Berlin - Nur wenige Menschen denken bei guter Gesundheit über das Sterben und ihre letzte Lebenszeit nach. Möglicherweise verbinden sie Ängste damit, wie abhängig von Maschinen oder Entscheidungen anderer sie sein könnten. Die nun vorliegende Kurzinformation „Fürsorgliche Begleitung: Medizin am Lebensende“ vermittelt anschaulich, welche Möglichkeiten der Unterstützung es am Lebensende gibt. Sterbende und Schwerkranke sollen ihre verbleibende Lebenszeit in Würde und Geborgenheit verbringen. Das ist Aufgabe der Palliativversorgung. Vor allem geht es darum, Beschwerden wie Schmerzen wirksam zu lindern, unnötige Belastungen durch Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden und Betroffene psychosozial und spirituell zu begleiten. Behutsam wird dabei erwogen, welche Maßnahmen helfen – und welche nicht. Wie dies geschieht, wer daran beteiligt ist und wo Sterbende betreut werden können, beschreibt die Kurzinformation. Die...
Berlin - Ärzte können ihren Patientinnen und Patienten, die nicht deutsch sprechen, Informationen zu Darmkrebs jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Auf zwei Seiten vermittelt die Kurzinformation „Diagnose Darmkrebs – was kommt auf mich zu?“ wichtige Fakten zu Diagnostik, Krankheitsverlauf  und Behandlung von Darmkrebs im frühen Stadium. Zudem erhalten Betroffene praktische Tipps, wie sie mit der Erkrankung umgehen können. Ergibt sich der Verdacht auf Darmkrebs, soll der Arzt eine Darmspiegelung durchführen. Weitere Untersuchungen klären, wie weit sich der Krebs ausgebreitet hat. Darmkrebs im frühen Stadium liegt vor, wenn der Krebs nicht in andere Organe gestreut hat. Dann ist er oft heilbar. Die Übersetzungen sind in der Reihe "Kurzinformationen für Patienten" erschienen. Das Besondere daran ist, dass alle übersetzten Texte von ehrenamtlichen...
Berlin - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat die Patienteninformationen zum „Fibromyalgiesyndrom“ und zur „rheumatoiden Arthritis“ aktualisiert. In regelmäßigen Abständen überprüft das ÄZQ die Kurzinformationen auf Aktualität und passt sie an, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Das Fibromyalgiesyndrom (FMS) ist durch unterschiedliche Beschwerden, wie chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, Erschöpfung und Schlafstörungen, gekennzeichnet. Etwa 2 von 100 Menschen sind betroffen. Obwohl die Schmerzen quälend und belastend sein können, führt das FMS nicht zu Schäden an Muskeln, Gelenken oder Organen. Die Lebenserwartung ist normal. Die rheumatoide Arthritis ist eine dauerhafte Entzündung vieler Gelenke. Schätzungen zufolge ist etwa 1 von 100 Menschen betroffen. Ohne Behandlung breitet sich die Entzündung zunehmend aus. Mit dem frühen Beginn einer Behandlung sollen schwere...
Berlin - Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Mit zunehmendem Alter sinkt es bei Männern. Das ist normal. Trotzdem wurde in den letzten Jahren das Krankheitsbild der „männlichen Wechseljahre“ erfunden. Dagegen sollen Testosteron-Präparate helfen. Die Hersteller versprechen mehr Jugendlichkeit, Manneskraft sowie ein besseres und längeres Leben. In der jetzt veröffentlichten Kurzinformation für Patienten des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin „Wechseljahre bei Männern – gibt es das?“ erfahren die Leser, dass Testosteron-Mittel bei älteren Männern nicht das Leben verlängern und Nebenwirkungen haben können. Außerdem gibt die Information Tipps, was Männer selbst gegen mögliche Altersbeschwerden tun können. Das kostenlose Informationsblatt vermittelt wichtige Fakten zum Männerhormon Testosteron. Es fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutzen und Schaden von Testosteron-Mitteln...
Berlin -  Ärzte können ihren Patienten, die nicht deutsch sprechen, Informationen zu „Angststörungen“ und „Diabetes und Augen“ jetzt auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch mit an die Hand geben. Leicht verständlich und kompakt vermittelt die Kurzinformation „Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“ den Unterschied zwischen normaler und krankhafter Angst und welche Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen können. Zudem erhalten Betroffene Hinweise, was sie selbst tun können, um einer Angststörung zu begegnen. Die überarbeitete deutsche Version der Kurzinformation „Was hat Diabetes mit Ihren Augen zu tun?“ steht seit August 2016 online. Jetzt wurden auch die sechs fremdsprachigen Versionen aktualisiert. Grundlage ist die Patientenleitlinie „Diabetes: Schäden an der Netzhaut vorbeugen und behandeln“ des Programms für Nationale VersorgungsLeitlinien. Die Übersetzungen...
