News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin - Die Bundesärztekammer hat ihren Internetauftritt zum Thema „Ärztliches Peer Review“ überarbeitet und neu strukturiert. Ärztinnen und Ärzte haben die Möglichkeit, sich anhand einer thematischen Übersicht über angebotene Ärztliche Peer Reviews zu informieren. Sie können gezielt nach Angeboten mit Beteiligung der Landesärztekammern suchen sowie bundesweite Informationsangebote weiterer Anbieter abfragen. Neben allgemeinen fachlichen Erläuterungen zum Verfahren und der Vorstellung des Curriculums Ärztliches Peer Review sowie des Leitfadens Ärztliches Peer Review beinhaltet das neue Informationsangebot auch aktuelle Hinweise auf die jeweiligen Schulungsangebote der Landesärztekammern sowie der weiteren Anbieter.  Welche Ärztlichen Peer Reviews gibt es?
Berlin – „Es ist gut, dass die Bundesregierung wichtige Kritikpunkte der Ärzteschaft an dem bisherigen Entwurf für eine Reform der Ausbildung für Psychologische Psychotherapeuten aufgegriffen hat. Nach wie vor müssen aber zentrale Punkte des Gesetzes nachgebessert oder neugefasst werden.“ Das sagte Dr. Heidrun Gitter, Beauftragte des Vorstandes der Bundesärztekammer (BÄK) für die ärztliche Psychotherapie, vor der öffentlichen Anhörung des Gesetzentwurfs im Bundestags-Gesundheitsausschuss an diesem Mittwoch in Berlin. Positiv hob Gitter hervor, dass der ursprünglich geplante Modellstudiengang aufgegeben wurde, der Nicht-Ärzte zur Verschreibung von Psychopharmaka ermächtigt hätte. Ebenfalls im Sinne der Patientensicherheit sei, dass auch zukünftig die somatische Abklärung vor Beginn einer Psychotherapie durch Ärzte gewährleistet sein soll. Gleichwohl kritisierte Gitter, dass sich der Gesetzentwurf nicht auf eine Lösung...
Berlin – „Nicht einmal ein Jahr nachdem der Deutsche Ärztetag im Jahr 2018 den Weg für die ausschließliche Fernbehandlung geebnet hat, ist die Umsetzung in den Ländern auf einem guten Weg. Mittlerweile haben fast alle Ärztekammern entsprechende berufsrechtliche Neuregelungen eingeleitet. Nun kommt es darauf an, Ärztinnen und Ärzte umfassend über die neuen Möglichkeiten zu informieren.“ Darauf verwies Dr. Josef Mischo, Vorsitzender des Berufsordnungsausschusses der Bundesärztekammer, anlässlich der Veröffentlichung von Hinweisen und Erläuterungen der Bundesärztekammer zur ausschließlichen Fernbehandlung sowie eines Fragen-Antwortenkataloges. Die Informationsmaterialien wurden unter Leitung Mischos von der Arbeitsgruppe „Fernbehandlung“ der Bundesärztekammer erarbeitet und vom Vorstand verabschiedet. Mischo stellte klar, dass alle beruflichen Rechte und Pflichten von Ärztinnen und Ärzten  auch im Rahmen einer...
Berlin - Ende Mai tritt in Münster der 122. Deutsche Ärztetag zusammen. Dabei dürfte die Wahl des neuen Präsidentender Bundesärztekammer (BÄK) in der Öffentlichkeit die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie ist für den dritten Sitzungstag angesetzt. Fest steht, dass es ein neues Gesicht an der Spitze der Bundesärztekammer geben wird, denn Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery wird nach zwei Wahlperioden nicht erneut kandidieren. Im Interview mit BÄKground blickt er zurück auf seine acht Jahre als BÄK-Präsident, aber auch nach vorn auf die kommenden Herausforderungen (S. 6). So spannend eine Präsidentenwahl auch ist, sie sollte nicht ablenken von anderen wichtigen politischen Themen, die in Münster auf dem Programm stehen – gerade weil es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Ärztinnen und Ärzten nicht immer leicht macht (S. 3). Er versucht nur allzu oft, tatsächliche oder auch nur gefühlte Probleme in der gesundheitlichen Versorgung mit staatlichem Dirigismus zu lösen. Das ist deshalb bedauerlich, weil so die richtigen und wichtigen Vorhaben unterzugehen drohen, für die Spahn ebenfalls die Verantwortung trägt. Wenn es etwas gibt, was selbst Spahns schärfste Kritiker ihm nicht vorwerfen können, dann ist es Untätigkeit. Und so beschäftigen sich auch zahlreiche Artikel dieser Ausgabe des BÄKground mit Initiativen aus seinem Hause – den begrüßenswerten wie den umstrittenen. Begrüßenswert, das sind sicherlich die Debatten zu so wichtigen Themen wie die Widerspruchslösung bei der Organspende (S. 12) oder den Umgang mit vorgeburtlichen Gentests (S. 14). Kritik hagelt es dagegen für die Reform der Psychotherapeutenausbildung (S. 7). Auch diese Themen dürften auf dem 122. Deutschen Ärztetag intensiv beraten werden. BÄKground Mai 2019 [PDF] ...
Berlin - Statement von Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery zur geplanten Impfpflicht für Masern von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Es ist eine gute Nachricht, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine Impfpflicht für Masern plant. Bei hohen Durchimpfungsraten ist es möglich, einzelne Krankheitserreger regional und sogar weltweit zu eliminieren. Leider ist diese Botschaft noch immer nicht bei allen Impfgegnern angekommen. Diese Menschen gefährden nicht nur sich selbst und ihre Kinder, sie schaden auch der Gesellschaft als Ganzes. Das muss ein Ende haben. Der Vorstoß des Bundesgesundheitsministers für eine Masernimpfpflicht ist deshalb ein wichtiger Schritt zur richtigen Zeit."