News-Archiv

Hier finden Sie die News aus den letzten Jahren.

Berlin, 17.10.2013 Die Kurzinformationen für Patienten (KiP) werden regelmäßig aktualisiert. Eine Überarbeitung wird erforderlich, wenn eine neue Version der zugrundeliegenden Patientenleitlinie veröffentlicht wurde oder neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Folgende KiP wurden deshalb im Oktober 2013 auf den neuesten Stand gebracht: Was passiert bei Asthma? [PDF] Was hat Diabetes mit Ihren Augen zu tun? [PDF] Was hat Diabetes mit Ihren Füsse zu tun? [PDF] Einfach nur traurig - oder depressiv? [PDF] Depression - Ratgeber für Angehörige [PDF] Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) entwickelt die KiP im Auftrag von Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und Bundesärztekammer (BÄK). Diese stehen allen niedergelassenen Ärzten zum Ausdrucken kostenlos zur Verfügung, um sie bei Bedarf Patienten persönlich auszuhändigen. Auf zwei Seiten informieren die Kurzinformationen über...
Berlin, 16.10.2013 Der Anlass für den Weltanästhesie-Tag am 16. Oktober 2013 liegt  167 Jahren zurück: Genau an jenem Oktobertag führte William Morton am Massachusetts General Hospital in Boston die erste öffentliche Äthernarkose durch. Aus der ersten Narkose ist in über eineinhalb Jahrhunderten ein großes medizinisches Fachgebiet geworden: die Anästhesiologie. Sie vereint unter ihrem Dach die vier Säulen "Anästhesie", "Intensivmedizin", "Notfallmedizin" und "Schmerztherapie". 2013 widmet sich der Weltanästhesie-Tag in Deutschland der "Intensivmedizin" mit Schwerpunkt "End-of-Life Care". Die Arztbibliothek des Ärztliches Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat diesen Tag zum Anlass für das „Thema des Monats“ gemacht mit Hintergrundinformationen und Links. http://www.patienten-information.de/thema-des-monats/thema-weltanaesthesietag-2013
Berlin, 14.10.2013 Auf dem Symposium „Prävention: Wirksamkeit und Stellenwert“ der Initiative zur Versorgungsforschung des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer diskutierten Experten aus dem Gesundheitswesen am vergangenen Freitag über biologische, psychische und soziale Einflussfaktoren, die vor allem bei der Prävention von chronischen Erkrankungen von Bedeutung sind. „Die Zahl chronisch erkrankter Patienten steigt und darauf müssen wir mit neuen Konzepten in der Prävention eingehen. Wir müssen verstärkt über mögliche Risikofaktoren informieren und wir müssen die Möglichkeit erhalten, eingehender zu beraten“, so Dr. Martina Wenker, Vize-Präsidentin der Bundesärztekammer. Allein auf die Angebote zur Krebsfrüherkennung abzuheben, sei zu wenig. „Prävention in einer Gesellschaft des langen Lebens erfordert Nachhaltigkeit“, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein und Vorsitzender des Ausschusses...
Berlin, 08.10.2013 Die Bundesärztekammer hat die Abgeordneten des Europaparlaments in einem Brief eindringlich aufgefordert, der Tabakproduktrichtlinie zum Schutz vor den tödlichen Konsequenzen durch das Rauchen zuzustimmen. „Die Bundesärztekammer begrüßt die Bemühungen um eine Änderung der Tabakproduktrichtlinie für einen verbesserten Gesundheits- und Verbraucherschutz durch das Verhindern oder wenigsten Vermindern des Rauchens“, schreibt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery vor der Abstimmung in Straßburg über die Tabakproduktrichtlinie am heutigen Dienstag. In der Richtlinie werden unter anderem große Schockbilder auf Zigaretten-Packungen, Verbot von Menthol- und Slimzigaretten und Einstufung von e-Zigaretten als Arzneimittel vorgeschlagen. Vor allem Jugendliche sollen damit vom Rauchen abgehalten werden. In der EU sterben etwa 700.000 Menschen jährlich durch diverse schwere Krankheiten, die...
Statement von Prof. Dr.... 07.10.2013

