Berlin -Richtig eingesetzt helfen Medikamente, Krankheiten vorzubeugen, Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Wer aber wegen vieler Beschwerden dauerhaft behandelt wird, muss oft eine Menge Tabletten schlucken. In der Fachsprache heißt die gleichzeitige Einnahme mehrerer Medikamente Multimedikation oder Polypharmazie. In der Kurzinformation „Nehme ich zu viele Medikamente ein?“ erfahren Leser, wie es zu Multimedikation kommt und welche Risiken damit verbunden sind. Patienten, die nicht deutsch sprechen, erhalten ab sofort auch Information zum Thema in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Und sie finden Tipps, was sie selbst dazu beitragen können, dass sie nur die wirklich benötigten Medikamente nehmen. Das Besondere daran ist, dass alle übersetzten Texte von ehrenamtlichen Muttersprachlern überprüft wurden. Die Übersetzungen sind in der Reihe "Kurzinformationen für...
Berlin - Auf zwei Seiten vermittelt die Patienteninformation „Diagnose Darmkrebs – was kommt auf mich zu?“ wichtige Fakten zu Diagnostik, Krankheitsverlauf  und Behandlung von Darmkrebs im frühen Stadium. Zudem erhalten Betroffene praktische Tipps, wie sie mit der Erkrankung umgehen können. Ergibt sich der Verdacht auf Darmkrebs, soll der Arzt eine Darmspiegelung durchführen. Weitere Untersuchungen klären, wie weit sich der Krebs ausgebreitet hat. Darmkrebs im frühen Stadium liegt vor, wenn der Krebs nicht in andere Organe gestreut hat. Dann ist er oft heilbar: 5 Jahre nach der Diagnose leben etwa 95 von 100 Menschen mit Darmkrebs im Stadium I. Man unterscheidet Krebs im Dickdarm (Kolon) und Krebs im Enddarm (Rektum). Für beide gelten teilweise unterschiedliche Empfehlungen. Bei Darmkrebs im frühen Stadium empfehlen die Experten eine Operation. Manchmal kann eine Bestrahlung oder Chemotherapie begleitend zur...
Berlin - Eine Essstörung ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der das Verhältnis zum eigenen Körper und der Umgang mit dem Essen gestört sind. In Deutschland haben etwa 14 von 1000 Frauen und 5 von 1000 Männern eine Essstörung. Diese werden in drei Hauptformen unterteilt: Magersucht, Bulimie und unkontrollierte Essanfälle (Binge-Eating-Störung).  Die Kurzinformation „Unzufrieden mit der Figur – habe ich eine Essstörung?“ soll Betroffenen und deren Angehörigen helfen, eine mögliche Erkrankung zu erkennen und zu verstehen. Zudem werden Hinweise zu Anlaufstellen und Beratungsmöglichkeiten vermittelt. Die Betroffenen sorgen sich ständig um ihr Gewicht, kontrollieren ihr Essverhalten ausgeprägt oder verlieren völlig die Kontrolle darüber. Zudem lehnen sie ihren eigenen Körper häufig ab und ziehen sich oft von Familie und Freunden zurück. Wann auffälliges Essverhalten in eine krankhafte Form übergeht, ist nicht leicht zu...
Therapie des Typ-2-Diabetes... 04.02.2016

Neue Kurzinformation zu Behandlung des Typ-2-Diabetes

Berlin - Typ-2-Diabetes ist weit verbreitet. Charakteristisch für diese Krankheit ist ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel. Unbehandelt kann Diabetes Gefäße, Nerven und Organe schädigen. Die Therapie zielt darauf, Schäden zu vermeiden oder ein Fortschreiten zu verlangsamen, indem der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Eine Änderung des Lebensstils ist bei manchen Menschen bereits ausreichend, andere erhalten nach einiger Zeit Medikamente, um die Therapie zu unterstützen. Wichtig sind dabei die individuell vereinbarten Therapieziele: Es gilt kein starrer Blutzucker-Grenzwert für alle, vielmehr legen Arzt und Patient gemeinsam fest, welche Grenzwerte mit welchen Mitteln erreicht werden sollen. Auf zwei Seiten bietet das neue Informationsblatt "Therapie des Typ-2-Diabetes – Wie läuft die Behandlung ab?" einen Überblick über Ziele und Möglichkeiten der Behandlung. Außerdem erfahren Menschen mit Typ-2-Diabetes, aus welchen...
Berlin - Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Davon werden etwa zwei Drittel so früh entdeckt, dass der Krebs in der Regel gut heilbar ist. Eine frauenärztliche Untersuchung sowie ein Zellabstrich (Pap-Test) können erste Hinweise auf den Krebs liefern. Auf zwei Seiten vermittelt die Kurzinformation „Gebärmutterhalskrebs – was ist das?“ wichtige Fakten zu Anzeichen, Diagnostik und Therapie von Gebärmutterhalskrebs. Zudem erhalten betroffene Frauen praktische Tipps, wie sie mit der Erkrankung umgehen können. Wenn der Krebs noch nicht in entfernte Lymphknoten oder Organe gestreut hat, empfehlen die Experten eine Operation oder Strahlen-Chemotherapie. Ist eine Heilung nicht wahrscheinlich, so können Medikamente (Chemo- und Antikörpertherapie) das Krebswachstum zeitweise zurückdrängen. Die Behandlungen gehen mit unterschiedlichen Nebenwirkungen einher. Die Reihe „Kurzinformationen für...
