News-Archiv

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Gemeinsame Pressemitteilung... 24.04.2013

Neue Gehaltsstruktur für Medizinische Fachangestellte

25.04.2013 In der zweiten Tarifverhandlungsrunde über einen neuen Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte haben sich die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (AAA) und der Verband medizinischer Fachberufe e.V. nach intensiven Verhandlungen auf eine neue Gehaltsstruktur verständigt. Aufstiegsmöglichkeiten werden zukünftig durch systematische Fortbildung gefördert, um dem zunehmend wichtigen Beitrag der Medizinischen Fachangestellten in der ambulanten medizinischen Versorgung gerecht zu werden. Gleichzeitig werden Berufsjahrstrukturen angepasst. – Weitere Sondierungsgespräche erfolgen im Juni 2013. Ansprechpartner: Frau Rosemarie Bristrup Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinische Fachangestellte dezernat1@baek.de  Frau Margret Urban 2. Stellv. Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe...
Berlin, 18.04.2013 „Eine staatliche Einheitsversicherung löst kein einziges Problem unseres Gesundheitssystems, sondern schafft nur neue. Die Einführung einer Bürgerversicherung würde nach wissenschaftlichen Untersuchungen zehntausende Arbeitsplätze vernichten und der Krankenversorgung Finanzmittel in Milliardenhöhe entziehen. Nur unter Beibehaltung der Dualität von gesetzlicher und privater Krankenversicherung lässt sich unser Gesundheitssystem zukunftsfest weiterentwickeln. Die Ärzteschaft hat hierfür eine Konzeptskizze entwickelt, in der dringend notwendige Elemente einer umfassenden Finanzierungsreform des Gesundheitssystems dargelegt werden.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, heute in Berlin. In ihrem Papier „Anforderungen zur Weiterentwicklung des dualen Krankenversicherungssystems in Deutschland“ plädiert die Ärzteschaft dafür, am bisherigen Wettbewerb von...
Berlin, 18. April 2013 Die Gesundheitspolitik wird in diesem Bundestagswahlkampf sicher keine vorherrschende Rolle spielen. Zumindest die Fachpolitiker der Parteien arbeiten dennoch unter Hochdruck an gesundheitspolitischen Reformideen, die sie im Falle einer Regierungsübernahme im Herbst umsetzen wollen. Besonders deutlich wird dies im Bereich der Krankenhauspolitik. Erst legte die CSU vor ihrer Klausursitzung in Wildbad Kreuth im Januar ein Positionspapier zur Krankenhauspolitik vor, dessen wesentliche Inhalte sich in einem  Eckpunktepapier der Koalition wiederfinden, dann befasste sich die SPD-Bundestagsfraktion in einem Arbeitspapier mit dem stationären Sektor. Die SPD-geführten Bundesländer positionierten sich in einem Entschließungsantrag des Bundesrates. BÄKground zeigt die Bandbreite der unterschiedlichen Reformskizzen auf, die von konkreten Sofortmaßnahmen zur Konsolidierung der Klinikfinanzen bis hin zu...
Berlin, 16.04.2013 Der Weltärztebund hat mit einer zweimonatigen öffentlichen Konsultation des überarbeiteten Entwurfs der Deklaration von Helsinki begonnen. Die Deklaration ist eines der wichtigsten Dokumente des Weltärztebundes und gilt weltweit als ethischer Standard für die klinische Forschung am Menschen. Die Deklaration wurde 1964 verabschiedet und feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Die Bundesärztekammer leitet die internationale Arbeitsgruppe, die mit der Überarbeitung beauftragt wurde. „Die vorgelegte überarbeitete Version ist das Ergebnis einer über zweijährigen Diskussion und mehreren internationalen Expertenkonferenzen. Wir möchten nun einem größeren Expertenkreis und der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, zum neuen Entwurf Stellung zu nehmen“, erklärte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Frank Ulrich Montgomery, zum Konsultationsprozess. Mit der Überarbeitung werde ein größerer Schutz für...
Berlin, 17.04.2013 „Die immer stärker werdende Marktorientierung des Gesundheitswesens fordert eine Gegenregulierung ökonomischer Fehlanreize. Gerade hier können Qualitätsmanagementmaßnahmen eine wichtige Funktion übernehmen.“ Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, auf dem Symposium „Ergebnisverbesserung durch Qualitätsmanagement“ der BÄK in Berlin. Qualitätssicherung zähle zum professionellen Selbstverständnis der deutschen Ärzteschaft. „Gerade wegen des zunehmenden Wettbewerbs im Gesundheitswesen kommt es darauf an, dass Ärzte nicht nur gute Qualität erbringen, sondern auch darlegen können, auf welch hohem Niveau die medizinische Versorgung stattfindet“, so Montgomery. Die Experten stellten insbesondere einrichtungsinterne bzw. -übergreifende Maßnahmen des Qualitätsmanagements vor, die nicht nur Struktur- und Prozessqualität, sondern vor allem die Ergebnisqualität der...
Berlin, 15.04.2013 Die Bundesärztekammer unterstützt die Initiative der Bundesregierung „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“. Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, sagte: „Wir unterstützen jegliche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen, die seelischer, körperlicher oder sexueller Gewalt ausgesetzt sind oder waren. Daher begrüßen wir sehr das Hilfetelefon, das betroffenen Frauen eine unkomplizierte und kompetente Anlaufstelle bietet.“ Das Hilfetelefon für Frauen ist auf der Grundlage des vom Deutschen Bundestag beschlossenen Hilfetelefongesetzes beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit (BAFzA) in Köln eingerichtet worden. Unter der Telefonnummer 08000 116 016 stehen mehrsprachige Beraterinnen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt kostenlos und rund um die Uhr zur Seite. Hörgeschädigte und Gehörlose können über einen Relay-Dienst in...
Pressemitteilung der... 10.04.2013

