur gesunde und ausgeruhte Ärztinnen und Ärzte können kranken Menschen helfen“, betont Wenker, die ihre Unterstützung auch am 15. Mai in München vor Ort zeigte. „Der Marburger Bund hat einen großen Erfolg erzielt – für gesunde Ärztinnen und Ärzte und damit auch für gesunde Patientinnen und Patienten.“

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2121.atom Nordrhein: Impfungen schützen das Leben. Lassen Sie sich jetzt kompetent beraten! 2019-05-23T11:26:40+02:00 2019-05-23T11:24:20+02:00 Düsseldorf - Einen gemeinsamen Impfappell richten Ärzte- und Apothekerschaft an die Bevölkerung im Rheinland. „Impfen gehört zum Besten, was je für die Gesundheit entwickelt wurde. Denn wer erfolgreich geimpft ist, wird erst gar nicht krank und trägt zugleich zum Schutz der Menschen in seiner Umgebung bei“, heißt es in einer heute (Donnerstag, 23. Mai) in Düsseldorf veröffentlichten Erklärung der Apothekerkammer Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein.

Düsseldorf - Einen gemeinsamen Impfappell richten Ärzte- und Apothekerschaft an die Bevölkerung im Rheinland. „Impfen gehört zum Besten, was je für die Gesundheit entwickelt wurde. Denn wer erfolgreich geimpft ist, wird erst gar nicht krank und trägt zugleich zum Schutz der Menschen in seiner Umgebung bei“, heißt es in einer heute (Donnerstag, 23. Mai) in Düsseldorf veröffentlichten Erklärung der Apothekerkammer Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein.

„Leider gibt es immer noch Impflücken, die beispielsweise zu Masernausbrüchen bis hin zu vermeidbaren Todesfällen führen“, so die Kammerpräsidenten. „Es ist deswegen gut, dass der Gesetzgeber im Fall der Masern gegen Nachlässigkeit und fehlinformierte Impfskepsis vorgehen will. Davon unabhängig bleibt es unser gemeinsames Ziel, die Menschen in unserem Kammerbereich auch vor allen anderen Erkrankungen zu schützen, die mit Impfungen verhindert werden können. Wir rufen dazu auf, den Impf-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts konsequent zu folgen“, so der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, und der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Lutz Engelen.

„Wir wissen, dass es zu diesem Thema viele Fragen gibt:“, so die Kammerpräsidenten weiter, „‚Welche Impfungen sind für mich richtig?‘ ‚Was ist gut für mein Kind?‘ ‚Kann ich mich darauf verlassen, dass der Impfstoff in Ordnung ist?‘ ‚Muss ich mir Sorgen wegen eventueller Nebenwirkungen machen?‘ Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker beraten zu diesen Anliegen mit ihrem ganzen Fachwissen und mit dem Blick auf die individuelle Situation des einzelnen Menschen. Es ist wichtig, dass der Gesetzgeber gute Rahmenbedingungen für diese höchstpersönlichen Beratungsleistungen schafft.

Dabei sind sich Apotheker- und Ärzteschaft im Rheinland einig, dass jede Berufsgruppe ihre besondere Kompetenz einbringt. Der Schlüssel liegt in der Stärkung dieser Kompetenzen und nicht in einer unsachgemäßen Vermischung von Aufgaben. „Die klassische Arbeitsteilung unserer Heilberufe zum Wohle der Patienten hat sich bewährt“, meinen die Kammerpräsidenten Engelen und Henke. Impfungen müssten daher auch künftig bei Ärztinnen und Ärzten stattfinden, genauso wie Apothekerinnen und Apothekern als Experten für Arzneimittel das Recht zur Abgabe apothekenpflichtiger Humanarzneimittel (Dispensierrecht) im heutigen Umfang erhalten bleiben müsse. „Wir brauchen keine Impfungen in Apotheken und kein Dispensierrecht für die Ärzteschaft“, so Henke und Engelen. „Was wir stattdessen brauchen sind für beide Berufe faire Rahmenbedingungen und eine Förderung ihrer Beratungstätigkeit“.

