News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin, 28.10.2014 Bereits zum vierten Mal trafen sich am 28.10.2014 Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der Bundesoberbehörden, der Verbände der Softwareindustrie, der Bundesvereinigungen deutscher Apothekerverbände und der Krankenhausapotheker, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Vertreter der Länder, Vertreter von Krankenkassen, Patientenvertreter sowie der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zu einem Workshop, um gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: den bundeseinheitlichen patientenorientierten Medikationsplan technisch und inhaltlich weiter zu entwickeln. Das BMG fördert mittlerweile den dritten „Aktionsplan zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit in Deutschland“, der mit einem umfangreichen Maßnahmenkatalog und Forschungsprojekten die AMTS in Deutschland verbessern will. Die Umsetzung des Aktionsplans AMTS wird durch eine Koordinierungsgruppe bei der...
Berlin, 28.10.2014 „Wir können stolz darauf sein, es erreicht zu haben, dass Arzneimittel und Medizinprodukte nicht an die Wirtschaftsabteilung der Kommission verlagert wurden. Diese lebensnotwendigen Güter sind keine Waren wie alle anderen.“ So wertete Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), im Deutschen Ärzteblatt (31.10.) eine entsprechende Entscheidung des designierten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Neben der Bundesärztekammer hatten zahlreiche weitere Institutionen des Gesundheitswesens den ursprünglich geplanten Neuzuschnitt des EU-Gesundheitskommissariats scharf kritisiert. Trotz dieses Erfolgs warnte Montgomery vor einer weiteren Zunahme des Einflusses der EU-Gesundheitspolitik: „Auch wenn der Vertrag von Lissabon die Regelung der Gesundheitsversorgung den Mitgliedsstaaten überlässt, wird der Druck der Kommission, hier einzugreifen, immer spürbarer. Über...
Hartmannbund-Stiftung ... 21.10.2014

Arztkinder in Not – Jede Spende hilft!

Berlin, 22.10.2014 Seit mehr als einem halben Jahrhundert kümmert sich die Hartmannbundstiftung „Ärzte helfen Ärzten“* um in Not geratene Arztfamilien mit einem zentralen Gedanken – kollegiale Hilfe zu leisten. Die Unterstützung von Arztkindern, deren Eltern sich auf Grund von Notsituationen oder persönlichen Schicksalsschlägen in finanziell prekärer Lage befinden ist der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Insbesondere die Zahl der Halbwaisen und Waisen aus Arztfamilien, die auf eine Unterstützung durch die Stiftung angewiesen sind, hat sich in den letzten Jahren stark erhöht. Oft sind es ganz persönliche Einzelschicksale mit vielen Sorgen und Nöten. Aber auch die Hilfestellung bei der Berufseingliederung von Ärztinnen und Ärzten sowie die schnelle und unbürokratische Unterstützung bei Schicksalsschlägen und Notlagen als Hilfe zur Selbsthilfe sind ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit. Helfen Sie mit, diese...
Berlin, 22.10.2014 „Die Normung von Gesundheitsdienstleistungen auf europäischer Ebene greift in die Kompetenz der Mitgliedstaaten zur Festlegung und Gestaltung ihrer Gesundheitssysteme ein. Sie ist daher unzulässig und deshalb zu unterlassen!" Das fordern zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen in einem gemeinsamen Positionspapier zur „Normung heilkundlicher Dienstleistungen“, das im Ausschuss Europäische Union der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. (GVG) entwickelt wurde. Der für das Thema zuständige EU-Ausschuss der GVG, in dem auch die Bundesärztekammer mitwirkt, befasst sich mit sozialpolitischen Entwicklungen auf europäischer Ebene und deren Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sozialpolitik. Europäische Normen für Gesundheitsdienstleistungen seien nicht kompatibel mit den nationalen Gesundheitssystemen, würden die individuelle Behandlung der Patienten bedrohen und in...
Kurzinformationen für... 21.10.2014

Dauerhaft starke Schmerzen – wann helfen Opioide?

