News-Archiv

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Kaplan im Interview 22.07.2014

Teamwork statt Ärztemangel

Berlin, 23.07.2014 Dr. Max Kaplan, der Vizepräsident der Bundesärztekammer, hat in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (22.07.) eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung des Ärztemangels auf dem Land vorgeschlagen. Unter anderem forderte er mehr Möglichkeiten der ärztlichen Zusammenarbeit, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und neue Auswahlkriterien für Medizinstudierende. Bei der Studienplatzvergabe sollten die Universitäten individuelle Merkmale der Bewerber wie die Persönlichkeitsstruktur oder die Belastbarkeit stärker berücksichtigen. Darüber hinaus forderte Kaplan, die Studierenden mit Hilfe von Workshops oder Thementagen möglichst früh in Kontakt mit der landärztlichen Tätigkeit zu bringen. Für verbesserungsbedürftig hält der BÄK-Vize auch die beruflichen Rahmenbedingungen: "Wir müssen den Erwartungen der jungen Ärztegeneration gerecht werden.“ Diese wolle ihren Beruf zwar engagiert ausüben, lege...
Berlin, 18.07.2014 Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, bewertet die Modelstudiengänge in der Medizin positiv. „Die jungen Mediziner aus den Modellstudiengängen sind nicht nur sehr gut ausgebildet. Sie haben auch weniger Berührungsängste den Patienten gegenüber, sie sind praktischer veranlagt und auch zufriedener mit ihrem Studium.“ Das sagte er in einem Interview mit der ZEIT (17.07.2014). An dem Gespräch nahm auch Prof. Dr. Hans-Jochen Heinze teil, Vorsitzender des Medizin-Ausschusses des Wissenschaftsrates und Ärztlicher Direktor der Neurologie der Universität Magdeburg. Theorie und Praxis würden besser miteinander verzahnt als in den herkömmlichen Studiengängen, sagte der BÄK-Präsident. Er wies aber auch darauf hin, dass Reformen im Medizinstudium viel Mühe und Zeit kosteten. „ Sie müssen das gesamte Studium umkrempeln, aus Semesterveranstaltungen neue kleine Lerneinheiten...
Berlin, 10.07.2014 Dr. Bernhard Rochell, Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, wird die BÄK zum 31. August 2014 verlassen. Er hat den Verlockungen seines alten Arbeitgebers nicht widerstehen können und wird an seine frühere Wirkungsstätte – die KBV – zurückkehren. Er hat diese Entscheidung getroffen, nachdem er seine Aufgaben in der Reorganisation der Bundesärztekammer und der Konsolidierung des Haushaltes erledigt hat. Auch die Arbeiten in der GOÄ sind weitgehend abgeschlossen, wofür der Vorstand der Bundesärztekammer ihm ausdrücklich dankt. Herr Dr. Rochell wird uns beratend und in Absprache mit seinem neuen Arbeitgeber weiter beim Abschluss der Verhandlungen zu einer neuen GOÄ begleiten, wofür ihm der Vorstand der Bundesärztekammer ebenfalls ausdrücklich dankt. Der Wechsel vollzieht sich in vollem beiderseitigem Einverständnis und ist auch Ausdruck der gelebten, guten Zusammenarbeit zwischen den...
Berlin, 03.07.2014 Tuberkulose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit erkranken nach Schätzungen jedes Jahr etwa 9 Millionen Menschen. In Deutschland ist die Krankheit dank guter Versorgung und Hygiene selten geworden. Aber auch hier sind jährlich über 4000 Menschen betroffen. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation für Patienten „Tuberkulose – auch hierzulande ein aktuelles Thema“ über Risikogruppen, Krankheitszeichen, Meldepflicht und Behandlungsmöglichkeiten. Gefährdete Personen und Betroffene finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Tuberkulose (kurz: TB oder Tbc) ist eine ansteckende Krankheit. Sie wird durch Bakterien hervorgerufen und von Mensch zu Mensch übertragen. Die Bakterien befallen überwiegend die Lunge. Bei etwa jedem Zehnten bricht die Krankheit aus und muss behandelt werden. Ein Arzt ist gesetzlich verpflichtet,...
Gemeinsame Pressemitteilung... 01.07.2014

Psychotherapeutische Versorgung – Ohne Ärzte geht es nicht

Berlin / Hannover, 02. Juli 2014 „Psychische Erkrankungen werden immer mehr zu einer Herausforderung für die Gesundheitsversorgung. Sie verursachen nicht nur menschliches Leid, sondern auch erhebliche direkte und indirekte Kosten, zum Beispiel bei Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderungsrenten.“ Das sagte Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK) und Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), zum Auftakt des Symposiums „Die spezifischen Rolle der ärztlichen Psychotherapie“ am 28. Juni 2014 in Hannover. BÄK und ÄKN hatten zahlreiche Experten eingeladen, die auf Grundlage von aktuellen Studienergebnissen sowie der von der Bundesärztekammer in Auftrag gegebenen Expertisen zur spezifischen Rolle der ärztlichen Psychotherapie die Versorgungssituation in diesem Bereich diskutierten. „Mit diesem Symposium wollen wir eine Standortbestimmung der ärztlichen Psychotherapie vornehmen und...