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Berlin - Bezahlbare Impfstoffe, eine effektive Koordination der Hilfseinsätze sowie Maßnahmen zur Eindämmung von Epidemien, das fordert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, von einem globalen Seuchenschutzprogramm. Außerdem appelliert er an die Teilnehmer des G7-Gipfels auf Schloss Elmau, eine schnelle medizinische Eingreiftruppe für den globalen Einsatz einzurichten. Um Antibiotika-Resistenzen einzudämmen, sei vor allem ein Verbot dieser Medikamente in der Tiermast notwendig, so Montgomery.
Antibiotika 04.06.2015

Keime kennen keine Grenzen

Berlin – Zu den Beratungen der G7 über die internationale Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen erklärt der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery: „Keime kennen keine Grenzen. Deshalb ist es gut, dass die führenden Wirtschaftsnationen gemeinsam gegen die Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen vorgehen wollen. Nur wenn wir jetzt handeln, können wir eine drohende Antibiotika-Krise verhindern. Mit der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie wurden wichtige Schritte zur Eindämmung von behandlungsassoziierten Infektionen und Antibiotika-Resistenzen im human- und veterinärmedizinischen Bereich eingeleitet. Nun müssen weitere  Maßnahmen folgen. So sind in den letzten Jahren nur wenige neue Antibiotika auf den Markt gekommen. Gerade vor diesem Hintergrund ist besonders bedenklich, dass in der Tiermast in Deutschland mehr als doppelt so viele Antibiotika eingesetzt werden wie in der...