News-Archiv

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Flutkatastrophe 23.07.2021

Spendenaufruf

Heftige Überschwemmungen, eingestürzte Häuser, Vermisste und Tote – in vielen Regionen Deutschlands haben Unwetter große Zerstörung verursacht. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie viele weitere Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen setzen sich in diesen Tagen unter extrem schwierigen Bedingungen dafür ein, die medizinische Versorgung in den Katastrophengebieten zu sichern und Menschen in Not zu helfen.
Die Bundesärztekammer veröffentlicht vor dem Hintergrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben Hinweise zum ärztlichen Umgang mit Suizidalität und Todeswünschen.
Mit Blick auf den Beginn des neuen Schuljahres hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt den flächendeckenden Ausbau von Infektionsschutzmaßnahmen für Kitas und Schulen gefordert – basierend auf den bereits vorliegenden Hygienekonzepten. „Kinder und Jugendliche brauchen für eine gesunde Entwicklung einen geregelten Schulbetrieb“, betonte er gegenüber der Funke-Mediengruppe (23.07.2021).
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen in England als „sehr gewagt“ bezeichnet. „Ob der jetzige Zeitpunkt mit stark steigenden Infektionszahlen der richtige Moment dafür ist, halte ich für mehr als fragwürdig“ sagte er der Passauer Neuen Presse (22.07.2021). Man müsse aber auch sehen, dass die Zahl schwer erkrankter Patienten, gemessen an den Fällen von Ansteckungen, deutlich niedriger sei als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle.
In Anbetracht der wachsenden Impfmüdigkeit sieht Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), die Bundesregierung in der Pflicht. „Ich glaube, wir hätten noch eine Menge Potenzial im Hinblick auf Informationskampagnen, zum Beispiel vor den großen Nachrichtensendungen des öffentlich rechtlichen Fernsehens“, sagte er dem ARD-Magazin Brisant. Die Spots könnten auch über soziale Medien verbreitet werden. Wichtig sei es, die Informationen verständlich aufzubereiten, damit Menschen den Nutzen der Impfungen für sich selbst und die gesamte Gesellschaft verstehen könnten.
Eine intensivere Impfkampagne fordert Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK). «Ich vermisse den TV-Spot zum Impfen vor der Tagesschau. Und dann müssen wir direkt vor Ort informieren, und zwar genau da, wo die Impfbereitschaft bisher gering ist. Wir müssen auf die Menschen zugehen», sagte Reinhardt der «Rheinischen Post» (Dienstag). Man müsse nicht nur Sportvereine, sondern auch Kulturvereine und Glaubenseinrichtungen für die Impfkampagne mit ins Boot holen. «Statt zu verordnen, müssen wir vor Ort sein.»
Wien - Im Rahmen der 66. Konsultativtagung der deutschsprachigen Ärzteorganisationen am 2. und 3. Juli 2021 in Wien mit Vertretern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol und Luxemburg wurde folgendes Communiqué verabschiedet: Pandemien werden in kürzeren Abständen auftreten und sich in einer globalisierten Welt schneller denn je ausbreiten. Die Politik ist deshalb aufgefordert, aus der Corona-Pandemie die Lehre zu ziehen, umfängliche Pandemiepläne zu entwickeln und auch regelmäßig zu testen. Grundlage sollte eine sachliche Fehleranalyse in allen Ländern sein: Welche Strukturen haben sich bewährt, welche Maßnahmen waren erfolgreich und welche Defizite sind offensichtlich geworden? Diese Leitfragen sollten Grundlage für die Entwicklung von Pandemieplänen sein, wie auch für notwendige Langzeitstudien. Zudem muss die Verknüpfung von Impfdaten mit den Daten zu den COVID-Erkrankungen erfolgen, um Impfdurchbrüche...
Berlin - Mit Blick auf das Ende der Sommerferien erklärt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer: "Wo Impfstoffe und Impftermine verfügbar sind, ist Abwarten fahrlässig. Jeder Stich in den Oberarm schützt die eigene Gesundheit und bringt uns dem Ziel der Herdenimmunität näher. Wenn wir uns alle impfen lassen, helfen wir damit vor allem auch unseren Kindern, die die ganz großen Verlierer der Pandemie sind. Schon jetzt ist ersichtlich, wie gravierend die Folgen der bisherigen Schulschließungen für die junge Generation sind: Vermehrt auftretende Angststörungen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressionen, Suizidgedanken sowie eine verzögerte Sprachentwicklung und eine Zunahme von Verhaltensauffälligkeiten. Kinder und Jugendliche brauchen für eine gesunde Entwicklung einen geregelten Schulbetrieb mit sozialen Kontakten. Wir müssen deshalb jetzt, in den Sommerferien, alles dafür tun, um erneute...
Berlin - Weltweit leiden Millionen Menschen an den Folgen der Covid-19 Pandemie. Impfungen gelten als eine schnelle und effektive Methode, die Ausbreitung des Virus aufzuhalten und Menschenleben zu retten. Die aktuelle Pandemie hat nicht nur die Bedeutung von Impfungen aufgezeigt, sondern auch Gefahren des Impfnationalismus sowie Ungerechtigkeiten offengelegt, die beim Zugang zu Impfstoffen bestehen. Während viele wohlhabende Länder über die Mittel verfügen, um schnell bilaterale Verträge mit Pharmaunternehmen über vielversprechende Covid-19 Impfstoffkandidaten zu schließen, sind zahlreiche Entwicklungsländer aufgrund finanzieller Beschränkungen und geringeren Produktionsfähigkeiten benachteiligt. So stellt der Zugang zu Impfstoffen in vielen Teilen der Welt immer noch eine große Herausforderung dar. Hinzu kommt, dass auch in Ländern, in denen Impfstoffe verfügbar sind, Impfungen mitunter auf Skepsis und Misstrauen...