News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin - „Der Entwurf ist eine gute Nachricht für die Menschen auf den Wartelisten. Es ist höchste Zeit, dass der Gesetzgeber endlich die strukturellen Hürden beseitigt, die für die niedrigen Organspendezahlen verantwortlich sind.“ So kommentiert Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), den Entwurf für eine Organspendereform, den das Bundesministerium für Gesundheit vorgelegt hat. „Bisher blieben die Krankenhäuser häufig auf den Entnahmekosten sitzen. Daher ist es besonders wichtig, dass die Organentnahme in Zukunft ausreichend finanziert werden soll“, betonte Montgomery. Mit den neuen Vergütungsregeln greife der Gesetzgeber eine zentrale Forderung der Ärzteschaft auf. Ähnlich bewertet Montgomery die geplante Stärkung der Transplantationsbeauftragten. „Wir begrüßen die bundeseinheitliche Freistellungsregelung. Sie kann Transplantationsbeauftragten dabei helfen, sich voll auf ihre...
Resolution des Vorstandes der... 24.08.2018

Retter und Helfer vor Gewalt schützen

Berlin - Der Vorstand der Bundesärztekammer hat in seiner Sitzung am 23.08.2018 der Opfer des Angriffs auf eine Arztpraxis in Offenburg gedacht. Der Bundesärztekammer-Vorstand verurteilt die abscheuliche Tat scharf, bei der ein Arzt getötet und eine Praxismitarbeiterin verletzte wurde, und fordert in einer Resolution mehr Schutz für Ärzte und Angehörige anderer Gesundheitsberufe: „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt. Die Bluttat von Offenburg ist der vorläufige traurige Höhepunkt einer Reihe von Angriffen auf Ärzte und Angehörige anderer Gesundheitsberufe in den letzten Monaten und Jahren - sei es in Praxen, bei Hausbesuchen, bei Rettungseinsätzen oder in den Notfallambulanzen. Der Vorstand der Bundesärztekammer fordert: Der Gewalt gegen Ärzte ist vorzubeugen. Gewaltprävention...
Berlin - Die Bundesärztekammer sieht  in dem Referentenentwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) viele gute Ansätze aber auch einige No-Gos. Auch werden aus Sicht der BÄK manche wichtige Zukunftsthemen nicht angepackt. Unter dem Strich überwiegen aber die aus Sicht der Ärzteschaft positiven Vorhaben, wie aus der heute vorgelegten schriftlichen Stellungnahme der Bundesärztekammer zu dem Entwurf hervorgeht. Viele Neuregelungen tragen aus Sicht der Bundesärztekammer zu einer bedarfsgerechten und zukunftsorientierten Weiterentwicklung des Gesundheitssystems und der Patientenversorgung bei. Insbesondere für die konsequente Umsetzung des von der Ärzteschaft geforderten Konzepts zur sektorenübergreifenden Akut- und Notfallversorgung würden wesentliche Weichen gestellt. So hebt die BÄK in ihrer Stellungnahme positiv hervor, dass die bisherigen Terminservicestellen zu einer neuen Servicestelle mit erweiterten...
Berlin - „Licht und Schatten“ sieht Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), in dem Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG). „Die Frage, ob das ein gutes oder schlechtes Gesetz ist, wird in der Umsetzung zu beantworten sein“, sagte Montgomery in einem gemeinsamen Interview mit dem Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Gassen, im Deutschen Ärzteblatt (Heft 33-34 / 2018) . Problematisch schätze er die Regelungen zu den Mindestsprechstunden und den offenen Sprechstunden ein. Dagegen sei die geplante einheitliche telefonische Anlaufstelle für Notfälle über die Telefonnummer 116117, kombiniert mit der 112 ein vernünftiger Ansatz. Insgesamt sei die Novelle in weiten Bereichen viel besser als gemeinhin bewertet werde. Die Politik müsse sich aber gegen die Lobby der Krankenkassen durchsetzen, forderte der Bundesärztekammerpräsident. Sonst sei das...