Berlin, 22.10.2014 Opioide sind erprobte Medikamente, die seit vielen Jahren zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden. Sie hemmen gezielt die Schmerzübertragung, vor allem in Gehirn und Rückenmark. Werden Opioide korrekt eingesetzt, können Schmerzen gut gelindert und die Lebensqualität wieder erhöht werden.  Darüber informiert die aktuelle Ausgabe der Kurzinformationen für Patienten „Dauerhaft starke Schmerzen – wann helfen Opioide?“ Bei Krebsschmerzen sind Opioide ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Bei chronischen Schmerzen anderer Ursache herrscht oft Unsicherheit, ob Opioide hier helfen und wie sie einzunehmen sind. Zudem haben viele Patienten Vorbehalte und Bedenken beispielsweise in Bezug auf Abhängigkeit bzw. Suchtpotenzial. Die Patienteninformationen  werden vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer...
Berlin, 20.10.2014 „Wir sollten versuchen, in Westafrika so viel wie möglich zu helfen, damit Ebola erst gar nicht zu uns kommt.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk (20.10.2014). Die Grundprobleme der Krankheit seien die lange Inkubationszeit sowie die Symptomarmut. Dies mache die Diagnostik schwierig. Wichtig sei vor allem, dass sich die Helfer vor Ort professionell verhalten. Notwendig seien hochprofessionelle Helfer, die wissen, was sie tun, so Montgomery. Die Bundesärztekammer und weitere ärztliche Spitzenverbände hatten am vergangenen Freitag erneut zu mehr Unterstützung im Kampf gegen Ebola aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigten, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren, hieß es...
Berlin, 17.10.2014 Die unterzeichnenden ärztlichen Spitzenverbände haben am 16. Oktober 2014 auf Einladung der Bundesärztekammer Maßnahmen im Kampf gegen Ebola beraten. Gemeinsam haben sie zu einer internationalen Kraftanstrengung zur Eindämmung der Epidemie in Westafrika aufgerufen. Die Erfahrungen aus den betroffenen Gebieten zeigen, dass der Mangel an fachkundigen Helfern, an Materialien aber auch eine unzureichende Vorbereitung und Ausbildung der Helfer die Seuchenbekämpfung vor Ort erschweren. Im Kampf gegen Ebola sind deshalb kurz-, mittel- und langfristig wirksame Interventionen notwendig. Die ärztlichen Spitzenverbände bitten Ärztinnen und Ärzte mit einschlägigen Ausbildungs- und Erfahrungskompetenzen und guten Englischkenntnissen um Unterstützung bei der Ebola-Bekämpfung vor Ort. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind aufgerufen, hierfür Kontakt mit dem Deutschen Roten Kreuz oder anderen...
Berlin, 15.10.2014 Die Gesundheitssysteme Deutschlands und Chinas können durch einen verstetigten Informationsaustausch über gesundheitspolitische Fragen profitieren. Darauf verwies die chinesische Gesundheitsministerin, Dr. Li Bin, bei einem Besuch der Bundesärztekammer in Berlin. Gemeinsam mit Experten aus ihrem Ministerium informierte sich die Politikerin über die Strukturen des deutschen Gesundheitswesens. Ihr besonderes Interesse galt dabei dem System der ärztlichen Selbstverwaltung. Das Treffen fand im Rahmen der Deutsch-Chinesischen Regierungskonsultationen sowie des 1. Deutsch-Chinesischen Gesundheitsdialogs statt. Nach Einführung in das Thema durch den Ehrenpräsidenten der Bundesärztekammer und Schatzmeister der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Medizin (DCGM), Prof. Dr. med. Karsten Vilmar, informierte die Bundesärztekammer über die Aufgaben der Ärztekammern, insbesondere im Verhältnis zu Staat und Politik...
Montgomery im Interview ... 13.10.2014

„Wir brauchen eine Gemeinschaftsaktion gegen Ebola“

Berlin, 14.10.2014 Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat im Kampf gegen Ebola zu einer internationalen Kraftanstrengung aufgerufen. „ Es bedarf einer großen Gemeinschaftsaktion von WHO, Nationalstaaten und Hilfsorganisationen, um diesen Krankheitsausbruch unter Kontrolle zu bekommen“, sagt er in einem Interview in der kommenden Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes (DÄ, Heft 42/2014). Der BÄK-Präsident verweist in diesem Zusammenhang auf eine Resolution des Weltärztebundes, in der die nationalen Regierungen zu einem  entschlossenen und international  koordinierten Handeln bei der Ebola-Bekämpfung aufgefordert werden.Zunächst müsse man die Ausbreitung der Epidemie eindämmen. Dann müssten die weitgehend aufgelösten Strukturen in den Gesundheitssystemen der betroffenen westafrikanischen Länder wieder aufgebaut werden. Langfristig seien wirksame Strategien zur Entwicklung von...
Berlin, 10.10.2014 Mit der geplanten Krankenhausreform will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) weitere Punkte auf seiner großkoalitionären To-Do-Liste abhaken. Während die Beratungen der für die Gesetzesinitiative zuständigen Bund-Länder Arbeitsgruppe laufen, formulieren zahlreiche Akteure aus dem Gesundheitswesen ihre Forderungen an die Reform. BÄKground, der Informationsdienst der Bundesärztekammer, berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die Probleme der Krankenhäuser und die Anliegen von Beschäftigten und Klinikträger.Ebenfalls auf der politischen Agenda steht ein mögliches Verbot der organisierten Sterbehilfe in Deutschland.  BÄKground informiert über die verschiedenen Vorschläge für eine Neuregelung und den Stand der politischen Diskussion. Als Eingriff in den Kernbereich des Grundgesetzes bewertet der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio die Pläne der Bundesregierung für eine gesetzliche...