News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin, 11.02.2015 Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts1 führt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) seit Anfang dieses Jahres ein Projekt zur systematischen Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern durch.Laut WHO sind etwa zehn Prozent der Krankenhausaufnahmen auf Nebenwirkungen zurückzuführen. In Deutschland beruhen nach Daten aus dem Netzwerk der regionalen Pharmakovigilanzzentren über drei Prozent der stationären Aufnahmen in internistische Abteilungen auf unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Insgesamt 0,6 % der Aufnahmen sind dabei auf vermeidbare Ereignisse zurückzuführen. In dem AkdÄ-Projekt sind Ärzte aufgerufen, Medikationsfehler und daraus resultierende unerwünschte Wirkungen zusätzlich innerhalb des bereits existierenden Spontanmelde-systems zu berichten. Aus der systematischen Analyse dieser Meldungen sollen Ansätze zur Vermeidung von...
Berlin, 03.02.2015 „Wenn jemand wirklich krank ist und Hilfe braucht, dann kann er das nicht mit Google oder einer App lösen. Dann geht er zum Arzt.“ Das sagte Dr. Franz Bartmann, Vorsitzender des Telematik-Ausschusses der Bundesärztekammer, in einem Beitrag über Medizin-Apps in den Kieler Nachrichten (03.02.). Das Internet könne weder die jahrelange ärztliche Ausbildung und Erfahrung, noch eine individuelle Beratung ersetzen, so Bartmann. Daher teile er auch nicht die Sorge, dass Ärzte durch solche Angebote überflüssig würden. Den Trend zur lückenlosen Selbstvermessung sieht Bartmann kritisch: „Ich halte es für denkbar, dass Einzelne durch diese ständige Selbstkontrolle hypochondrische Züge annehmen. Wenn sie ängstlich alle Parameter beobachten, machen sie sich schnell Sorgen.“ Sinnvoller sei ein kontinuierliches Monitoring bei chronischen Krankheiten. Mit Hilfe entsprechender Apps könnten Daten schneller an den...