Sorge bereitet den beiden Kammerpräsidenten in diesem Zusammenhang die zunehmende Kommerzialisierung und Konzernbildung im Gesundheitswesen. „Wir fordern ein entschiedenes Vorgehen der Politik gegen alle Tendenzen, das Agieren kommerziell getriebener Großkonzerne an die Stelle der freiberuflich verantworteten Sorge für die Gesundheit zu setzen.“, so Engelen und Henke. Denn Kommerzialisierung und Konzernbildung im Gesundheitswesen gefährden die Garantenstellung der akademischen Heilberufe mit ihrer hohen persönlichen Verantwortung und ihrer patientenorientierten Beratungskompetenz. Das Vertrauen der Bevölkerung in diese Garantenstellung ist jedoch der Schüssel für eine gute Gesundheitsversorgung – das gilt beim Thema Impfen wie bei vielen anderen Themen.“

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2120.atom Vorläufiges Ergebnis der Wahlen zur Vertreterversammlung der Ärztekammer des Saarlandes steht fest 2019-05-22T10:15:37+02:00 2019-05-22T10:09:56+02:00 Saarbrücken - Die Ärzte- und Zahnärzteschaft haben ihre Vertreter für die neue Vertreterversammlung gewählt. Vom 8. bis 15. Mai 2019 hatten die Mitglieder der Ärztekammer des Saarlandes die Möglichkeit, per Briefwahl über das „Parlament" der saarländischen Ärzte- und Zahnärzteschaft, die Vertreterversammlung, für die nächste Legislaturperiode (2019 bis 2024) abzustimmen.

Saarbrücken - Die Ärzte- und Zahnärzteschaft haben ihre Vertreter für die neue Vertreterversammlung gewählt. Vom 8. bis 15. Mai 2019 hatten die Mitglieder der Ärztekammer des Saarlandes die Möglichkeit, per Briefwahl über das „Parlament" der saarländischen Ärzte- und Zahnärzteschaft, die Vertreterversammlung, für die nächste Legislaturperiode (2019 bis 2024) abzustimmen.

Die Vertreterversammlung verfügt über insgesamt 81 Sitze. Bei der Gruppe der Ärzte stellten sich Kandidaten von insgesamt 10 Listen für 64 Mandate zur Wahl. Bei der Gruppe der Zahnärzte bewarben sich 48 Kolleginnen und Kollegen für 17 Sitze in der Vertreterversammlung. Heute wurden die Wahlbriefe ausgezählt und das vorläufige Ergebnis der Kammerwahl festgestellt.

Gruppe der Ärzte

Stärkste Gruppe bei dieser Wahl wurde die Liste des Marburger Bundes mit 903 Stimmen. Das entspricht 19 Sitzen in der Vertreterversammlung. Mit 576 Stimmen liegt die Liste des Facharztforums Saar auf dem zweiten Platz; sie wird mit 12 Sitzen in dem Parlament vertreten sein. Es folgt die Liste „unabhängige Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhaus, Praxis und Gesundheitsdienst“ mit 506 Stimmen und 10 Sitzen.

Wahlbeteiligung

An der Wahl der ärztlichen Vertreter beteiligten sich 48,16 % der Wahlberechtigten. Das ist im bundesweiten Vergleich die höchste Wahlbeteiligung der letzten Jahre. Bei den Zahnmedizinern gaben 53,52% ihr Votum ab.

Wahl des Vorstandes: Am 26. Juni 2019 tritt die neue Vertreterversammlung erstmals zusammen. In dieser konstituierenden Sitzung wird der Kammervorstand und die Abteilungsvorstände neu gewählt.

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2119.atom Start der Kammerwahlen in Nordrhein 2019-05-20T10:53:41+02:00 2019-05-20T10:51:41+02:00 Düsseldorf - Die Ärztekammer Nordrhein ruft ihre über 60.000 Mitglieder auf, sich jetzt an den diese Woche startenden Wahlen zur Kammerversammlung und zu den Kreisstellenvorständen zu beteiligen. „Jede Stimme zählt! Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die ärztliche Selbstverwaltung, die unverzichtbar ist für eine gute Patientenversorgung und die ärztliche Interessenvertretung“, so der Appell der Kammer. Insgesamt kandidieren rund 1.400 Ärztinnen und Ärzten auf 37 Listen – 14 im Wahlkreis Regierungsbezirk Köln und 23 im Wahlkreis Regierungsbezirk Düsseldorf − für die 121 Sitze in der Kammerversammlung, dem rheinischen Ärzteparlament.

