Berlin, 19. Juli 2013 Nicht für jeden verspricht die sonnige Jahreszeit nur Angenehmes: Auch in diesem Sommer können die Temperaturen wieder auf Werte klettern, die speziell für ältere und kranke Menschen ein gesundheitliches Risiko darstellen. Bei falschem Verhalten können dann Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohliche Beeinträchtigungen der Organfunktionen drohen. Von daher ist es wichtig, über den richtigen Umgang mit hohen Sommertemperaturen informiert zu sein. Die Arztbibliothek unterstützt in ihrem neuen Thema des Monats die Aufklärung der Öffentlichkeit über die gesundheitlichen Gefahren von Hitze. Hierzu wurde eine Auswahl passender Quellen zusammengestellt. Hier finden Sie Informationen über die Gefahren im Einzelnen, wie vor Austrocknung geschützt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen. http://www.arztbibliothek.de/thema-des-monats ...
Berlin, 09.07.2013 In der 3. Tarifrunde am 9. Juli 2013 einigten sich die Tarifpartner der niedergelassenen Ärzte und der Medizinischen Fachangestellten auf einen neuen Gehaltstarifvertrag mit Laufzeit vom 01.04.2013 bis 31.03.2016. In zwei Stufen werden die Gehälter erhöht: ab 01.09.2013 um 4,5%, ab 01.04.2014 um 3%. Für die fünf Monate von April bis August 2013 gibt es im September eine Einmalzahlung in Höhe von 375 Euro für alle Vollzeitbeschäftigten, für Teilzeitbeschäftigte anteilig. Erstmals wird ab 2014 ein Eingangsstundenlohn für Berufsanfängerinnen von zehn Euro erreicht. Die Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. September 2013 in allen drei Ausbildungsjahren um 30 Euro monatlich und zwar auf 640 Euro, 680 Euro und 730 Euro. Auszubildende erhalten eine Einmalzahlung von 150 Euro für April bis August. Jeweils zum 01.04.2014 und 2015 erhöhen sich die Ausbildungsvergütungen um weitere 30 Euro monatlich. Kernstück...
Berlin, 21.06.2013 Die Qualität im Gesundheitswesen systematisch prüfen und verbessern – das ist ein wichtiges Anliegen der Bundesärztekammer. Vor zwölf Jahren beteiligte sich die BÄK deshalb an der Gründung der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ-GmbH). Deren Arbeit hat sich seitdem zum Erfolgsmodell entwickelt: Jetzt konnte das insgesamt 2000. KTQ-Zertifikat für erfolgreiches Qualitätsmanagement überreicht werden. Die Jubiläums-Urkunde ging an das Universitätsklinikum Münster (UKM). Es gehört zu den derzeit rund 530 nach KTQ® zertifizierten Krankenhäusern in Deutschland und Österreich. Mit Unterstützung ihrer Gesellschafter hat die KTQ-GmbH ihr Angebotsspektrum in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Mittlerweile sind passgenaue KTQ-Verfahren auch für die Bereiche Rehabilitation, Praxen/Medizinische Versorgungszentren, Pflege/Hospiz und Rettungsdienst etabliert. Die...
Pressemitteilung der... 18.06.2013

