News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Gemeinsame Pressemitteilung... 28.02.2013

Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte

Berlin, 01.03.2013 In der ersten Tarifverhandlungsrunde über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte trennten sich die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) und der Verband medizinischer Fachberufe nach intensiven Verhandlungen noch ohne konkretes Ergebnis. Die Tarifvertragsparteien streben übereinstimmend einen mehrjährigen Tarifvertrag mit einer neuen Gehaltsstruktur an. Fortbildung soll zukünftig gezielter durch systematische Aufstiegsmöglichkeiten gefördert werden, um dem zunehmend wichtigen Beitrag der Medizinischen Fachangestellten in der ambulanten medizinischen Versorgung gerecht zu werden. Gleichzeitig sollen Berufsjahrstrukturen angepasst werden. Die Verhandlungen werden am 24. April 2013 fortgesetzt. Ansprechpartner: Frau Rosemarie BristrupArbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der...
Pressemitteilung der... 27.02.2013

Seltene Erkrankungen: Info-Serie für Patienten

Berlin, 28.02.2013 Kurzinformationen – Zum 6. Mal jährt sich heute der internationale „Tag der Seltenen Erkrankungen“. Das ÄZQ widmet diesen Erkrankungen mehrere Informationsblätter für Patienten. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) startet eine Reihe von Kurzinformationen für Patienten zu seltenen Erkrankungen. Das erste Informationsblatt zum Thema „Erbliche Netzhauterkrankungen“ erscheint Ende März. Es folgen vier weitere Ausgaben zu unterschiedlichen Prävalenzbereichen in diesem und fünf im kommenden Jahr. In Deutschland herrscht noch viel Aufklärungsbedarf zu seltenen Erkrankungen. Bislang stehen kaum verlässliche Gesundheitsinformationen zu diesem Krankheitsspektrum zur Verfügung. Betroffene suchen oft viele Jahre nach der richtigen Diagnose, ohne die passende medizinische Behandlung zu erhalten. Kurzinformationen können helfen, um die aktive Beteiligung der Patienten am Behandlungsprozess...
Berlin, 21.02.2013 Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 21. Februar 2013 auf Einladung der Bundesärztekammer auf einer gemeinsamen Sitzung nachfolgende Resolution verabschiedet: Wir – die ärztlichen Spitzenverbände verurteilen jegliche Form der Korruption! Wir setzen uns für die vollständige Aufdeckung und die angemessene Ahndung ein. Wir wehren uns aber entschieden gegen die fortgesetzte Skandalisierung unseres Berufsstandes, die das Vertrauen der Menschen in ihre medizinische Versorgung nachhaltig erschüttert. Unausgesprochenes, aber deutlich erkennbares Ziel der Diffamierungskampagnen der Krankenkassen ist es, die Ärzteschaft unter einen permanenten Generalverdacht zu stellen, um sich Vorteile bei gesundheitspolitischen Strukturentscheidungen zu verschaffen. Sie nehmen dabei billigend in Kauf, dass Patienten Vertrauen verlieren und Ärzte in Klinik und Praxis dauerhaft demotiviert werden. Wir...
Brüssel, 20.02.2013 „Wir begrüßen das Ziel der Europäischen Kommission, das Verfahren der klinischen Prüfungen multinational auszurichten und zu entbürokratisieren. Nicht nur die Pharmaindustrie, sondern gerade die unabhängige Forschung würde dann profitieren. Dabei darf jedoch der Patientenschutz nicht zugunsten eines Ethik-Shoppings verringert werden“, erklärten der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery und der gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäschen Parlament (EVP - Christdemokraten) Dr. med. Peter Liese. Zu den etablierten und international anerkannten Schutzstandards bei der Forschung am Menschen gehört es, geplante Forschungsvorhaben vor Studienbeginn einer unabhängigen, interdisziplinär besetzten Ethikkommission zur Beratung, Stellungnahme und Zustimmung vorzulegen. Der Verordnungsentwurf aber verzichtet auf eine solche ausdrückliche Vorgabe und...
37. Interdisziplinäres... 03.02.2013

Ärzte beurteilen frühe Nutzenbewertung positiv

Berlin, 04.02.2013 Zwei Jahre nach In-Kraft-Treten des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) eine im Grundsatz positive Zwischenbilanz gezogen. „Mit der im AMNOG angelegten frühen Nutzenbewertung und der am Zusatznutzen orientierten Verhandlungen des Erstattungsbetrags zwischen Spitzenverband der Krankenkassen und Pharmazeutischen Unternehmen hat der Gesetzgeber einen Paradigmenwechsel im Umgang mit neu in den Markt eingeführten Arzneimitteln eingeläutet.“ Das sagte der Vorsitzende der AkdÄ, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, bei einem Symposium der Arzneimittelkommission im Rahmen des 37. Interdisziplinären Forums der Bundesärztekammer in Berlin. Das AMNOG sieht unter anderem vor, dass Hersteller für alle Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, sofort bei der Markteinführung oder Ausweitung der Anwendungsgebiete Nachweise über den Zusatznutzen für...