News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin - Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat gefordert, illegale Partys konsequent zu unterbinden und Verstöße gegen Infektionsschutzmaßnahmen zu ahnden. „Jeder trägt die Verantwortung dafür, einen erneuten Lockdown der Wirtschaft, Schulschließungen und andere Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens zu verhindern“, sagte Reinhardt im Interview mit der Passauer Neuen Presse (07.10.2020). Die Infektionsdynamik vom Frühjahr sei zwar noch längst nicht erreicht. Dennoch müssten die steigenden Infektionszahlen sehr ernst genommen werden. „Wenn wir Infektionscluster konsequent isolieren und Infektionsketten schnell unterbrechen, bleibt die Situation unter Kontrolle“, so Reinhardt. Reinhardt zufolge sollte jeder das eigene Verhalten kritisch hinterfragen: „Wenn wir an den richtigen Stellen Verzicht üben, bleiben uns sehr wahrscheinlich die wirklich schmerzhaften Einschränkungen erspart.“ ...
Gemeinsame Pressemitteilung ... 07.10.2020

Verbände aller Heilberufe unterstützen Corona-Warn-App

Berlin - Um eine Infektion mit dem Corona-Virus soweit wie möglich zu vermeiden, gilt die AHA-Regel – Abstand halten, Hygieneregeln und Alltagsmasken. Zusätzlich kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung dazu beitragen, Infektionsketten schneller zu erkennen und zu unterbrechen. Die Verbände und Bundeskörperschaften der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker ermutigen deshalb alle Bundesbürger mit einem kompatiblen Smartphone, diese kostenlose App zu nutzen. „Die App kann wertvolle Hinweise auf ein erhöhtes Infektionsrisiko liefern. Klar ist aber auch: Die Diagnose Covid-19 kann nur ein Arzt stellen“, sagt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Bislang wurde die Corona-Warn-App rund 18 Millionen Mal heruntergeladen. „Mit der App wurde rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit eine wirksame Technologie zur Pandemie-Prävention geschaffen. Jetzt kommt es darauf an, dass die App...
Berlin - Die Bundesärztekammer unterstützt grundsätzlich das Vorhaben des Gesetzgebers, die bereits geltende Coronavirus-Testverordnung weiterzuentwickeln. Dem Referentenentwurf zufolge sollen Beschäftigte, Bewohner und Besucher von beispielsweise Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheime sowie von Asylbewerber- oder Obdachlosenunterkünften künftig leichter auf eine Coronavirus-Infektion getestet werden können – selbst wenn noch keine Symptome für eine Infektion vorliegen. Aus Sicht der BÄK ist das ein wichtiger Schritt, um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen. Antigen-Schnelltests können dazu beitragen, Risikogruppen besser vor einer Ansteckung zu schützen. Infektionsausbrüche vor allem in pflegerischen und medizinischen Einrichtungen sowie bestimmten Unterkünften könnten so leichter verhindert und Gegenmaßnahmen schneller ergriffen werden, betont die Bundesärztekammer in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf. ...