Düsseldorf - Die Ärztekammer Nordrhein ruft ihre über 60.000 Mitglieder auf, sich jetzt an den diese Woche startenden Wahlen zur Kammerversammlung und zu den Kreisstellenvorständen zu beteiligen. „Jede Stimme zählt! Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die ärztliche Selbstverwaltung, die unverzichtbar ist für eine gute Patientenversorgung und die ärztliche Interessenvertretung“, so der Appell der Kammer. Insgesamt kandidieren rund 1.400 Ärztinnen und Ärzten auf 37 Listen – 14 im Wahlkreis Regierungsbezirk Köln und 23 im Wahlkreis Regierungsbezirk Düsseldorf − für die 121 Sitze in der Kammerversammlung, dem rheinischen Ärzteparlament.

Die Kammerversammlung wählt am 7. September den Präsidenten oder die Präsidentin der Kammer und den Kammervorstand. Darüber hinaus bewerben sich rund 1.200 Ärztinnen und Ärzte in den Städten und Kreisen um die Sitze in den 27 Kammervorständen der lokalen Untergliederungen. Die Kammerwahl ist eine Briefwahl und läuft bis zum 28. Juni. Die Briefwahlunterlagen gehen heute (Montag, 20. Mai) in die Post.

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2118.atom Westfalen-Lippe: Windhorst: Achtung Eltern und Erzieher! Internet-Sex vermittelt bei Heranwachsenden fragwürdige Vorstellung von Sexualität 2019-05-20T10:50:37+02:00 2019-05-17T10:48:00+02:00 Münster - „Achtung Eltern und Erzieher! Wir müssen Kinder und Jugendliche vor Pornografie-Konsum schützen“, fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, anlässlich des zwölften Kinderschutz-Forums der Kammer, das sich am (morgigen) Samstag in Arnsberg mit dem Thema „Einfluss der Internetpornografie auf die kindliche sexuelle Entwicklung“ beschäftigt. Der unkontrollierte und unkommentierte Konsum von pornografischen Inhalten sei für Kinder und Jugendliche entwicklungsgefährdend und ungeeignet. Er könnte Kinder und Jugendliche verstören und fragwürdige Vorstellungen von Sexualität vermitteln, so der ÄKWL-Präsident, sodass „der normale Aufbau von Liebesbeziehungen“ nicht mehr möglich sei.

Münster - „Achtung Eltern und Erzieher! Wir müssen Kinder und Jugendliche vor Pornografie-Konsum schützen“, fordert der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL), Dr. Theodor Windhorst, anlässlich des zwölften Kinderschutz-Forums der Kammer, das sich am (morgigen) Samstag in Arnsberg mit dem Thema „Einfluss der Internetpornografie auf die kindliche sexuelle Entwicklung“ beschäftigt. Der unkontrollierte und unkommentierte Konsum von pornografischen Inhalten sei für Kinder und Jugendliche entwicklungsgefährdend und ungeeignet. Er könnte Kinder und Jugendliche verstören und fragwürdige Vorstellungen von Sexualität vermitteln, so der ÄKWL-Präsident, sodass „der normale Aufbau von Liebesbeziehungen“ nicht mehr möglich sei.

Der unkontrollierte Zugriff auf Pornografie in den digitalen Medien verändere die sexuelle Umwelt und den Aufbau von zwischenmenschlichen Beziehungen. In einer kommunikationswissenschaftlichen Studie der Universitäten Münster und Hohenheim aus dem Jahre 2017 haben knapp 50 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren an-gegeben, schon einmal mit pornografischen Inhalten in Kontakt gewesen zu sein. Pornografie im Internet ermögliche Jugendlichen einen anonymen, günstigen und leichten Zugang zu sexuellen Praktiken, die beziehungs- und lebensfern seien.

