News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin - Die Bundesärztekammer und ärztliche Verbände sind bestürzt über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Die Verbände fordern, allen Menschen, die vor dem Krieg nach Deutschland geflohen sind, einen schnellen, unbürokratischen und bundesweit einheitlichen Zugang zur medizinischen Versorgung zu ermöglichen. Mit der Gesundheitskarte für Geflüchtete gibt es bereits einen unkomplizierten Weg, die medizinische Versorgung dieser Menschen zu gewährleisten. Leider sind noch nicht alle Bundesländer und Kommunen einem entsprechenden Rahmenvertrag beigetreten. Die Verbände fordern die Verantwortlichen dazu auf, dies schnellstmöglich nachzuholen. In Anbetracht des unermesslichen Leids, das diese Menschen durchgemacht haben, gilt es jetzt, bürokratische Hürden zügig abzubauen. Ärztinnen und Ärzte müssen sich auf die medizinische Behandlung konzentrieren können, nicht auf das Ausfüllen von Formularen. Nach Angaben...
Berlin -  Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert den Gesetzgeber auf, bei der Verteilung der Corona-Prämien auch die Medizinischen Fachangestellten zu berücksichtigen. Grundsätzlich unterstützt die BÄK die Absicht, die besonderen Leistungen des Pflegepersonals in Kliniken und in der Langzeitpflege mit einer Prämie zu würdigen. Gleichwohl arbeiteten alle Beschäftigten im Gesundheitswesen mit großem Engagement und in einer eindrücklichen Gemeinschaftsleistung daran, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu bewältigen. „Gerade die Medizinischen Fachangestellten waren und sind erheblichen Belastungen ausgesetzt. Seit Beginn der Corona-Pandemie vollbringen sie Höchstleistungen in der Patientenversorgung und bei der Impfkampagne“, heißt es in einer Stellungnahme der BÄK zum geplanten Pflegebonusgesetz. Das Signal der Bundesregierung, an einem Bonus ausschließlich für Pflegekräfte festzuhalten, werte die Leistungen anderer...
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die „Richtlinie zur Entnahme und Übertragung von menschlichen Keimzellen im Rahmen der assistierten Reproduktion“ umschrieben fortgeschrieben. Die Richtlinie stellt nun auch den Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft zu Voraussetzungen, Art und Umfang der Kryokonservierung von weiblichen und männlichen Keimzellen oder Keimzellgewebe wegen keimzellschädigender Therapie oder bei angeborenen (genetischen) Erkrankungen mit einem hohen Risiko für eine Fertilitätseinschränkung fest. Durch das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz wurde der Anspruch gesetzlich Versicherter auf die Kostenübernahme einer Kryokonservierung von Keimzellen oder Keimzellgewebe vor einer keimzellschädigenden Therapie eingeführt. Angesichts dessen hat der Vorstand der Bundesärztekammer auf Empfehlung des Wissenschaftlichen Beirats der BÄK im Rahmen der turnusgemäß...
Berlin - Dem Gesundheitssystem der Ukraine droht aufgrund des russischen Militärangriffs auf das Land der Zusammenbruch. Um die Ärztinnen und Ärzte in der Ukraine aktiv zu unterstützen, haben der Weltärztebund (WMA), der Ständige Ausschuss der Europäischen Ärzte (CPME) und das Europäische Forum der Ärzteverbände in der WHO-Europaregion (EFMA) gemeinsam mit den Ärztekammern von Polen und der Slowakei sowie dem slowakischen Ärzteverband den „Ukraine Medical Help Fund“ ins Leben gerufen. Ziel des Spendenfonds ist es, in Kooperation mit dem ukrainischen Ärzteverband und anderen Partnern in der Ukraine Arzneimittel und medizinische Güter in die Ukraine zu schicken und den Bedürftigen in der Ukraine zukommen zu lassen. Spendengelder können auch dafür verwendet werden, Kriegsflüchtlinge in den Nachbarländern der Ukraine zu versorgen, sollten deren Gesundheitssysteme mit der Aufgabe überfordert sein. Spenden können auf das...
Ärztinnen und Ärzte für die... 07.03.2022

BÄK schaltet Registrierungsportal frei

Berlin - Die Ärzteschaft in Deutschland ist tief besorgt wegen eines möglichen Kollapses der medizinischen Versorgung in der Ukraine. Die massiven Angriffe der russischen Armee kosten zahllose Menschenleben und verursachen menschliches Leid in der Zivilbevölkerung. Darüber hinaus zerstören die Kämpfe die medizinische Gesundheitsversorgung in den betroffenen Gebieten und gefährden die Gesundheit und das Leben auch der nicht unmittelbar von den Kriegshandlungen betroffenen Bevölkerung. Zur Vor-Ort-Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten der Ukraine im Rahmen von internationalen Organisationen können sich Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland ab sofort auf der Internetseite der Bundesärztekammer registrieren lassen: baek.de/aerztehelfen In Absprache mit dem Auswärtigen Amt und dem Zentrum für internationale Friedenseinsätze...