Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen der Bundesärztekammer

Hinweis: Geänderter Geltungszeitraum für die Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie:

  • Gemeinsame Analogabrechnungsempfehlung von BÄK, PKV-Verband und den Trägern der Kosten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen nach beamtenrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Länder für die Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie:

    Erfüllung aufwändiger Hygienemaßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie, je Sitzung
    analog Nr. 245 GOÄ, erhöhte Hygienemaßnahmen, zum 2,3fachen Satz

    Die Abrechnungsempfehlung gilt ab dem 09.04.2020 bis zum 30.09.2020 und ist nur bei unmittelbarem, persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt anwendbar. Bei Berechnung der Analoggebühr nach Nr. 245 GOÄ kann ein erhöhter Hygieneaufwand nicht zeitgleich durch Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes für die in der Sitzung erbrachten ärztlichen Leistungen berechnet werden. Wegen der nach § 21 Abs. 6 KHG pauschal in Höhe von 50/100 Euro finanzierten Kosten für Schutzausrüstungen sind ärztliche Leistungen bei stationärer Behandlung von dieser Abrechnungsempfehlung ausgenommen, sofern die Behandlung in einem zugelassenen Krankenhaus nach § 108 SGB V erfolgt.

Hinweis: Geänderter Geltungszeitraum für telemedizinische Leistungen bei Erbringung im Rahmen der COVID-19-Pandemie:

  • Gemeinsame Abrechnungsempfehlungen von BÄK, BPtK, PKV-Verband und den Trägern der Kosten in Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen nach beamtenrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Länder zu telemedizinischen Leistungen bei Erbringung im Rahmen der COVID-19-Pandemie:

    (1) Für psychotherapeutische Leistungen zur Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung gemäß den Nummern 801, 807, 808, 860, 885 GOÄ ist als Abrechnungsvoraussetzung grundsätzlich der unmittelbare persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient erforderlich; Abweichungen von diesem Grundsatz sind, sofern es sich aus Umständen im Rahmen der COVID-19-Pandemie ergibt, zunächst befristet bis zum 30. September 2020 für besondere Ausnahmefälle und unter besonderer Beachtung der berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten zulässig. Die einzelnen Leistungen sind über die jeweilige Gebührenposition berechnungsfähig.

    Für psychotherapeutische Leistungen gemäß den Nummern 804, 806, 817, 846, 849, 861, 863, 870, 886 GOÄ gilt als Abrechnungsvoraussetzung grundsätzlich der unmittelbare Kontakt zwischen Arzt und Patient. Zunächst befristet bis zum 30. September 2020 ist der unmittelbare Kontakt zwischen Arzt und Patient nicht erforderlich, sofern es sich aus Umständen im Rahmen der COVID-19-Pandemie ergibt. In diesen Fällen kann der Kontakt auch per Videoübertragung (z. B. Videosprechstunde) erfolgen. Die einzelnen Leistungen sind über die jeweilige Gebührenposition berechnungsfähig.

    (2) Vorstellung eines Patienten und/oder Beratung über einen Patienten in einer interdisziplinären und/oder multiprofessionellen Videokonferenz, zur Diagnosefindung und/oder Festlegung eines fachübergreifenden Behandlungskonzepts originär Nr. 60 GOÄ

    Die Leistung nach Nummer 60 darf grundsätzlich nur berechnet werden, wenn sich der liquidierende Arzt zuvor oder im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der konsiliarischen Erörterung persönlich mit dem Patienten und dessen Erkrankung befasst hat. Zunächst befristet bis zum 30. September 2020 ist die vorherige oder im unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang mit der konsiliarischen Erörterung stehende persönliche Befassung mit dem Patienten nicht erforderlich, sofern es sich aus Umständen im Rahmen der COVID-19-Pandemie ergibt. In diesen Fällen kann die Befassung mit dem Patienten auch per Videoübertragung (z. B. Videosprechstunde) erfolgen.