Solidarität mit der türkischen Ärzteschaft

Berlin, 19. Juni 2013 „Der unangemessene Polizeieinsatz in Istanbul und anderen türkischen Städten beunruhigt viele Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Insbesondere das Vorgehen der Polizeikräfte, verletzten Demonstranten den Zugang zu medizinischer Versorgung vorzuenthalten oder medizinisches Personal, das verletzten Demonstranten zu Hilfe kommt, festzunehmen, ist aus Sicht der Bundesärztekammer völlig inakzeptabel.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. In einem Schreiben an den Präsidenten des türkischen Ärzteverbandes „Türk Tabipleri Birliǧi“, Dr. Eriº Bilaloǧlu, sichert Montgomery den Ärztinnen und Ärzten in der Türkei die volle Solidarität der deutschen Ärzteschaft zu. Zudem verurteilt der BÄK-Präsident in einem Schreiben an Ministerpräsidenten Tayyip Erdoǧan das Vorgehen der Polizeikräfte gegen Ärztinnen und Ärzte als Verstoß gegen den internationalen Grundsatz...
Berlin, 18.06.2013 Werden Patienten durch eine Arzneitherapie geschädigt, ist häufig nicht das Arzneimittel, sondern eine nicht vor Fehlern schützende Organisation des Behandlungsprozesses verantwortlich. Unzureichende Arzneimitteltherapiesicherheit findet man insbesondere an den Schnittstellen der Behandlung. Darauf verwiesen Experten auf dem 4. Deutschen Kongress für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft vom 13. bis 14. Juni 2013 in Berlin. „Deshalb ist es so wichtig, dass die Bundesregierung den erstmals 2007 vorgelegten Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland erneuert hat“, sagte Prof. Dr. Daniel Grandt, Kongresspräsident und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken. Er wies darauf hin, dass das Thema Arzneimitteltherapiesicherheit in den vergangenen Jahren nicht nur in der Fachwelt, sondern...
Berlin, 17.06.2013 Die Bundesärztekammer hat die türkische Regierung im Zusammenhang mit den Protesten auf dem Taksim-Platz in Istanbul aufgefordert, die medizinische Versorgung nach den in der Europäischen Union üblichen Standards sicherzustellen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte Ärztepräsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Wir brauchen den absoluten Schutz von Hilfspersonen.“ Ärzte und Pfleger in de Notlazaretten dürften nicht an ihrer Arbeit gehindert werden, sondern sie müssten ohne Ansehen der Person Hilfe leisten können. Daher komme die Bundesärztekammer der Bitte der türkischen Ärztekammer nach Unterstützung nach. Das derzeitige Vorgehen der Polizei gegen das medizinische Personal sei mit den Standards in Europa nicht vereinbar. Ärzte und Pfleger dürften nicht zu Kombattanden erklärt werden.
Berlin, 14.06.2013 Morbus Osler ist eine seltene, erbliche Erkrankung, die oft auch als hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) bezeichnet wird. Nach Schätzungen ist etwa einer von 5000 Menschen daran erkrankt. Bei Morbus Osler sind manche Blutgefäße krankhaft erweitert und sehr verletzlich. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Patienteninformation „Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten“ über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Es kommt bei mehr als 90 von 100 Betroffenen zu wiederkehrendem Nasenbluten. Dies kann so beeinträchtigend sein, dass Erkrankte ihren Alltag nicht bewältigen oder nachts nicht schlafen können. Bei vielen sind Gefäßfehlbildungen auch in inneren Organen wie etwa Magen-Darm-Trakt, Lunge, Leber oder Gehirn vorhanden. Diese können zu Funktionsstörungen und inneren Blutungen führen. Doch wenn Betroffene rechtzeitig behandelt werden, leben sie in der...
Berlin, 17.06.2013 „Fehler passieren, auch in der Medizin. Wir kehren diese Fehler aber nicht unter den Tisch, sondern wir lernen aus ihnen und wir setzen uns dafür ein, dass den betroffenen Patienten schnellstmöglich geholfen wird.“ Das sagte Dr. Andreas Crusius, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen, bei der Vorstellung der Behandlungsfehler-Statistik für das Jahr 2012 in Berlin. Crusius stellte klar, dass sich die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler, gemessen an der Gesamtzahl von rund 18 Millionen Behandlungsfällen in den Krankenhäusern und mehr als 540 Millionen allein im vertragsärztlichen Bereich, im Promillebereich bewege. Dies auch dann, wenn man die bei den Krankenkassen, bei den Haftplichtversicherern und bei den Gerichten registrierten Fälle mit hinzu rechne. Crusius warnte davor, Behandlungsfehler, per se mit Ärztepfusch gleichzusetzen. „Eine solche...
Berlin, 13.06.2013 In Deutschland spenden etwa fünf Prozent der Bevölkerung Blut. Doch das ist zu wenig und führt immer wieder zu Engpässen in der Versorgung. Denn Blut wird nicht nur für Schwerverletzte benötigt. Auch für die Behandlung von Krebspatienten, für den Einsatz bei Operationen und zur Herstellung verschiedener Medikamente ist das gespendete Blut dringend erforderlich. Deshalb unterstützen das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin und die Bundesärztekammer zum Weltblutspendetag am 14. Juni den Aufruf nach verstärkter freiwilliger und unentgeltlicher Blutspende als Akt der gelebten Solidarität. Gerade in der nahenden Sommerferienzeit werden Blutspenden regelmäßig knapp. Weitere Informationen unter Arztbibliothek: Thema des Monats
Berlin, 12.06.2013 „Die Arzneimitteltherapie kann Leben retten, sie ist aber immer auch ein Hochrisikoprozess, bei dem es zu Medikationsfehlern und in der Folge zu Nebenwirkungen kommen kann. Entscheidend ist deshalb, dass Ärzte in Klinik und Praxis, Apotheker, Pflegende und Patienten an Maßnahmen beteiligt werden, die potentielle Fehler bei der Arzneimitteltherapie verhindern können.“ Das sagte Prof. Dr. Daniel Grandt , Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Saarbrücken und Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), im Vorfeld des 4. Deutschen Kongresses für Patientensicherheit bei medikamentöser Therapie in Berlin. Grandt, der auch Präsident des Kongresses ist, wies darauf hin, dass das Thema „Arzneimitteltherapiesicherheit“ auch auf Grund der demografischen Entwicklung an Bedeutung gewinne. Immer mehr ältere und mehrfacherkrankte Patienten benötigten mehrere...

121. Deutscher Ärztetag


Erfurt, 8. bis 11. Mai 2018
Ärztetag auf Twitter:  #daet2018

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