Berlin - Angst gehört zum Leben. Jeder Mensch kennt dieses Gefühl. Es schützt in manchen Situationen und kann sogar lebensrettend sein. Bei einer Angststörung dagegen handelt es sich nicht um Angst vor einer echten Bedrohung. Wer davon betroffen ist, hat übersteigerte Angst oder fürchtet sich vor Dingen oder Situationen, die andere Menschen normal finden. In der Kurzinformationen für Patienten „Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“ informiert das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) über normale und krankhafte Angst sowie über Behandlungsmöglichkeiten. Dazu gibt es Hinweise, was Betroffene selbst tun können, um einer Angststörungen zu begegnen. Durch die Angststörung können Lebensqualität und Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigt werden. Folgen können zum Beispiel sein: Meiden der angstauslösenden Situation und damit Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit, Depressionen sowie...
Die Bundesärztekammer hat dazu aufgerufen, der neuen Grippewelle vorzubeugen und sich gegen die saisonale Influenza impfen zu lassen. „Eine echte Virusgrippe ist keine harmlose Erkältungskrankheit. Vor einer schwer verlaufenden Erkrankung kann eine Grippeimpfung schützen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Vor allem sogenannte Risikogruppen - Schwangere, ältere und chronisch erkrankte Personen sowie medizinisches und pflegerisches Personal – sollten sich impfen lassen. Aber auch die Flüchtlinge und Helfer in den Notunterkünften seien besonders gefährdet, sich mit Grippe zu infizieren. „Die Menschen leben in den Erstaufnahmeeinrichtungen auf engstem Raum. Viele von ihnen sind nach langer Flucht geschwächt und oftmals fehlt der Impfschutz. Die Gefahr einer Ansteckung ist bei ihnen besonders hoch. Alle Flüchtlinge sollten deshalb sehr schnell...
Berlin - Anlässlich der heutigen Expertenanhörung im Deutschen Bundestag über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:„Es ist gut, dass sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit großer Ernsthaftigkeit und sehr intensiv mit einer möglichen gesetzlichen Regelung der Sterbehilfe beschäftigen. Die Initiativen der verschiedenen Parlamentariergruppen zeigen, dass es einen großen Konsens gibt, Sterbehilfevereinen das Handwerk zu legen. Ebenso unstrittig ist es, die Palliativmedizin, die Schmerztherapie und die Hospizarbeit in Deutschland weiter auszubauen. Besonders hervorzuheben ist der Gesetzentwurf der Abgeordneten Michael Brand und Kerstin Griese. Der Entwurf sieht ein klares Verbot von Sterbehilfeorganisationen vor, verzichtet aber auf weitere gesetzliche Regelungen. Die sind auch gar nicht notwendig, denn die...
Berlin - „Die Sicherheit der Patienten steht für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland seit jeher an erster Stelle. Das zeigen nicht zuletzt die vielfältigen Maßnahmen, die die Ärzteschaft in führender Rolle sowohl auf politisch-strategischer, als auch auf inhaltlich-praktischer Ebene seit dem Ärztetagsbeschluss 2005 zur Patientensicherheit auf den Weg gebracht hat.“ Das sagte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer, anlässlich des ersten internationalen Tages der Patientensicherheit am 17. September. Der Tag wird vom Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerufen und widmet sich in diesem Jahr insbesondere der Förderung der Hygiene und der Vermeidung von Infektionen.„Wir haben erfolgreiche Strategien zur Fehlerprävention und  Qualitätssicherung entwickelt und kümmern uns um entsprechende Fortbildungsangebote zum Fehler- und Risikomanagement, um nur einige Aktivitäten zu...
Berlin - Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation zum „Doose-Syndrom“ über Krankheitszeichen und Behandlungsmöglichkeiten dieser seltenen Erkrankung. Eltern finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Krankheit. Das Doose-Syndrom ist eine seltene Form der Epilepsie im Kindesalter – ungefähr 1 von 10 000 Kindern ist betroffen. Kennzeichnend für das Doose-Syndrom ist, dass verschiedene Anfallsformen auftreten. Die Muskeln können komplett verkrampfen oder schlagartig erschlaffen. Die Erkrankung beginnt meist im Alter von 1 bis 5 Jahren. In der Regel sind die Kinder zu Beginn der Krankheit körperlich und geistig altersgerecht entwickelt. Der Krankheitsverlauf ist von Kind zu Kind verschieden. Bei vielen Kindern „verwächst“ sich die Krankheit nach mehreren Jahren. Bei anderen treten Anfälle trotz Behandlung weiterhin auf und die geistige Entwicklung des Kindes wird...