Berlin - Eine neue Version der Patientenleitlinie „Unipolare Depression“ hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) veröffentlicht. Auf der Grundlage der ausführlichen Patientenleitlinie wurde zusätzlich eine Kurzinformation für Patienten erarbeitet. Das zweiseitige Informationsblatt gibt einen Überblick über Depressionen während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Zudem liegen zwei weitere Informationsblätter zum Thema Depression jetzt auf dem neuesten Stand vor. Nach der Aktualisierung der kombinierten S3-Leitlinie/Nationalen VersorgungsLeitlinie "Unipolare Depression" ist jetzt auch die dazugehörige Patientenleitlinie überarbeitet und erweitert worden. Dort erfahren Interessierte, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten für wen in Frage kommen. Die Patientenversion der Leitlinie übersetzt die aktuellen Empfehlungen der Expertengruppe in eine...
Berlin - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten der seltenen Erkrankung nephrotisches Syndrom im Kindesalter. Eltern betroffener Kinder finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Am idiopathischen nephrotischen Syndrom (kurz: INS) erkranken jedes Jahr in Deutschland rund 250 Kinder. Das INS tritt in Schüben auf. Aus ungeklärter Ursache verlieren die Nieren dann Eiweiße über den Urin, wodurch es zu Flüssigkeitsansammlungen (Ödemen) im Körper kommt, vor allem im Gesicht und an den Beinen. Zudem sind die Kinder anfällig für Infekte, da ihnen Eiweiße (Antikörper) fehlen, die sonst Krankheitserreger abwehren. Medikamente, die das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken, sind eine wirksame Behandlung. Tritt die Erkrankung erstmalig auf, so empfehlen...
Berlin - Auf zwei Seiten informiert eine neu erschienene Patienteninformation des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ ) über Helicobacter Pylori. Das Bakterium besiedelt die Magenschleimhaut und ist die häufigste Ursache für eine dauerhafte Magenschleimhautentzündung. Helicobacter ist weltweit verbreitet. Experten gehen davon aus, dass etwa die Hälfte der Menschheit das Bakterium in sich trägt. Es nistet sich in der Schleimhaut des Magens ein und reizt diese. Es kann zu einer dauerhaften Entzündung (Gastritis) kommen. Völlegefühl, Schmerzen im Oberbauch oder Übelkeit können Anzeichen hierfür sein. Häufig haben jedoch Betroffene mit Helicobacter-Gastritis keine Beschwerden. In der Folge können weiteren Erkrankungen wie Magen-Darm-Geschwüre auftreten. Für die meisten Menschen sind Helicobacter-Bakterien jedoch harmlos. Die reine Besiedlung mit Helicobacter muss daher nicht zwingend behandelt werden....
Patienteninformationen ... 20.10.2016

Kurzinformationen zum Thema „Diabetes“ aktualisiert

Berlin - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat zwei Kurzinformationen für Patienten zum Thema Diabetes aktualisiert. In regelmäßigen Abständen werden die Kurzinformationen auf Aktualität überprüft und angepasst, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Die aktualisierte Kurzinformation „Typ-2-Diabetes – Was kann ich selbst für mich tun?“ informiert über die Rolle einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung bei Diabetes. Patienten finden hier wichtige Fakten und viele praktische Tipps. Denn das Wichtigste können die Betroffenen selbst tun: bewusst und gesund leben. > Diabetes kann als Folgeerkrankung Schäden an den Nieren verursachen. In der Fachsprache heißt diese Nierenerkrankung diabetische Nephropathie. Etwa jeder 10. Mensch mit Diabetes ist davon betroffen. In der aktualisierten Kurzinformation „Was hat Diabetes mit Ihren Nieren zu tun?“ erfahren Betroffene und...
Berlin - Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat die Kurzinformationen für Patienten zu Antibiotika aktualisiert. Antibiotika sind Medikamente, um Infektionen durch Bakterien zu behandeln. Bei zahlreichen Erkrankungen sind sie sehr wirksam, aber nicht bei jeder Infektion sind sie geeignet. Bei viralen Erkrankungen wie Erkältungskrankheiten, Influenza oder Magen-Darm-Grippe helfen sie nicht. Manchmal werden Bakterien unempfindlich gegenüber Antibiotika. In der Fachsprache heißt dies Antibiotika-Resistenz. Die üblichen Medikamente wirken dann nicht mehr. Infektionen mit resistenten Bakterien sind schwieriger zu behandeln. Bisher gut behandelbare Infektionen können sogar lebensbedrohlich werden. Das Entstehen von Resistenzen kann verlangsamt werden, zum Beispiel durch Hygieneregeln wie Händewaschen. Je weniger Infektionen auftreten, desto weniger Antibiotika werden benötigt. In regelmäßigen Abständen...