News-Archiv

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Transplantationsregister ... 29.01.2016

BÄK begrüßt Referentenentwurf des BMG

Berlin - Die Bundesärztekammer hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Errichtung eines Transplantationsregisters uneingeschränkt begrüßt. Mit dem Gesetz würden nunmehr die rechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung und den Betrieb eines bundesweiten Transplantationsregisters geschaffen werden, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme zu dem Entwurf, den die BÄK an die Bundesregierung übermittelt hat. Mitte Dezember 2015 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Referentenentwurf vorgelegt. Ziel des Gesetzes ist die Errichtung eines bundesweiten Transplantationsregisters, in dem die transplantationsmedizinischen Daten zusammengeführt werden. Mit dem Register sollen wesentliche Erkenntnisse gewonnen werden, die zu einer Verbesserung und Weiterentwicklung der transplantationsmedizinischen Versorgung und zur Erhöhung der Transparenz führen. Die Bundesärztekammer erwartet, dass das...
­Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat sich mit Nachdruck an den Innenminister und den Justizminister Ägyptens, Magdy Abdel Ghaffar und Ahmed El-Zend, gewandt, um auf die Lage des in Deutschland tätigen Arztes Dr. Ahmed Mohamed Said aufmerksam zu machen. Der Menschenrechtsaktivist Said ist bei einer friedlichen Gedenkveranstaltung am 16. November 2015 in Kairo verhaftet und zu einer zweijähren Haft verurteilt worden. Said hat Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Heute soll es zu einer Anhörung kommen. Nach Angaben seiner Familie wurde Dr. Said, der in Frankfurt als Chirurg tätig ist, gefoltert und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Die Vorwürfe, wie z. B. der Verstoß gegen das Versammlungsverbot, die ihm und vier weiteren Angeklagten (Mustafa Ibrahim Mohamed Ahmed, Karim Khaled Fathy, Mohamed Abdel-Hamin und Gamila Serzel-Dain) angelastet werden, verstoßen...
„Der Deutsche Ärztetag hat der Bundesärztekammer auf beeindruckende Weise den Rücken gestärkt. Das war ein klarer Vertrauensbeweis für den Vorstand der Bundesärztekammer und die Verhandlungsführer der BÄK, die sich seit Jahren für eine neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) einsetzen.“ So kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery den Ausgang des heutigen außerordentlichen Deutschen Ärztetages in Berlin. Die Delegierten hatten den Leitantrag des Bundesärztekammer-Vorstandes mit großer Mehrheit angenommen. Gleichzeitig überwiesen sie Anträge, deren Umsetzung eine Unterbrechung der laufenden Verhandlungen mit PKV und Beihilfe für eine neue GOÄ zur Folge gehabt hätten, an den zuständigen Ausschuss der BÄK. Die Delegierten forderten die Bundesregierung auf, die GOÄ entsprechend dem zwischen BÄK, Verband der Privaten Krankenversicherung und Beihilfe ausgehandelten Kompromissvorschlag zum...
Berlin - Am kommenden Samstag findet der Sonderärztetag zur Novellierung der Amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in Berlin statt. Das Deutsche Ärzteblatt hat den Vorsitzenden des GOÄ-Ausschusses der Bundesärztekammer, Dr. Theodor Windhorst, gefragt, was er vom außerordentlichen Ärztetag erwartet.
Berlin - „Wir brauchen eine neue Gebührenordnung, die Rechtssicherheit schafft und die kontinuierlich auf dem Stand des medizinischen Fortschritts und der Kostenentwicklung gehalten werden kann “, erklärte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, auf dem Neujahrsempfang der Ärzteschaft in Berlin. Von dem außerordentlichen Deutschen Ärztetag, der am kommenden Samstag über die Novelle der Gebührenordnung für Ärzte berät, erhofft er sich klare Beschlüsse. Er ist optimistisch, dass in diesem Jahr noch eine neue Gebührenordnung für Ärzte verabschiedet werde. Montgomery warnte die Politik davor, das Thema in den Bundestagswahlkampf hineinzuziehen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe rief die Ärzteschaft zur Einigkeit auf. Es wäre töricht, einen Zug kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof „durch Uneinigkeiten aus den Gleisen“ zu werfen. Die Reform sei „überfällig und kein Schauplatz für Sozialneiddebatten.“