Abrechnungsempfehlung der BÄK zur mehrfachen Berechnung der Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen:

Infolge der COVID-19-Pandemie ist zunächst befristet bis zum 31.07.2020 die mehrfache Berechnung der Nr. 3 GOÄ für längere telefonische Beratungen, je vollendete 10 Minuten, möglich. Voraussetzung ist, dass das Aufsuchen des Arztes pandemiebedingt nicht möglich bzw. zumutbar ist, eine Videoübertragung nicht durchgeführt und die Patientenversorgung auf andere Weise nicht gewährleistet werden kann.

Die Leistung ist je Sitzung höchstens viermal berechnungsfähig. Je Kalendermonat sind höchstens vier telefonische Beratungen berechnungsfähig. Der einer Mehrfachberechnung der Nr. 3 GOÄ zugrunde liegende zeitlich bedingte Mehraufwand kann nicht zeitgleich durch ein Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes berechnet werden. Die tatsächliche Dauer des Telefonates und die Begründung zur Mehrfachberechnung sind in der Rechnung anzugeben.

Orientierungshilfe der Bundesärztekammer zur Allokation medizinischer Ressourcen am Beispiel der SARS-CoV-2-Pandemie im Falle eines Kapazitätsmangels
 

Informationen für Ärzte

• Handreichung des Robert Koch-Instituts für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

• RKI: Corona-Warn-App: Zur Information für die Hausärztinnen/Hausärzte und Vertragsärztinnen/Vertragsärzte

• RKI: Verdachtsabklärung und Maßnahmen

• RKI: Hinweise zur Erkennung, Diagnostik und Therapie

• RKI: Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung

• RKI: Management von Covid-19-Ausbrüchen im Gesundheitswesen

• RKI: Hinweise zum An- und Ablegen von PSA

• RKI: Hinweise zur Testung

• RKI: Ambulantes Management von Verdachtsfällen

• ECDC: Checklist for hospitals

• RKI: Ressourcenschonender Einsatz von Schutzmasken

• DIVI: Tutorial intensivmedizinische Therapie

• RKI: COVID-19-Infektion und häusliche Quarantäne

• RKI: Kriterien zur Entlassung aus Krankenhaus/häuslicher Isolierung

• RKI: Management von Kontaktpersonen sowie Optionen bei Personalmangel

• DIVI Intensivregister für freie Beatmungsplätze

• DEGAM Leitfaden Ambulante patientenzentrierte Vorausplanung für den Notfall


Weitere Informationen

Deutsches Ärzteblatt
Corona Live-Feed

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Empfehlungen zur Verwendung von Schutzmasken
Vorsicht vor Arzneimittelfälschungen von nicht registrierten Webseiten

Kassenärztliche Bundesvereinigung
Kurzüberblick Sonderregelungen
Verdachtsfallabklärung Coronavirus

Gemeinsamer Bundesausschuss
Befristete Corona-Sonderregelungen

DEGAM
Informationen für die Hausarztpraxis

DGPM
Empfehlungen zu Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett

Robert Koch-Institut
Hinweise zur Verwendung von Masken
Informationsseite zum Coronavirus
Fallzahlen-Dashboard
Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan
Patientenflyer: Häusliche Isolierung
Hinweise zur Desinfektion außerhalb von Gesundheitseinrichtungen
Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger
Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen
Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum

Bundesgesundheitsministerium
Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Deutsche Krankenhausgesellschaft
Fragen und Antworten

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
Verlässliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Fragen und Antworten
Merkblatt zu COVID-19
10 Hygienetipps: Broschüre und Plakat
Informationen für Patienten, Krankenhaus- und Pflegeheimbesucher

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
Stellungnahme der DGP zur Auswirkung von Nase-Mund-Masken auf den Eigen-und Fremdschutz bei aerogen übertragbaren Infektionen in der Bevölkerung

Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung
FAQ Pflege- und Betreuungseinrichtungen

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Tipps bei häuslicher Quarantäne
Tipps für Eltern
Risikomanagement für Krankenhäuser

Weltgesundheitsorganisation
Novel Coronavirus (2019-nCoV)

Auswärtiges Amt
Covid-19: Informationen für Reisende

 

Fortbildungen der Landesärztekammern

Hamburg: Coronavirusinfektionen - Was Ärzte wissen sollten

Saarland: Coronavirus - Fragen und Antworten

Nordrhein: Podcasts zu Covid-19