News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Pressemitteilung der... 31.01.2013

Schaufensterkrankheit gezielt behandeln

Berlin, 01.02.2013
Pressemitteilung der... 29.01.2013

BÄK-Fortbildungskongress eröffnet in Berlin

Berlin, 30.01.2013 „Gute Medizin ist kein Zufall – sie ist einer fachlich fundierten Aus- und Weiterbildung geschuldet und nicht zuletzt das Resultat ständiger berufsbegleitender Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten.“ Das betonte der Vize-Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Dr. Max Kaplan, anlässlich des morgen beginnenden 37. Interdisziplinären Forums, dem zentralen Fortbildungskongress der BÄK, in Berlin. Gerade vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung der Medizin komme dem lebenslangen Lernen enorme Bedeutung zu. „Dabei müssen Ärztinnen und Ärzte nicht nur im eigenen Fach, sondern auch in benachbarten Disziplinen den Stand der Wissenschaft kontinuierlich im Blick behalten. Der fächerübergreifend ausgerichtete Kongress ist deshalb insbesondere für  die Fortbildungsbeauftragten der Ärztekammern das ideale Forum, wichtige Anregungen für die eigenen Fortbildungsprogramme zu gewinnen“, sagte Kaplan, der auch...
Berlin, 28.01.2013 In der medizinischen Versorgung in Deutschland sind in zahlreichen gesetzlichen Regelungen Qualitätssicherungsmaßnahmen verbindlich für alle Beteiligten geregelt. „Qualitätssicherung in der Medizin ist aber keine Erfindung des Gesetzgebers“, betont Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungs-Gremien der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Berlin. Er verweist auf die langjährige Tradition von Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Ärztekammern und anderen Organisationen, Qualitätssicherungsmaßnahmen zu wichtigen Aspekten der Versorgungsqualität in eigener Regie durchzuführen. „Sind Ärzte von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit einer solchen Qualitätssicherungsmaßnahme überzeugt, so beteiligen sie sich auch gerne freiwillig, also ohne gesetzlichen Zwang. Leider gab es bis jetzt keine zentrale Anlaufstelle, die einen Überblick über Qualitätssicherungsinitiativen dieser Art...
Ärztinnen und Ärzte in... 24.01.2013

Wiener Ärztekammer sucht Zeitzeugen in Deutschland

Berlin/Wien, 25.01.2013 Für das Buchprojekt  „Ärztinnen und Ärzte in Österreich 1938-1945 – Entrechtung, Vertreibung, Ermordung“ sucht die Ärztekammer für Wien auch in Deutschland Zeitzeugen und Angehörige. „Jeder auch noch so kleine Hinweis kann der Studie helfen, ein möglichst lückenloses Bild der zwischen 1938 und 1945 entrechteten, vertriebenen und ermordeten Ärztinnen und Ärzten zu zeichnen“, schreibt die Ärztekammer. Wer Angehörige oder anderweitige Kenntnisse über betroffene Kollegen hat oder über Dokumentationsmaterial verfügt, kann sich unter drmed1938@univie.ac.at oder https://drmed1938.univie.ac.at/ an die Wiener Ärztekammer wenden. „Wir glauben, dass es auch in Deutschland noch Ärztinnen und Ärzte gibt, die über aus Österreich vertriebene Kollegen Bescheid wissen und uns so bei der Informationsrecherche maßgeblich helfen können“, sagt Ärztekammerpräsident Prof. Dr. Thomas Szekeres. Das Projekt solle die...
Berlin, 16.01.2013 Die rheumatoide Arthritis ist eine dauerhafte Entzündung vieler Gelenke. Schätzungen zufolge ist etwa einer von hundert Menschen betroffen. Ohne Behandlung bleibt die Entzündung bestehen und breitet sich oft aus. So können vor allem Gelenke, aber auch Knochen und Organe wie Herz, Lunge oder Auge angegriffen werden. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Rheumatoide Arthritis – Was ist das?“  über Krankheitszeichen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Bei manchen Patienten verläuft die Krankheit so schwer, dass sie nicht mehr arbeiten können und frühzeitig berentet werden. Daher ist es wichtig, eine rheumatoide Arthritis frühzeitig zu erkennen. Denn: Wenn die Behandlung rechtzeitig beginnt, kann diese Erkrankung gut kontrolliert werden. Etwa jeder Zweite wird...
Berlin, 12.01.2013 Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, hat sich in einem Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt für eine „Schärfung der Ermittlungs­kompetenzen“ der Ärztekammern und eine „Verbesserung des Strafrahmens“ im Berufsrecht ausgesprochen, um Korruption bei niedergelassenen Ärzten wirksamer bekämpfen zu können. Er reagiert damit auf Forderungen aus der Union und der SPD, einen eigenen Straftat­bestand für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu schaffen, weil sie die bestehenden berufs- und sozialrechtlichen Regelungen für stumpfe Schwerter halten. Denn nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom Juni 2012 können niedergelassene Ärzte im Gegensatz zu ihren Kollegen im Krankenhaus wegen Korruption oder Bestechlichkeit nicht strafrechtlich belangt werden. „Wir lehnen eine gesetzliche Regelung ab, wenn sie als lex spezialis gegen Ärzte gemacht wird“, erklärte Montgomery. „Wir würden...
Berlin, 10.01.2013 Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ihre Kritik an dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf für eine Verordnung über die rechtmäßige Durchführung einer  Präimplantationsdiagnostik (PID) erneuert. Der Entwurf enthalte sowohl Regelungen, die korrekturbedürftig sind, als auch Regelungslücken für wesentliche Fragen der praktischen Umsetzung, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der BÄK. Insbesondere kritisiert sie die vorgesehenen Regelungen zur Zulassung der die PID durchführenden Zentren und die Vorgaben zu den PID-Ethikkommissionen. Zum Hintergrund: Der Gesetzgeber hatte im Dezember 2011 beschlossen, dass die PID in bestimmten Fällen nicht rechtswidrig ist. Die Neuregelungen können aber erst umgesetzt werden, wenn die Bundesregierung die konkreten Ausführungsbestimmungen in Form einer Rechtsverordnung vorgibt. Im Juli letzten Jahres hatte das Bundesgesundheitsministerium einen ersten...