BÄK-Präsident Montgomery: Thank you for not smoking

Berlin, 08.10.2013 „Heute haben wir einen wichtigen Schritt zu einem rauchfreien Europa getan. Wir Ärzte begrüßen die Entscheidung des EU-Parlaments außerordentlich, vor den Gefahren des Rauchens intensiver zu warnen, junge Menschen noch stärker als bisher davon abzuhalten sowie bestimmte Zusatzstoffe in Tabakwaren gänzlich zu verbieten. Die Zustimmung zu einer Neuregelung der Tabakrichtlinie stellt einen wichtigen Schritt im Kampf gegen das Rauchen und die hierdurch hervorgerufenen Krankheiten dar. Pro Jahr fallen ihnen mehrere hunderttausend Menschen europaweit zum Opfer. Durch die neue Richtlinie wird ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des Gesundheits- und Verbraucherschutzes in Europa geleistet. Die Ärzteschaft bedankt sich hierfür bei den Entscheidungsträgern und sagt: Thank you for not smoking.“
Berlin, 07.10.2013 Zum dritten Mal in diesem Jahr ist das Bulletin zur Arzneimittelsicherheit erschienen.Die Themen der aktuellen Ausgabe sind: Sicherheit und Qualität der Therapie der Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung mit Methylphenidat  Sicherheit von Masernimpfstoffen Kein Risikosignal für das Auftreten eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) nach HPV-Impfung in Deutschland Nebenwirkungsmeldungen durch Verbraucher – Auswertung der Testphase des Internetportals Meldung von Verdachtsfällen von Verbrauchern mittels Smartphone beziehungsweise Tablet-PC Meldungen aus BfArM und PEI Hinweise auf Rote-Hand-Briefe und Sicherheitsinformationen Das vierteljährlich erscheinende Bulletin zur Arzneimittelsicherheit wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeinsam herausgegeben. Beide Bundesinstitute informieren in dem Bulletin über...
Berlin, 04.10.2013 Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat dem Programm für Nationale Versorgungsleitlinien (NVL) eine weitere Leitlinie hinzugefügt. Die NVL „Therapie des Typ-2-Diabetes“ ergänzt die vorliegenden Module zu Fuß-, Netzhaut-, Nieren- und Nervenkomplikationen sowie zur Schulung bei Diabetes. Die NVL beschreibt neben Empfehlungen zur Diagnostik und nichtmedikamentösen Behandlung insbesondere die Pharmakotherapie des Typ-2-Diabetes. „Sauberes, evidenzbasiertes Wissen ist die beste Entscheidungsgrundlage im Einzelfall“, sagte Dr. Günther Jonitz, Vorsitzender der Qualitätssicherungsgremien der Bundesärztekammer. Die jüngste NVL verdeutliche einmal mehr, wie eine systematische Zusammenarbeit aller relevanten Fachgruppen sowie eine konsequente Einbeziehung von Patienten zu einem praxisorientierten Ergebnis führen kann. Besonders hob Jonitz die Möglichkeit einer offenen Beteiligung durch die...
Berlin, 25.09.2013 „Die Bürgerversicherungsideologie lehnen wir ab. Sie verwechselt Gleichheit mit Gerechtigkeit. Man kann nicht ernsthaft denken: Wenn alle Menschen gleich schlecht versorgt sind, dann wäre das gerecht.“ Das sagte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery,  Präsident der Bundesärztekammer, dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL (25.09.2013). Mit Blick auf den oder die neue/n Gesundheitsminister/in sagte Montgomery: „ Es sollte jemand sein, der mit Ernsthaftigkeit unser jetziges System fortentwickelt“. Eine Aufgabe der künftigen Gesundheitspolitik sei es, sich mit den Herausforderungen einer Gesellschaft des langen Lebens auseinanderzusetzen. „Und wir müssen diskutieren, wie wir medizinischen Fortschritt in Zukunft in die Krankenversorgung einbringen können“, sagte Montgomery.
Berlin, 20.09.2013 Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat die Einigung zwischen  Bundesärztekammer (BÄK) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) über wesentliche Eckpunkte für eine Rahmenvereinbarung zur Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)  begrüßt. „Es ist gut, dass es jetzt aufseiten des PKV-Verbandes und der BÄK Fortschritte gibt. Das ist ein gutes Signal für die bevorstehende Legislaturperiode und zeigt den Willen beider Partner zu einem Ergebnis zu kommen", sagte er der Ärzte Zeitung (20.9.2013). BÄK und PKV-Verband hatten dem Minister zuvor in einem gemeinsamen Schreiben über den Stand der GOÄ-Verhandlungen informiert. Darin stellen die Organisationen in Aussicht, dass die Rahmenvereinbarung zu Beginn der neuen Legislaturperiode vorgelegt werden kann. „Mittels dieser Rahmenvereinbarung werden der PKV-Verband und die Bundesärztekammer unter Beachtung der...
Berlin, 17.09.2013 Beim Deletionssyndrom 22q11 (DS 22q11) handelt es sich um eine Veränderung in den Erbanlagen. Etwa eines von 4000 Kindern ist davon betroffen. Es sind über 180 verschiedene Auffälligkeiten bekannt, aber bei jedem Betroffenen treffen jeweils nur einige zu. Häufige Anzeichen sind: angeborene Herzfehler, Gesichtsauffälligkeiten, Gaumenfehlbildungen, verzögerte Sprech- und Sprachentwicklung sowie psychiatrische Krankheiten. Auf zwei Seiten informiert die neu erschienene Kurzinformation „Deletionssyndrom 22q11 – Was bedeutet das für ein Kind?“ des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) über Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Patienten finden hier wichtige Fakten und praktische Tipps zum besseren Umgang mit der Erkrankung. Es ist wichtig, die Entwicklung der betroffenen Kinder frühzeitig zu fördern, unter anderem mit Logopädie, Krankengymnastik oder...