Sachsen-Anhalt07.02.2019

Sachsen-Anhalt: 101 Medizinische Fachangestellte haben erfolgreich ihre Ausbildung beendet

Magdeburg - 101 ausgebildete Medizinische Fachangestellten (MFA) kamen heute zur Freisprechung und erhielten aus den Händen von Dr. Angelika Henze, ärztliche Assistentin der Geschäftsführung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, ihre Zeugnisse. In einer Feierstunde wurden die 98 Frauen und drei Männer im Haus der Heilberufe in Magdeburg mit dem Brief Medizinische(r) Fachangestellte(r) in das Berufsleben verabschiedet. 82 Prozent der Absolventen haben bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben und starten nun nahtlos in ihren Berufsalltag.
 
Nach der schriftlichen Abschlussprüfung vom 08. Dezember 2018 absolvierten insgesamt 131 Auszubildende und Umschüler in der Zeit vom 07. bis 21. Januar 2019 eine praktische Abschlussprüfung. Dafür hat die Ärztekammer, die für die dreijährige Ausbildung der MFA zuständig ist, extra zwei „Miniarztpraxen“ als Übungs- und Prüfungsräume eingerichtet. So kann unter realistischen Bedingungen praxisnah trainiert werden. „Unsere Teilnehmer erhalten in unseren Räumen die Chance einer möglichst authentischen Übungsatmosphäre. Im vergangenen Jahr haben wir 106 ausbildungsbegleitende praktische Übungen mit 866 Teilnehmern veranstaltet. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir unsere Kurse um 14 % und die Zahl der Teilnehmer um 12 % steigern. Bisher fanden schon über 1.000 Kurse mit weit über 9.500 Teilnehmern statt“, blickt Dr. Henze auf eine lange Ausbildungstradition zurück.
 
Die Kurse Injektion/Infusion; EKG; Laboruntersuchung; Blutdruck und Pulsmessung; Verbände und Notfälle unterstützen die Fachkompetenz der künftigen Absolventen. „Die Anforderungen in einer Arztpraxis sind heute so komplex, dass das vorherige Einüben den Auszubildenden und Umschülern deutlich mehr Sicherheit gibt. Wir werden alles tun, damit wir noch mehr MFA in den Arbeitsmarkt verabschieden können. Denn unsere Ausbildung ist wichtig, damit fachlich versierte Mitarbeiter in den Arztpraxen unseres Landes ankommen“, so Dr. Angelika Henze.

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