News-Archiv

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In der Debatte über eine Impfnachweispflicht hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt vor einem Impfzwang gewarnt. Wer den Impfnachweis nicht erbringe, müsse mit Restriktionen rechnen „Er darf aber nicht zur Impfung gezwungen werden. Dies würde auch dem ärztlichen Berufsethos fundamental widersprechen“, sagte Reinhardt dem Magazin Der Spiegel (15.01.2022).
Die Kombination der beiden Antikörper Casirivimab und Imdevimab (Ronapreve) könnte gegenüber der Omikron-Variante des SARS-CoV-2 weniger effektiv sein. Darauf weisen erste Ergebnisse von In-vitro-Untersuchungen hin, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in einer Mitteilung informieren. Gegenüber anderen sogenannten besorgniserregenden Varianten (VOC), wie der Delta-Variante, bleibe die Kombination offenbar wirksam, heißt es in dem Schreiben, das dem Deutschen Ärzteblatt vorliegt.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat mehr Sicherheit bei den Antigenschnelltests gefordert. „Wir begrüßen deshalb, dass vom Paul-Ehrlich-Institut eine Übersicht möglichst valider Schnelltests erarbeitet werden soll“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (11.01.2022). Auch forderte er die Entwicklung einer langfristige Corona-Strategie: „Es ist Aufgabe der Bundesregierung, zusammen mit dem Expertenrat im Bundeskanzleramt Konzepte für die weitere Infektionseindämmung zu entwickeln.“
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat sich grundsätzlich positiv zu dem Beschlusspapier der MPK geäußert. Mit Blick auf die vorgesehenen verkürzten Quarantänefristen sagte er gegenüber der Rheinischen Post (09.01.2022): „Bund und Länder versuchen einerseits, den Erfordernissen des Infektionsschutzes gerecht zu werden und andererseits die Einsatzfähigkeit der kritischen Infrastruktur in Deutschland zu sichern. Das ist nachvollziehbar und berechtigt. Wichtig ist, die Neuregelung fortwährend zu evaluieren und wenn nötig nachzuschärfen. Gerade bei Menschen, die mit vulnerablen Gruppen in Kontakt kommen, halte ich es für sicherer, die Freitestung ausschließlich mit einem PCR-Test zu ermöglichen, statt auch mit einem Antigen-Schnelltest.“
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hat alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrem Impfstatus dazu aufgefordert, die AHA-Regeln zu beachten. „Auch dreifach Geimpfte müssen sich strikt an die AHA-Regeln halten, um das Virus nicht an die besonders gefährdeten älteren Menschen oder an solche mit Vorerkrankungen weiterzutragen“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (04.01.2022).
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat das Aus für Tabakwerbung auf Außenflächen wie Plakatwänden und Haltestellen zum neuen Jahr begrüßt. Es sei gut und richtig, dass der Gesetzgeber dies endlich verbiete, sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur (dpa). «Zuletzt war in keinem anderen Land der Europäischen Union außer in Deutschland diese Art von Werbung möglich.» Studien belegten, dass Werbung gerade bei Kindern und Jugendlichen die Attraktivität von Tabakprodukten erhöhe. Auch für abhängige Raucher setze dies ständig Schlüsselreize, die einen Ausstieg erschwerten.
Corona-Pandemie 03.01.2022

Quarantänevorgaben pragmatisch regeln

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt, hält eine Verkürzung der Quarantänedauer bei symptomlosen Omikron-Infizierten für vertretbar. Ersten Beobachtungen zufolge könnte die Inkubationszeit bei Omikron kürzer sein. „Vor dem Hintergrund ist es richtig, dass wir darüber nachdenken, wie wir mit Isolationszeiten, Freitestungen und auch Quarantänezeiten umgehen“, sagte Reinhardt in der ARD-Tagesschau (02.01.2022).