Windhorst: „Sexualität wird degradiert zu einer konsum- und gewinnorientierten Industrie.“ Wer als junger Heranwachsender Pornos schaue, erkenne in vielen Fällen eben nicht, dass dort nicht die Realität gezeigt wird, sondern ein fragwürdiges Bild von Sexualität, bei dem die Frau zum Sexualobjekt degradiert wird, das willenlos und unterwürfig ist, kritisiert Windhorst weiter. „Schwierig wird es dann, wenn Kinder und Jugendliche diese Erfahrungen aus dem Internet in ihr reales Leben und ihre eigenen Beziehungen übernehmen wollen. Daher sollte das Thema Sexualität und auch der Konsum von Pornos behutsam, einfühlsam und unterstützende von Eltern und Erziehern angesprochen werden und den Jugendlichen Hilfestellungen gegeben werden, damit sich eine gesunde Sexualität entwickeln kann.“ Das Reden über die eigene Sexualität sei unter vielen Jugendlichen noch immer ein Tabuthema, mit dem sie weitestgehend allein gelassen würden. Windhorst: „Hier sollten wir ansetzen und rechtzeitig Gesprächsangebote machen.“

Denn es bestehe durchaus die Gefahr, dass regelmäßiger unreflektierter und unaufgeklärter Konsum von Pornografie Gewalt fördere. „Ohne Aufklärung wird Porno-Konsum zu einem erheblichen Störfaktor in der Gefühlswelt der Heranwachsenden, der wiederum Aggressionen und Gewaltpotential entstehen lässt.“ Es liege nahe, dass der Internet-Pornografie-Konsum auch Einfluss auf die Bindungsfähigkeit und die Entwicklung der eigenen Sexualität bei Kindern und Jugendlichen habe. Zudem könnte Pornografie eine ähnliche Suchtwirkung haben wie Alkohol oder Kokain. Dauernder Pornokonsum könne zu Depressionen, Aggressionen, Konzentrationsstörungen und sexuellen Störungen führen. Windhorst warnt: „Die Dosis macht das Gift.“

Wichtige Schutzfaktoren, um kein unerwünschtes Verhalten durch den Konsum von Pornografie zu entwickeln, sind aus Sicht von Kammerpräsident Windhorst dieselben wie beim gesamten Kinderschutz: ein gesundes Selbstbewusstsein, einfühlsame und unterstützende Eltern und die Möglichkeit, offen über die eigenen Erfahrungen zu sprechen. Eltern könnten gerade Kindern den Zugang zu Pornografie durch technische Maß-nahmen erschweren.

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https://www.bundesaerztekammer.denews-2117.atom Dr. Simone Heinemann-Meerz ausgezeichnet: Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt erhält Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2019-05-16T10:29:16+02:00 2019-05-16T10:27:12+02:00 Magdeburg/Mannheim - Dr. Simone Heinemann erhielt die Silberne Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Während der 85. Jahrestagung in Mannheim vom 24. bis 27. April 2019, wurde sie damit im Rahmen der Mitgliederversammlung für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Belange der Kardiologie, sowohl als Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt als auch für die Integration des Kardio-MRTs in die Weiterbildung für Kardiologen, geehrt.

Magdeburg/Mannheim - Dr. Simone Heinemann erhielt die Silberne Ehrennadel der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Während der 85. Jahrestagung in Mannheim vom 24. bis 27. April 2019, wurde sie damit im Rahmen der Mitgliederversammlung für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Belange der Kardiologie, sowohl als Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt als auch für die Integration des Kardio-MRTs in die Weiterbildung für Kardiologen, geehrt.

Die Ehrennadel in Silber wird vom Vorstand der DGK als Auszeichnung in Anerkennung für besondere Verdienste um die Kardiologie vergeben.
 
Zu der Jahrestagung kamen 8.900 Expertinnen und Experten aus der Kardiologie im Congress Centrum Rosengarten zusammen, um über die neuesten Entwicklungen in der Herz-Kreislauf-Medizin und –Forschung zu diskutieren. Die Tagung stand unter dem Motto „Kardiovaskuläre Inflammation“ und wurde von Prof. Dr. Stephan Baldus aus Köln geleitet.

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