News-Archiv

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Beim Symposium „Ethik im ärztlichen Alltag“ diskutierten Vertreter von Ärzteschaft und Medizinethik über aktuelle Erwartungen und Perspektiven. „Die Ärzteschaft verfügt als einzige Berufsgruppe mit der ZEKO über ein eigenes gesellschaftsorientiertes und zugleich binnenorientiertes Sprachrohr. Der Fokus ihrer Beratungen liegt auf den wohlverstandenen Belangen der Ärzteschaft in ihrer Verantwortung für die Patienten und die Gesellschaft“, betonte der Vorsitzende der ZEKO, Prof. Dr. Jochen Taupitz, beim Symposium „Ethik im ärztlichen Alltag“ der Bundesärztekammer anlässlich des 25. Jahrestages der ZEKO-Konstituierung in Berlin.
Corona-Pandemie 08.10.2021

Impfquote darf keine Blackbox sein

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat die vom Robert Koch-Institut korrigierte Impfquote als gute Nachricht bewertet. Man sei der Herdenimmunität wahrscheinlich näher als dies bislang offiziell angegeben wurde. Doch „darf die Impfquote natürlich keine Blackbox sein“, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel (08.10.2021). Von der Impfquote hänge maßgeblich ab, ob und wann Einschränkungen des öffentlichen Lebens zurückfahren werden könnten.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt lehnt die Aufhebung aller Corona-Beschränkungen zu einem jetzt schon festgesetzten Datum ab. Er finde es aber „richtig, dass wir jetzt eine Debatte darüber führen, wann wir zur Normalität zurückkehren können. Wir dürfen uns als Gesellschaft nicht in einer Infektionsangstneurose einrichten“, sagte er in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (02.10.2021). Das hieße im Umkehrschluss aber nicht, „dass wir jetzt alles in Laissez-faire-Manier laufen lassen“. Es müsse der ärztliche Anspruch sein, Infektionen zu verhindern.
Die Genom-Editierung eröffnet neue Behandlungsperspektiven für lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten. Mit den neuen technischen Verfahren lassen sich durch den gezielten Eingriff in das menschliche Genom beispielsweise krankheitsauslösende DNA-Sequenzen direkt erkennen und verändern. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesärztekammer hat dazu im Auftrag des Vorstandes der Bundesärztekammer die Stellungnahme „Genom-Editierung: Perspektiven für die Humanmedizin“ erarbeitet.