News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin, 25.04.2014 „Der Goldstandard für die Qualitätsverbesserung der Patientenversorgung ist die Reflexion des eigenen ärztlichen Handelns mit Fachkollegen und nach konkreten Verfahrensregeln . Die Erfahrungen zeigen, dass die Qualität eines solchen Peer Reviews sehr stark von der Kompetenz der Peers abhängt“, erklärte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer und Präsident der Ärztekammer Berlin anlässlich der Vorstellung des Leitfadens „Ärztliches Peer Review“. „Qualität entsteht unmittelbar auf der Ebene der Patientenversorgung, von Menschen für Menschen. Deshalb müssen Verfahren, die die Qualität verbessern sollen, von Ärzten und anderen Berufsgruppen im konkreten Arbeitsalltag akzeptiert und wirksam werden“. Das von Ärzten für Ärzte aus eigenem professionellem Selbstverständnis heraus entwickelte Verfahren biete die Chance, Qualitätsentwicklung mit geringem...
Berlin, 16.04.2014 Die Bundesärztekammer begrüßt im Grundsatz die neue Verordnung für klinische Prüfungen, die am 14. April 2014 vom Rat der Europäischen Union verabschiedet wurde, warnt aber gleichzeitig vor einer möglichen Aufweichung des Patientenschutzes. „Wir sehen in der Verordnung eine Reihe positiver Aspekte verwirklicht, beispielsweise das Verfahren der klinischen Prüfungen multinational auszurichten und zu entbürokratisieren. Davon kann insbesondere die unabhängige Forschung profitieren. Der Patientenschutz muss jedoch immer an höchster Stelle stehen“, erklärte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. "Es ist wichtig, dass die EU wesentliche Forderungen der Bundesärztekammer aufgegriffen hat. So werden die Ethik-Kommissionen weiterhin ein fester Bestandteil des Genehmigungsprozesses sein, nachdem der erste Verordnungsvorschlag noch gänzlich auf eine Nennung von Ethik-Kommissionen...
Pressemitteilung der... 14.04.2014

Mehr Mut zur Subsidiarität

Berlin, 15.04.2014 Mehr Mut zur Subsidiarität - das ist der rote Faden des gesundheitspolitischen Forderungskatalogs, den die Bundesärztekammer anlässlich der Europawahl vorgelegt hat. „Die Stärke Europas liegt in seinen unterschiedlichen Kulturen. Europäische Politik kann und soll sich immer nur dann engagieren, wenn gemeinsame Rahmenbedingungen notwendig und sinnvoll sind“, erklärte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Originäre Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten in der Gesundheitspolitik müssten gegen unzulässige Harmonisierungsbestrebungen verteidigt werden. Die Ärzteschaft stellt sechs Forderungen an die europäische Politik: Für ein Europa der individuellen GesundheitssystemeDie unterschiedlichen Gesundheitssysteme in Europa sind das Ergebnis kultureller Entwicklungen. Der Vertrag von Lissabon garantiert die nationale Zuständigkeit für die Organisation des Gesundheitswesens und...
Berlin, 14.04.2014 „Der Ärztemangel und der Mangel an Arztstunden sind keine Prognose mehr, sondern in vielen Regionen Deutschlands längst Realität. Und wir müssen davon ausgehen, dass sich dieser Mangel in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), mit Blick auf die aktuelle Ärztestatistik der BÄK für das Jahr 2013. Montgomery wies darauf hin, dass schon allein aufgrund der Zunahme der Behandlungsintensität in einer alternden Gesellschaft heute mehr Ärztinnen und Ärzte gebraucht werden als früher. Zwischen 2004 und 2012 stieg die Zahl der ambulanten Behandlungsfälle in Deutschland um 136 Millionen und die der stationären um 1,8 Millionen auf 18,6 Millionen Fälle. "Hinzu kommt, dass Dank des medizinischen Fortschritts früher nicht bekannte oder mögliche Eingriffe, Untersuchungen und Therapiemethoden durchführbar geworden sind....