Trilaterales Spitzengespräch zur Medizinethik

Berlin, 10.04.2013 Ethische Aspekte zur Suizidbeihilfe, aktuelle Entwicklungen in der Transplantationsmedizin und medizinethische Fragen zur sogenannten „Pille danach“ standen im Mittelpunkt eines trilateralen Spitzengesprächs, das am heutigen Mittwoch, dem 10. April, zwischen Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundesärztekammer in Berlin stattfand. Der derzeit intensiv diskutierte „Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ wurde von allen Gesprächsteilnehmern in der bestehenden Form kritisiert. Es bestand Einigkeit darüber, dass ein Verbot lediglich des gewerbsmäßigen, also gewinnorientierten Handelns im bisherigen Gesetzentwurf zu kurz greife, da eine solche Engführung den Eindruck erwecken könne, alle nicht kommerziellen Formen seien als legitim zugelassen. Alle Beteiligten hielten außerdem fest, dass eine...
Berlin, 10.04.2013 Unter erblichen Netzhauterkrankungen wird eine Vielzahl seltener Augenkrankheiten zusammengefasst. Kennzeichnend für alle Krankheitsbilder ist eine beidseitige, meist fortschreitende Zerstörung der Netzhaut. Mit der Zeit führt sie oft zu schlechterem Sehen, manchmal sogar zum völligen Sehverlust. Aber es gibt Beratungsangebote und Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern und Betroffenen ermöglichen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Was sind erbliche Netzhauterkrankungen?“ über Krankheitszeichen und verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Seltene Erkrankungen bilden einen neuen Schwerpunkt in der Reihe der Kurzinformationen. In einem Kooperationsprojekt erstellt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) gemeinsam mit...
Berlin, 09.04.2013 Der Vorstand des Weltärztebundes hat auf seiner 194. Sitzung in Indonesien eine Resolution zur Patientensicherheit und Normung von medizinischer Berufsausübung verabschiedet. Der Weltärztebund warnt darin vor den Plänen des Europäischen Komitees für Normung (CEN), medizinische Verfahren, etwa im Bereich der ästhetischen Chirurgie,   durch nichtmedizinische Industrienormungs-Institutionen festzuschreiben. Diese Einrichtungen verfügten  weder über die notwendigen technischen und berufsethischen Kompetenzen, noch besäßen sie ein öffentliches Mandat. Die Resolution des Weltärztebundes basiert auf einem von der Bundesärztekammer gemeinsamen mit der spanischen und der französischen Ärztekammer eingebrachten Entwurf. Der Weltärztebund schließt sich mit der Resolution der Kritik an den Normungsverfahren den Bedenken dieser Kammern an. Die EU-Pläne könnten die Qualität der Versorgung und der...
Berlin, 04.04.2013 „Wer tatsächlich konkrete Qualitäts­verbesserung der Patientenversorgung will, muss Ärztinnen und Ärzte im Versorgungsalltag erreichen. Dies ist mit dem ärztlichen Peer Review gewährleistet“, so Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Berlin, anlässlich der 2. Auflage des Curriculums „Ärztliches Peer Review“. Die entscheidende Voraussetzung für das Gelingen des kollegialen Dialogs sei eine vertrauensvolle Atmosphäre ohne Schuldzuweisungen. Es gehe nicht um Kontrolle, sondern um Kommunikation und Kooperation. „Das Gespräch mit Fachkollegen nach konkreten Verfahrensregeln ist der Goldstandard für die kontinuierliche Ver­besserung der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung“, sagte Jonitz. Die Bundesärztekammer (BÄK) hat deshalb das Curriculum „Ärztliches Peer Review“ entwickelt, das die Methodik von...