News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Psychische und psychosomatische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, somatoforme Störungen, Alkoholund Medikamentenabhängigkeit zählen zu den häufigsten, aber hinsichtlich ihrer individuellen und gesellschaftlichen Bedeutung zumeist unterschätzten Erkrankungen. Sie werden immer mehr zu einer Herausforderung für die Gesundheitsversorgung. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist jedes Jahr von ihnen betroffen – unabhängig von Alter oder sozialem Status. Dabei verursachen psychische Erkrankungen immenses menschliches Leid und auch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Darauf verwiesen heute Referenten und Abgeordnete des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt. In einer Entschließung forderte das Ärzteparlament den Gesetzgeber sowie die Institutionen der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen auf, sich stärker für die besonderen Bedürfnisse und Interessen von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen...
Erfurt - Mit einem sechzig Sekunden langen Applaus hat der 121. Deutsche Ärztetag seine Solidarität mit den Mitarbeitern in den Pflegeberufen bekundet. „Die Mitarbeiter in der Pflege sind unsere wichtigsten Partner im Gesundheitssystem. Und sie haben die selben Probleme wie wir: zu viel Arbeit, zu wenige Kollegen, zu wenig Anerkennung. Das wollen wir ändern“, sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer. Das Ärzteparlament beteiligte sich mit dem Applaus an der Aktion „1min.care“, die der Pflege die ihr gebührende gesellschaftliche Aufmerksamkeit geben soll.  Ziel ist es, mindestens 24 Stunden Applaus in einer Videodokumentation zu sammeln. Die Solidaritätsbekundung der Ärzteschaft wurde auf Video aufgezeichnet und auf dem Youtube-Kanal der Pflege-Initiative veröffentlicht. Zu 1min.care geht es hier: https://1min.care/
121. Deutscher Ärztetag ... 08.05.2018

121. Deutscher Ärztetag in Erfurt eröffnet

Erfurt - Mit Kritik in der Sache, aber auch mit einem klaren Bekenntnis zur konstruktiven Zusammenarbeit mit der Politik, hat heute Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery den 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt eröffnet. Montgomery betonte die Bereitschaft der Ärzteschaft, bei den anstehenden Reformen Verantwortung zu übernehmen und reklamierte eine Beteiligung der Ärzteschaft an den vorgesehenen Expertenkommissionen zur Sektorenübergreifenden Versorgung sowie zu Gebührenordnungsfragen. „Wir brauchen hier die Expertise derjenigen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Gemeinsam mit der Politik können wir viel bewegen“, sagte Montgomery in seiner Eröffnungsrede vor rund 1.000 Delegierten und Gästen des Ärztetages. Der Bundesärztekammer-Präsident begrüßte die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Personalsituation in der Pflege, insbesondere die vorgesehene Refinanzierung von...
Erfurt - Wie zufrieden sind junge Ärztinnen und Ärzte mit ihrem Beruf? Und welche Verbesserungen wünschen sie sich? Darum ging es bei der Dialogveranstaltung „Berufszufriedenheit junger Ärztinnen und Ärzte“ im Vorfeld des 121. Deutschen Ärztetags in Erfurt. Das Dialogforum der Bundesärztekammer und der Landesärztekammern fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Im Mittelpunkt standen die beruflichen Erfahrungen und Erwartungen der jungen Ärztegeneration. Im Video von der Veranstaltung erläutern junge Ärztinnen und Ärzte eindrucksvoll, wie diese aussehen und an welchen Stellen dringend nachgebessert werden muss. Außerdem im Video-Interview: Dr. Ellen Lunderhausen, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen und Moderatorin des Dialogforums.
121. Deutscher Ärztetag... 04.05.2018

Für eine Woche wird Gesundheitspolitik in Erfurt gemacht

Berlin - Am 8. Mai 2018 beginnt der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt. Zu diesem Anlass kommen 250 ärztliche Abgeordnete aus ganz Deutschland für vier Tage in die Thüringische Landeshauptstadt, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag in der Multifunktionsarena "Steigerwaldstadion", unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Erfurt, Andreas Bausewein. Einen Schwerpunkt der Beratungen bilden die ersten gesetzgeberischen Initiativen der neuen Bundesregierung sowie weitere im Koalitionsvertrag von Union und SPD angekündigte gesundheitspolitische Maßnahmen. Daneben wird der Ärztetag weitere Fragen der gesundheitlichen Versorgung in den Blick nehmen. Dazu zählen die Möglichkeiten und Grenzen ausschließlicher...
Riga - Mit dem Verweis auf die ärztliche Pflicht, Leben zu bewahren und der Menschheit zu dienen, hat der Weltärztebund (World Medical Association, WMA) auf seiner Sitzung in Riga nachdrücklich ein Verbot von Atomwaffen gefordert.In der  Resolution verweist der Weltärztebund auf die Ankündigung verschiedener Staaten, ihre atomaren Arsenale bewahren und modernisieren zu wollen sowie auf das Fehlen von Fortschritten beim Abbau von Atomwaffenbeständen. “Die Gefahr eines Einsatzes dieser Waffen wird so immer größer”, warnte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Mit der Unterstützung des Vertrages zum Verbot von Atomwaffen sieht sich der Weltärztebund im Einklang mit anderen Organisationen, wie dem Roten Kreuz oder dem Roten Halbmond, der Internationalen Ärzte für die Verhütung eines Atomkrieges, der Internationalen Kampagne zur Vernichtung von Atomwaffen und der Mehrheit der Mitgliedstaaten...