Hessen20.12.2018

"Landesärztekammer Hessen steht der Politik als beratende Institution immer zur Verfügung"

LÄKH-Präsident Dr. med. Edgar Pinkowski gratuliert zur Einigung auf Koalitionsvertrag

Frankfurt - „Nur  durch  eine  konstruktive  Zusammenarbeit  zwischen  Ärzteschaft  und Politik  kann  Gesundheitsversorgung  im  Sinne  der  Bevölkerung gestaltet werden“,  betont  Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen,  und  gratuliert  CDU  und  Grünen  zum erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Zugleich dankt Pinkowski dem bisherigen hessischen Sozial-und  Gesundheitsminister  Stefan  Grüttner, CDU, für die jahrelange, vertrauensvolle  Kooperation  mit  der ärztlichen Selbstverwaltung und sein Engagement für eine nachhaltige Gesundheitspolitik.

Nachdem   im  Wahlkampf  den  Themen  Gesundheit  und  Pflege  kein  großer Stellenwert   beigemessen   wurde,   appelliert   Pinkowski   an  die  neue Landesregierung,   der   Gesundheitsversorgung   nun   eine  größere  Rolle einzuräumen.    Gleichzeitig   verweist   er  erneut  auf  die  seit  Jahren unveränderten  Forderungen  der Ärzteschaft unter anderem nach Stärkung der Freiberuflichkeit,  sinnvoller  Digitalisierung des Gesundheitswesens unter Berücksichtigung  des Datenschutzes, Ausrichtung des Gesundheitssystems auf eine  bedarfsgerechte  Patientenversorgung  anstelle  einer Orientierung an rein   ökonomischen  Prinzipien  sowie  Zugang aller Bevölkerungsgruppen zur medizinischen Versorgung.

„Die  gute  Zusammenarbeit  mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration  (HMSI)  möchten  wir  unter  neuer   Leitung  durch  die Grünen fortführen  und  stehen  als beratende Institution immer zur Verfügung“, so Pinkowski.        Gesundheitsversorgung       sei      schließlich      eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

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