Berlin - Ende November 2015 hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Referentenentwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vorgelegt. Damit sollen im Wesentlichen Regelungen der Verordnung für klinische Prüfungen (EU) Nr. 536/2014 auf nationaler Ebene durchgeführt werden. Grundsätzlich begrüßt die Bundesärztekammer (BÄK), dass die Grundzüge des gemeinsamen Positionspapiers des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen (AK Med EK) und der BÄK vom 21.11.2014 Eingang in den Referentenentwurf gefunden haben. „Es ist wichtig, dass das BMG die abgestimmte Positionierung der nach Landesrecht gebildeten Ethik-Kommission in Deutschland aufgegriffen hat. Diese Positionen sind die Basis für die Fortführung der etablierten und bewährten Strukturen unter den neuen Rahmenbedingungen. Ohne Frage zählt das Zwei-Säulen-Modell, also die parallele und gleichberechtigte...
Berlin – Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) führt seit Anfang 2015 ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Projekt (Förderkennzeichen: GE 2014 0106) zur Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern durch. Mit dem Projekt wird u. a. untersucht, ob die systematische Analyse von Medikationsfehlern zu einer verbesserten Sicherheit der Patienten beitragen kann. In Deutschland sind etwa drei Prozent der notfallmäßigen stationären Aufnahmen in internistische Abteilungen auf Nebenwirkungen zurückzuführen. Insgesamt etwa 0,6 % aller internistischen Notaufnahmen werden als vermeidbare Medikationsfehler eingeschätzt. Geänderte europäische Regularien sehen vor, dass auch medikationsfehlerbedingte Nebenwirkungen in den nationalen Pharmakovigilanzsystemen dokumentiert werden sollen. Die AkdÄ führt daher ein Pilotprojekt zur Erfassung und Bewertung von Medikationsfehlern durch. In dem...
Berlin - „Die Ärzteschaft begrüßt ausdrücklich wirksame Aufklärungsmaßnahmen über die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums.“ Das erklärte San.-Rat. Dr. Josef Mischo, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer, zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Richtlinie über Tabakerzeugnisse und verwandte Erzeugnisse (18/7218). Der Entwurf wird heute in erster Lesung im Bundestag beraten. Mit ihm soll der Weg geebnet werden für Schockbilder und größere Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen. Damit soll die europäische Tabakprodukt-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. „Noch immer tötet Tabakkonsum viel zu viele Menschen. Es muss alles unternommen werden, um jeden über die lebensgefährlichen Risiken zu informieren.“ Nach jüngsten Berechnungen sterben in Deutschland jährlich etwa 121 000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Rund 80 Prozent aller Lungenkrebstodesfälle...
Wann ist weniger mehr, welche Therapie ist wirklich wichtig und wie können Patienten bei der Auswahl geeigneter Behandlungswege besser eingebunden werden? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Haus- und Fachärzte am 9. Januar 2016 auf der Veranstaltung „Akademien der Bundesärztekammer im Dialog“ befasst. „Im Kern geht es darum, wie wir kluge Entscheidungsstrategien entwickeln können, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern“, sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery zur Eröffnung der Veranstaltung. „Und das wollen wir interdisziplinär, kollegial und sektorenübergreifend machen.“ Bei der Veranstaltung der Bundesärztekammer (BÄK) beschäftigten sich die Teilnehmer mit den Themen Multimorbidität und Polypharmazie sowie mit der von Fachgesellschaften ins Leben gerufene Initiative „Klug entscheiden“. Dr. Max Kaplan, Vize-Präsident der Bundesärztekammer, wies darauf hin,...
Berlin - „Folgen Sie dem bayerischen Beispiel und stocken Sie angesichts der Flüchtlingszahlen das Personal in den Gesundheitsämtern auf“, appelliert Dr. Max Kaplan, Vizepräsident der Bundesärztekammer und Präsident der Bayerischen Ärztekammer, an die Verantwortlichen in den Bundesländern. Die Bundesärztekammer begrüße die Initiative der bayerischen Gesundheitsministerin ausdrücklich, neue Arztstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu schaffen. Der ÖGD sei für Nicht-Krisenzeiten ausgerichtet und habe nicht genug Ressourcen für eine reibungslose Flüchtlingsversorgung. „Der Öffentliche Gesundheitsdienst kann diese Aufgabe nur zufriedenstellend lösen, wenn er über ausreichend personelle Reserven verfügt.“ Nur dann könnten alle Flüchtlinge schnell untersucht und geimpft werden. Der ÖGD werde regelmäßig von der Politik für seine Verdienste um Gesundheitsschutz, Prävention und Gesundheitsmanagement gelobt. Ihm werden...