News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat sich zuversichtlich gezeigt, dass in Deutschland jedes Jahr regelhaft gegen Corona geimpft werden könne. „Ich glaube schon, dass man das stemmen kann. Wir haben jedes Jahr 20 Millionen Influenza-Impfungen in den Herbstmonaten, die relativ ruhig neben dem normalen Betrieb laufen“, so der BÄK-Präsident. Allerdings sollten die Sommermonate genutzt werden, um die entsprechenden organisatorischen Vorbereitungen dafür zu treffen. Die Ärzteschaft stehe bereit, sich mit ihrer Expertise und Erfahrung einzubringen.
„Rauchen schadet der Gesundheit. Das ist hinlänglich bekannt – auch den meisten Raucherinnen und Rauchern. Häufig ist aber der Suchtdruck größer als der Wille und die Kraft, den Rauchstopp aktiv anzugehen. Professionelle Hilfe von Ärztinnen und Ärzten kann in solchen Fällen den Schritt in ein rauchfreies Leben erleichtern.“ Das betont Erik Bodendieck, Vorsitzender des Ausschusses „Sucht und Drogen“ der Bundesärztekammer anlässlich des heutigen Weltnichtrauchertags, der in diesem Jahr unter dem Motto „Commit to Quit“ (Sag ja zum Rauchverzicht) steht.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat in einer Reaktion auf die Ergebnisse des Impfgipfels betont, dass die Datenlage zu Risiken und Nutzen einer möglichen Corona-Impfung bei Kindern und Jugendlichen derzeit noch unzureichend sei. Man könne deshalb noch keine Empfehlung abgeben, sagte Reinhardt der Rheinischen Post (28.05.2021). Es sei deshalb richtig, dass die Ständige Impfkommission mit Bedacht analysiert, wie groß die Gefährdung der Kinder durch Sars-Cov-2 tatsächlich ist.
Die Bundesärztekammer unterstützt grundsätzlich die geplanten Änderungen der Coronavirus-Impfverordnung. Insbesondere den geplanten Einbezug von Betriebsärztinnen und -ärzten sowie rein privatärztlich tätiger Arztpraxen begrüßt sie ausdrücklich. Das könne dazu beitragen, das Impftempo in den nächsten Wochen massiv zu erhöhen, betont die BÄK in ihrer Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung).
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat drei Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht. Die Texte informieren leicht verständlich über das Krankheitsbild und die empfohlenen Behandlungsmöglichkeiten. Außerdem erfahren Betroffene und deren Angehörige, wo sie Hilfe finden und wie sie mit der Krankheit umgehen können. Die Infoblätter beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Ärzte, Pflegekräfte und andere Fachleute können die überarbeiteten Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken und an Interessierte weitergeben.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält die Aufhebung der Impfpriorisierung grundsätzlich für richtig – vorausgesetzt, es gebe genügend Impfstoff für die Praxen. „Das ist im Moment aber noch nicht der Fall", betonte er gegenüber der Rheinischen Post (20.05.2021). „Einige Bundesländer haben die Impfreihenfolge dennoch freigegeben. Und so würden viele niedergelassene Kolleginnen und Kollegen förmlich überrannt. Wenn dann nicht alle Impfwilligen unmittelbar zum Zuge kommen, führe das natürlich zu Frust, der leider auch beim Praxispersonal abgeladen werde. „Das geht so nicht. Das ist belastend und behindert den Praxisbetrieb enorm", so Reinhardt.
Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit SARS-CoV-2 können sowohl in professioneller als auch in Eigenanwendung durch Laien dabei helfen, die COVID-19-Pandemie einzuschätzen und zu bewältigen. Zu dieser Einschätzung kommt die Arbeitsgruppe „Teststrategie“ des Ärztlichen Pandemierats der Bundes­ärzte­kammer (BÄK). In einem Statement betonen die Autoren allerdings auch, dass die Tests immer eine konkrete Betrachtung des jeweiligen Anwendungsfalles erfordern und nur als Teil eines Bündels von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen wirken können.
Berlin - Gemeinsame Erklärung von Bundesärztekammer, Wissenschaftlicher Beirat der Bundesärztekammer, Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V., Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Deutsche Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V., Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung e.V., Arbeitsgemeinschaft der Ärzte staatlicher und kommunaler Bluttransfusionsdienste e.V., Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V., Berufsverband Deutscher Transfusionsmediziner e.V., ARGE Plasmapherese e.V.: Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Zulassungskriterien zur Blutspende bei sexuellem Risikoverhalten betonen die Bundesärztekammer (BÄK), renommierte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften, Blutspendedienste und weitere mit Fragen der Hämotherapie befasste Organisationen, dass allein evidenzbasierte, wissenschaftliche Erkenntnisse und Daten Grundlage...
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält die Entscheidung von Bund und Ländern für richtig, Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen dort zu ermöglichen, wo die Inzidenz von 100 unterschritten wird. „Wir dürfen darauf vertrauen, dass mit der wachsenden Immunisierung der Bevölkerung die dritte Welle endgültig abebbt“, sagte er in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (08.05.2021). Mit Blick auf die fortschreitende Impfkampagne zeigte er sich optimistisch, dass Mitte oder Ende Juli eine Herdenimmunität erreicht werden könnte.
Der 124. Deutsche Ärztetag hat bei seinen Beratungen am 4. und 5. Mai 2021 eine Reihe von gesundheits-, sozial- und berufspolitischen Beschlüsse gefasst: Der 124. Deutsche Ärztetag hat den Deutschen Bundestag und das Europäische Parlament dazu aufgerufen, Impfstoffpatente unter fairer Vergütung des geistigen Eigentums der Patentinhaber zumindest temporär freizugeben. Der bisherige Verlauf der Pandemie sowie die Entwicklung besorgniserregender Virusvarianten in Bevölkerungen mit unvollständiger bzw. nachlassender Immunität habe gezeigt, wie wichtig es ist, weltweit und unabhängig von der Wirtschaftskraft eines Landes möglichst schnell eine möglichst hohe Impfrate zu erreichen, so die Abgeordneten des Ärztetages.