News-Archiv

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Berlin - Zu dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: „Die Bundesärztekammer verurteilt die militärische Aggression und den völkerrechtswidrigen Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine in aller Deutlichkeit. Unsere Gedanken sind bei den Ukrainerinnen und Ukrainern, den Leidtragenden dieses Angriffskriegs. Das gilt insbesondere auch für die Ärztinnen und Ärzte, die im Kriegsgebiet ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen. Die Bundesärztekammer ruft die russische Regierung dazu auf, dieses Blutvergießen umgehend zu beenden. Für humanitäre Unterstützung befindet sich die Bundesärztekammer im Austausch mit der Bundesregierung. Die Bundesärztekammer und den ukrainischen Ärzteverband verbindet eine über viele Jahre gewachsene, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Zentrum dieses Austausches stand die Unterstützung beim Aufbau von Strukturen...
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt hält den von Bund und Ländern beschlossenen Stufenplan für eine Rückführung tiefgreifender Corona-Eindämmungsmaßnahmen aus wissenschaftlich-epidemiologischer Sicht für berechtigt. „Die Omikronwelle bricht, die Lage in den Kliniken ist beherrschbar und mit steigenden Temperaturen ist eine weitere Entspannung wahrscheinlich“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (17.02.2022). Dass Normalität möglich sei, ohne eine Überlastung des Gesundheitswesens zu riskieren, zeigten andere Ländern mit weitgehend vergleichbaren Impfquoten wie in Skandinavien oder England.
Im Vorfeld der Bund-Länder-Runde am kommenden Mittwoch hat Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zeitnahe Vorbereitungen für das Ende einschränkender Corona-Maßnahmen wie der 2G-Regel im Handel oder der 2Gplus-Regel in der Gastronomie gefordert. „Wegen der wesentlich leichteren Krankheitsverläufe der aktuellen Omikron-Variante ist es sicher angemessen, mögliche Rücknahmen einschränkender Corona-Maßnahmen vorzubereiten“, sagte er der „Rheinischen Post“ (12.02.2022). Allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes seien aber sicher unverändert vernünftig und geboten. Zu den allgemeinen Maßnahmen gehörten die Maskenpflicht und die AHA-Regeln.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt setzt weiter darauf, impfunwillige Beschäftigte in der Pflege zu überzeugen, statt sofort mit Kündigung zu drohen. „Wir können uns keine größere Personalabwanderung aus der Pflege leisten“, sagte er in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse (09.02.2022). Ungeimpfte Menschen im Pflegebereich sollten in einer Übergangsphase dazu bewegt werden, sich doch noch freiwillig impfen zu lassen. „Durch die Abfrage des Impfstatus ist eine solche gezielte Ansprache der Beschäftigten unkompliziert zu organisieren“, sagte Reinhardt.
Öffentliche Konsultation im Rahmen der aktuellen Überarbeitung der curricularen Fortbildungen (Grundlagen-, Aufbau- und Auffrischungskurs) für Prüferinnen und Prüfer sowie Mitglieder eines Prüfungsteams/einer Prüfergruppe. Gemäß der EU-Verordnung über klinische Prüfungen mit Humanarzneimitteln, der EU-Verordnung über Medizinprodukte und der EU-Verordnung über In-vitro-Diagnostika müssen die Prüferinnen, Prüfer und Mitglieder eines Prüfungsteams/einer Prüfergruppe in klinischen Prüfungen und Leistungsstudien entsprechend qualifiziert sein. Die Ethik-Kommissionen beurteilen die dazu im Rahmen des Forschungsantrags eingereichten Unterlagen.
Wie kann die Gesundheitsversorgung in dünn besiedelten Regionen sichergestellt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Ständige Arbeitskreis „Versorgungsforschung“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer (BÄK). Was bisher fehlt, ist eine umfassende sektorenverbindende Analyse und Bewertung des Ist-Zustands aus ärztlicher Perspektive. Diese Lücke schließt der Arbeitskreis nun mit dem ersten Teil seiner Stellungnahme „Versorgung in dünn besiedelten Regionen“. Er bietet einen Überblick über die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Instrumente zur Erfassung und Bewertung der Versorgungssituation vor Ort.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt fordert Stufenpläne für Öffnungsschritte in der Corona-Politik. „Wenn sich das Infektionsgeschehen so entwickelt, wie von Epidemiologen prognostiziert, werden die Fallzahlen von Ende Februar an allmählich sinken“, sagte Reinhardt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (03.02.2022). "Bund und Länder sollten deshalb vorbereitet sein und möglichst schon jetzt Stufenpläne für Öffnungen vorbereiten, die dann hoffentlich bald umgesetzt werden können." Noch seien Einschränkungen jedoch unumgänglich, sagte Reinhardt weiter.
Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt warnt vor einer Aufhebung der Coronabeschränkungen wie in Dänemark. „Wir haben andere Verhältnisse als in Dänemark, weil die Impfquote bei uns geringer ist“, sagte Reinhardt im Interview mit dem Radiosender NDR Info. Dadurch sei die Grundimmunisierung nicht vergleichbar. „Deshalb sollten wir unsere Maßnahmen noch eine Weile aufrechterhalten“, so Reinhardt. Er kritisierte in diesem Zusammenhang, dass es in Deutschland weiterhin zu wenig „valide und verlässliche Daten“ zur Situation in den Krankenhäusern gebe. Das erschwere auch Aussagen über mögliche Lockerungsschritte.
Die ordentlichen Mitglieder der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben ihren neuen Vorstand gewählt - aufgrund der aktuellen Pandemiesituation per Briefwahl. Auf der Sitzung des AkdÄ-Vorstandes am 21.01.2022 wurde der Berliner Internist, Hämatologe und Onkologe Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig als Vorsitzender bestätigt. Er hat dieses Amt seit 2007 inne. Als sein Stellvertreter wurde der der Klinische Pharmakologe Prof. Dr. med. Bernd Mühlbauer (Bremen) gewählt.