Zu der Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, die flächendeckende Einführung des eRezepts auszusetzen, erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Es ist gut, dass das Bundesgesundheitsministerium die Warnungen der Leistungserbringerorganisationen in der gematik ernst nimmt und vor dem bundesweiten Rollout des eRezepts zunächst die Testphase fortsetzen und ausweiten will. Das eRezept verändert bestehende, eingespielte Arbeitsabläufe in Praxen und Kliniken. Ärztinnen und Ärzte werden dies nur akzeptieren können, wenn die neuen Prozesse sicher, störungsfrei und zügig ablaufen."

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat sich dafür ausgesprochen, dass der neue Krisenstab unter Führung von General Carsten Breuer die Verantwortung für den gesamten Prozess der Impfstoffbeschaffung von der Bestellung bis zur Auslieferung übernehmen sollte. Entscheidend sei nicht, was in den Bestellbüchern stehe, sondern was am Ende bei den Ärztinnen und Ärzten vor Ort ankomme, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (16.12.2021). Und das reiche im Moment nicht aus, um kurzfristig alle zu impfen, die es wollten.

Berlin - „Alle Beschäftigten im Gesundheitswesen arbeiten mit großem Engagement daran, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. In der aktuellen Phase müssen die Kliniken weiter entlastet und möglichst viele Patienten im ambulanten Bereich versorgt werden. Dafür setzen sich neben den Ärztinnen und Ärzten auch die Medizinischen Fachangestellten (MFA) im besonderen Maße ein. Es ist deshalb richtig und angemessen, MFA den Beschäftigten in Krankenhäusern gleichzustellen und ihnen für ihr Engagement in der Coronakrise eine steuerfinanzierte Corona-Prämie in vergleichbarer Höhe zu zahlen“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt anlässlich der Protestaktion...

Berlin - Die für die Prüfung der Transplantationszentren in Deutschland zuständigen Kontrollgremien von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft und GKV-Spitzenverband ziehen in ihrem Tätigkeitsbericht 2020/2021 eine durchweg positive Bilanz ihrer Arbeit. Prüfgegenstand waren im Berichtszeitraum die Programme der Herz-, Lungen-, Leber-, Nieren- und Pankreastransplantationen der Jahre 2016 bis 2018. Aufgrund der verschärften Infektionsschutzmaßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie erfolgten die Prüfungen von insgesamt 45 Transplantationsprogrammen im Berichtszeitraum in einem schriftlichen Verfahren auf Grundlage von Krankenakten bzw. mittels eines Webkonferenz-Systems....

Wissenschaftlicher Beirat ... 14.12.2021

Neu im Beiratsvorstand

Berlin - Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer hat in seiner 103. Plenarversammlung vom 11. Dezember 2021 Frau Prof. Dr. med. Sabine Kliesch, Chefärztin des Centrums für Reproduktionsmedizin und Andrologie, Abteilung für Klinische und Operative Andrologie des Universitätsklinikums Münster, in den Beiratsvorstand gewählt. Sie vertritt seit Mai 2019 das Fachgebiet der Urologie und Andrologie im Wissenschaftlichen Beirat. Bedingt durch den Tod von Herrn Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg war die Position eines Beisitzers im Vorstand des Wissenschaftlichen Beirats vakant, so dass im Rahmen der laufenden, im Dezember 2022 endenden Amtsperiode eine Nachwahl notwendig geworden...

Tag der Menschenrechte 10.12.2021

BÄK: „Gesundheit ist ein Menschenrecht“

Alle Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf eine vorurteilsfreie Gesundheitsversorgung – unabhängig von der Art ihrer Erkrankung, ihrem sozialen Status, ihrer Herkunft, ihrer Nationalität und ihrem Aufenthaltsstatus. Auf diese Kernaussage der ärztlichen Berufsordnung weist die Bundesärztekammer (BÄK) anlässlich des Tages der Menschenrechte hin. Die BÄK begrüßt ausdrücklich die Ankündigung der künftigen Bundesregierung im Koalitionsvertrag, für Menschen mit ungeklärtem Versicherungsstatus, wie insbesondere Wohnungslose, den Zugang zur Krankenversicherung und zur Versorgung im Sinne der Betroffenen klären zu wollen.

Die Bundesärztekammer hat die mit dem Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 geplante Impfnachweispflicht für Beschäftigte in Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser sowie Reha-Einrichtungen begrüßt. „Dem Personal in den pflegerischen und medizinischen Gesundheitsberufen und den Fachkräften, die Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen betreuen, kommt eine besondere Verantwortung bezüglich des Schutzes vor der hochansteckenden Infektionskrankheit Covid-19 der ihnen anvertrauten Personen zu“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme der BÄK zu dem Gesetzentwurf.

Berlin - Bei einer COVID-19-Auffrischungsimpfung kann die Aufklärung der Patienten ausschließlich mündlich erfolgen, wenn die Impfung durch dieselbe Arztpraxis und mit dem gleichen Impfstoff erfolgt. Diese müsse mit einem kurzen Vermerk in der Patientenakte dokumentiert werden. Darauf weist die Bundesärztekammer in einer Information an alle Ärztinnen und Ärzte hin. Wichtig sei, dass der Arzt auch bei Wiederholungsimpfungen stets eine kurze Anamnese erhebe. Gefragt werden solle insbesondere, ob bei den ersten Impfungen Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen aufgetreten seien oder in der Zwischenzeit neue Erkrankungen diagnostiziert worden seien, aus denen sich gegebenenfalls eine...

Berlin - Zu der angekündigten Berufung von Prof. Dr. Karl Lauterbach zum neuen Bundesgesundheitsminister erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Wir gratulieren Herrn Prof. Dr. Karl Lauterbach zu seiner Berufung zum Bundesgesundheitsminister. Prof. Lauterbach ist ein ausgewiesener Kenner des deutschen Gesundheitswesens und war von Beginn der Pandemie an stets mahnende Stimme, vorausschauend zu handeln und ausreichende Schutzvorkehrungen zu treffen. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind groß und vielfältig. Und sie sind nur gemeinsam mit den Beteiligten und Betroffenen zu stemmen. Wir bieten dem neuen Bundesgesundheitsminister unsere offene Bereitschaft...

Bund-Länder-Beschlüsse 03.12.2021

Reinhardt hält weitere Maßnahmen für erforderlich

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hat die Beschlüsse des Bundes und der Länder zur Bekämpfung des Coronavirus als unzureichend kritisiert. „Um das Gesundheitswesen vor Überlastung zu schützen, wären aus unserer Sicht noch weitergehende Maßnahmen notwendig“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Seiner Meinung nach sollte für Geimpfte und Genesene bundesweit verpflichtend in Bars, Restaurants sowie für Sport und Kulturveranstaltungen in Innenräumen 2G plus gelten, also geimpft, genesen und getestet. Vor allem müsse die Einhaltung der Zutrittsvoraussetzungen strikt kontrolliert und deren Missachtung verbindlich sanktioniert werden, mahnte Reinhardt....

125. Deutscher Ärztetag

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